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Deutsche Bank: Jetzt wird es erst richtig interessant!

Nachdem die Deutsche Bank am 5. Januar mitteilte, dass die US-Steuerreform den Gewinn des vierten Quartals 2017 mit 1,5 Milliarden belasten werde, vollendete die daraufhin kräftig nach unten durchsackende Aktie eine Schulter-Kopf-Schulter-Trendwendeformation. Es wirkte, als wäre das einzige, was man hier als Trader tun könnte, abzuwarten, bis die wichtige Auffangzone 14,70/15,00 Euro bricht und man dann kleine Short-Trading-Positionen aufstocken kann. Aber jetzt sieht die Sache schon anders aus: Auch für einen Long-Trade würde das Chartbild jetzt eine Chance hergeben. Und die dafür entscheidenden Hürden liegen nach einem starken Start der Aktie in die neue Woche sogar näher. Aber da sollte man das Wort „Trading“ dick unterstreichen, denn über die Nachhaltigkeit eines Ausbruchs nach oben ließe sich alleine durch ein charttechnisches Signal nichts sagen. Grund: Schon am Freitag nächster Woche stehen die Ergebnisse für das vierte Quartal auf dem Programm. Und da ist nach der Gewinnwarnung des 5. Januars mitnichten bereits alles gesagt, denn:

Expertenmeinung: Diese Sonderbelastung ist ein Einmaleffekt. Welche Konsequenz die US-Steuerreform mittelfristig hat, muss sich erst weisen. Wie die Restrukturierung vorangeht, wie die operative Ertragslage aussieht, all das wird dann auf den Tisch gelegt. Und das sind die Faktoren, die die Vorlage für die mittelfristige, über das Tagesgeschäft hinausgehende Tendenz der Aktie liefern. Der Anstieg am Montag hingegen fand ohne Begleitschutz auf der Nachrichtenweite statt. Händler verwiesen auf „Nachholbedarf“ … ein äußerst dünnes Argument, zumal die Banken zurzeit keineswegs durch die Bank überzeugen – so waren die Reaktionen auf die Bilanzdaten von Goldman Sachs vergangene Woche und auf die der UBS am Montag keineswegs positiv. Daher sollte man charttechnische Signale im Vorfeld der auf den 2. Februar terminierten Quartalsbilanz als reine Trading-Chancen werten. Auf der Unterseite bliebe es dabei: Schließt die Aktie unter 14,70 Euro, wäre der Weg nach unten erst einmal frei. Auf der Oberseite kommt jetzt der Kreuzwiderstand aus der Nackenlinie der Anfang des Monats vollendeten Schulter-Kopf-Schulter-Formation und der kurzfristigen Abwärtstrendlinie im Bereich um 15,80/15,90 Euro in den Fokus. Sollte die Deutsche Bank-Aktie diesen Widerstand mit Schlusskursen über 16,00 Euro herausnehmen, wäre das in der Tat ein „Trading-Buy“ … den man aber mit Blick auf die nahe Quartalsbilanz vorsichtig angehen sollte.

Chart vom 22.01.2018, Kurs 15,78 Euro, Kürzel DBK

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