Börsenblick

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TecDAX: Sicherer Weg nach oben durch Blick nach unten

Dieser Titel zur Analyse des TecDAX mag im ersten Moment seltsam klingen. Ist er aber eigentlich nicht, denn damit wird nur hervorgehoben, was eigentlich jeder erfahrener Anleger weiß: Sprüche wie „bloß nicht nach unten sehen“ sind bei einer Hausse wie dieser nicht angebracht. Nicht nur, dass man, wenn man bei diesem Gipfelsturm des TecDAX dabei ist, immer mal wieder nach unten sehen sollte, es soll einem ruhig dabei schwindlig werden. Man soll sich immer wieder fragen, ob das gutgehen kann. Nur dann ist man nicht auf einer Leiter ohne Sprossen unterwegs, sondern entlang der sogenannten „Mauer der Angst“. Die besagt: Wenn sich die Anleger mehrheitlich der Gefahren bewusst sind und trotzdem kaufen, ist das die stabilste Form eines Aufwärtstrends, die man sich vorstellen kann. Und wenn man als individueller Investor den Eindruck erhält, dass sich die Mehrzahl der anderen Akteure ganz und gar nicht der möglichen Gefahren bewusst ist, muss man das einfach mit in die eigene „Mauer der Angst“ einbauen und berücksichtigen. Anders ausgedrückt:

Expertenmeinung: Gefährlich wird es immer dann, wenn ein Marktteilnehmer glaubt, dass ihm nichts gefährlich werden kann. Wer indes den nötigen Respekt vor einem Kursanstieg wie dem des TecDAX hat, folgt zwar dem Trend, weiß aber, dass er das mit einem Sicherungsseil tun muss, um die aufgelaufenen Gewinne in Sicherheit zu wissen, wenn etwas Unvorhergesehenes passiert. Was könnte das sein? Auf Platz eins stünde ein überraschender Abverkauf an der Wall Street. Der jederzeit kommen kann, aber keineswegs kommen muss. Auf Platz zwei stehen die in den kommenden Wochen anstehenden Quartalsergebnisse. Großenteils haben die Akteure bereits positive Überraschungen in die Aktien eingepreist. Damit wäre Enttäuschungspotenzial vorhanden. Das ebenso entstehen kann, aber nicht muss. Wer sich dessen gewärtig ist, erkennt: Dieser Aufwärtstrend, der dem TecDAX jetzt erneut neue, mehrjährige Hochs beschert hat, weist zwar Risiken auf. Aber auf die richtig zu reagieren hieße nicht, dem Markt fernzubleiben. Die richtige Lösung wäre, dem Trend zu folgen, dies aber mit einer permanent nach oben angepassten Absicherung der Position zu tun. Dabei würde sich ein Stop Loss um 2.560 Punkte, knapp unter der derzeit die Aufwärtsbewegung führenden August-Aufwärtstrendlinie, für „normale“ Long-Trades anbieten, während sich aggressive Trader eher mit einem Stop Loss an der derzeit bei 2.622 Punkten verlaufenden 20-Tage-Linie orientieren würden. Darüber hinaus gilt nur: Stellung halten und nur Zukäufe erwägen, wenn die markttechnischen Indikatoren im Zuge eines Rücksetzer nahe an der überverkauften Zone notieren.

Chart vom 22.01.2018, Kurs 2.705,78 Punkte, Kürzel TDX

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