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SAP: Ein Short-Signal, mit Vorsicht zu genießen

Am 30. Januar ist bei SAP die Veröffentlichung der Ergebnisse für das vierte Quartal 2017 geplant, wobei nicht selten auch mal vorläufige Ergebnisse vorgeschaltet werden. Die könnten also jederzeit kommen oder auch nicht … und das ist bereits ein Grund, warum die Bären derzeit vorsichtig bleiben sollten, auch, wenn der Kurs der SAP-Aktie eine immens wichtige Kreuzunterstützung durchbrochen hat. Denn im Vorfeld von Quartalszahlen, möglicherweise zusätzlich beeinflusst durch Aktivitäten kurzfristiger Trader im Vorfeld des am Freitag anstehenden Verfalltermins bei Optionen, kann man da gerne mal auf dem falschen Fuß erwischt werden … zumal der Auslöser dafür, dass SAP an diese neuralgische Unterstützungszone heranrutschte und zuletzt darunter fiel, eher harmlos wirkt, denn: Das war die „Quittung“ für die Herabstufung der Aktie von „Übergewichten“ auf „Halten“ und die Absenkung des Kursziels von 111 auf 105 Euro durch die Investmentbank Morgan Stanley. Eigentlich müsste man da eher mit der Schulter zucken, denn:

Expertenmeinung: Zwei Drittel der die Aktie beobachtenden Analysten sind weiterhin bullisch. Und deren durchschnittliches Kursziel liegt bei 104 Euro, so dass diese Absenkung durch Morgan Stanley an sich kein Porzellan zerbricht … zumal es bis zu diesen von Morgan Stanley gesehenen 105 Euro vom aktuellen Kursniveau aus noch ein gutes Stück nach oben wäre. Das wäre schon der zweite Grund, sich hier zweimal zu überlegen, ob man auf den Bruch der Kreuzunterstützung aus der unteren Begrenzung des mittelfristigen Aufwärtstrendkanals, der 200-Tage-Linie und der unteren Begrenzung der konsolidierenden Flaggenformation zwischen 91 und 93,25 Euro mit einem Short-Trade reagieren will. Hinzu kommt die Tatsache, dass markttechnische Oszillatoren wie der hier im Chart eingeblendete RSI bereits nahe der überkauften Zone rangieren. Und auch, wenn SAP weiter abrutschen sollte: Bei 86,23 Euro wartet eine weitere markante Unterstützung in Form des August-Tiefs. Das wäre womöglich schnell gebrochen, falls die Quartalszahlen enttäuschen sollten – aber dass das der Fall sein wird, sollte man besser nicht einfach unterstellen. Daher: Short-Trades wären hier derzeit nur etwas für risikofreudige, gezielt kurzfristig agierende Trader.

Chart vom 15.01.2018, Kurs 90,06 Euro, Kürzel SAP

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