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Procter & Gamble: Erwartungsdruck der Anleger nimmt zu

Die Reihe von im Dow Jones gelisteten Unternehmen, bei denen die US-Investoren negativ auf die Quartalsbilanz reagieren, wächst. IBM, Goldman Sachs, American Express und jetzt auch Procter & Gamble. Da nimmt der Erwartungsdruck auf die noch ausstehenden Unternehmen zu, denn um den Index auf Rekordniveau zu halten, kaufen die meisten Akteure im Zuge negativer Reaktionen einfach andere Dow Jones-Aktien. So geschehen auch bei den Anteilsscheinen des Konsumgüterkonzerns Procter & Gamble, die gestern als Reaktion auf das Zahlenwerk um 3,1 Prozent fielen. Dabei hatte der Umsatz die Erwartungen der Analysten getroffen, der um Sonderfaktoren bereinigte Gewinn war sogar leicht besser ausgefallen. Aber da schwammen Haare in der Suppe, die man höchst ungern sah: Procter & Gamble sieht für sich keinen nennenswerten Effekt der US-Steuerreform.

Expertenmeinung: Für das am 30.6. endende Geschäftsjahr 2017/2018 erwartet Procter & Gamble weiterhin ein Umsatzwachstum von zwei bis drei Prozent und hob die Gewinnprognose nur von zuvor fünf bis sieben auf fünf bis acht Prozent an. Auf den Gesamtmarkt hatte das zunächst keine Auswirkungen, was anders würde, sollten mehr Unternehmen vermelden, dass der Effekt von Trumps Reformen weit geringer wird, als seitens der Anleger unterstellt. Aber für Procter & Gamble reichte es, um in Ungnade zu fallen. Die Aktie, die seit Trumps Wahlsieg ohnehin deutlich hinter der Performance des Gesamtmarkts zurückgeblieben war, fiel unter ihre 200-Tage-Linie zurück und könnte damit den Weg zu einer interessanten Trading-Chance auf der Short-Seite beschreiten. Denn sollte Procter & Gamble unter die markante Unterstützungszone 85/85,75 US-Dollar rutschen, wäre eine breite Toppbildung vollendet, was die momentan noch eher moderate Abwärtstendenz deutlich intensivieren dürfte.

Chart vom 23.01.2018, Kurs 89,05 US-Dollar, Kürzel PG

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