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CompuGroup: Hier könnte für die Bären sehr viel zu holen sein

Ein Minus von über elf Prozent wirkt, als hätten die Marktteilnehmer bei der CompuGroup-Aktie mal so richtig ausgeatmet, ordentlich Gewinne mitgenommen und damit das Potenzial einer Korrektur ausgeschöpft. Zumal es gelang, genau auf Höhe der Kreuzunterstützung aus dem Dezember-Tief und der 200-Tage-Linie bei 50,50/50,60 Euro zu drehen und damit den Supportbereich bei knapp 53 Euro in Reichweite zu behalten. Und würde die Aktie heute zulegen, wäre es durchaus denkbar, dass die Bären hier erst einmal ohne Trading-Chance bleiben würden. Aber die Nachrichten, die diesen Abverkauf am Mittwoch ausgelöst hatten, waren unerfreulich genug, um diese Aktie nicht aus den Augen zu lassen. Es könnte sehr gut sein, dass diese vorerst gelungene Rettung vor bärischen Signalen nur kurzfristiger Natur ist. Denn die CompuGroup, ein Spezialist für Software im HealthCare-Bereich, legte im Vorfeld der für den 5. Februar vorgesehenen Bilanz des vierten Quartals die eigenen Ziele für das neue Jahr auf den Tisch. Und die waren ganz und gar nicht so, wie sich das die Analysten im Vorfeld ausgemalt hatten:

Expertenmeinung: So plant die CompuGroup für 2018 mit einem Umsatzwachstum zwischen 20 und 25 Prozent, das den Umsatz in die Region 700 bis 730 Millionen Euro tragen soll. Das klingt zwar gut, aber die Analysten hatten im Durchschnitt mit 830 Millionen Umsatz gerechnet. Und auch in Bezug auf den Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBITDA) blieb die Guidance des Unternehmens mit 175 bis 190 Millionen Euro klar hinter den Prognosen von im Schnitt 210 Millionen zurück. Das ist in der Tat eine Dimension, die für die Marktteilnehmer die Frage aufwirft, ob sie bei dem beeindruckenden Kursanstieg der letzten zwölf Monate nicht doch ein wenig zu optimistisch waren. Und mit dieser Vorlage ist noch lange nicht gesagt, dass die Aktie sich weiterhin bärischen Signalen wird entziehen können. Dabei würden hier als potenzielle Basis für Short-Trades zwei Zonen existieren. Im Fall, dass die gestern noch verteidigte Kreuzunterstützung bei 50,50/50,60 Euro brechen sollte, wäre damit ein erstes Signal generiert. Würden darüber hinaus die im Zeitraum August bis November entstandenen Zwischentiefs im Bereich 45,50/46,50 durchbrochen, würde sich das bärische Signal noch einmal deutlich intensivieren, so dass dann sogar die Möglichkeit gegeben wäre, auf der Short-Seite noch einmal nachzufassen.

Chart vom 24.01.2018, Kurs 52,40 Euro, Kürzel COP

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