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MediGene: Der Befreiungsschlag ist jetzt greifbar

MediGene ist ein im TecDAX gelistetes Biotech-Unternehmen, das derzeit noch in den roten Zahlen operiert. Daran dürfte sich auch weder in diesem noch im kommenden Jahr etwas ändern. Hinzu kommt, dass die Nachrichtenlage eher dünn ist und dass es sich hier um ein marktenges Papier handelt, bei dem etwas größere Kauf- oder Verkaufsorders viel bewegen können und das dementsprechend starke Schwankungen aufweisen kann. Das muss man im Hinterkopf haben, wenn man hier mit von der Partie sein will: Es ist eine Aktie, bei der man entweder einen gezielt langfristigen Zeithorizont als Investor mitbringen sollte oder aber bei der man auf charttechnischer Basis Trading betreibt. Dazwischen gibt es nichts. Da zuletzt keine Nachrichten von Unternehmensseite oder den wenigen die Aktie beobachtenden Analysten kamen, darf man unterstellen, dass die aktuelle Rallye rein charttechnisch basiert ist. Das hat den Vorteil, dass klar umrissene Chartmarken gute Vorlagen für den Ein- und Ausstieg bieten können. Was man indes mit dem Nachteil erkauft, dass es nötig ist, hier regelmäßig hinzuschauen, denn Trader können, wenn der Wind dreht, rasant vom Lager der Bullen und das der Bären wechseln und umgekehrt. Momentan ist das der Bullen aber das eindeutig stärkere:

Expertenmeinung: MediGene war Anfang Dezember aus einer Dreiecksformation nach oben ausgebrochen. Das geschah mit viel Dynamik, die aber sofort nach dem Ausbruch versickerte und einer volatilen Seitwärtsbewegung wich. Die musste, sollte das Momentum nicht schwinden und die Bären wieder übernehmen, bald in einen erneuten Aufwärtsimpuls übergehen – und der kam zu Wochenbeginn. Am Mittwoch wurde der Versuch, sich über die kurzfristig entscheidende Widerstandslinie in Form des Oktober-Hochs bei 13,64 Euro zu schieben, auf Schlusskursbasis noch verhindert, aber die Bullen setzten am Donnerstag sofort nach und waren diesmal erfolgreich. Jetzt wird es spannend, denn sollte es gelingen, die damit in Reichweite gekommenen, nächsten Hürden zu nehmen, wäre das ein markanter Befreiungsschlag, der umfassendere Käufe auslösen könnte, die aufgrund der Marktenge der Aktie weit führen können. Diese Hürde besteht aus drei Zwischenhochs, konkret den beiden Umkehrpunkten des Jahres 2017 bei 14,88 Euro (September) und bei 15,24 Euro aus dem Januar und dem Jahreshoch 2015 bei 15,89 Euro. Der heute gelungene Break über den Widerstand bei 13,64 Euro wäre bereits eine Bestätigung der kurzfristig bullischen Tendenz, Schlusskurse über den vorgenannten Widerständen dann die „Kür“ nach der „Pflicht“. Aber wie bereits hervorgehoben: Das ist eine Aktie für – nach Möglichkeit erfahrene – Trader.

MDG1_2018_01_19

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