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Jenoptik: Diese Aktie könnte jetzt durchstarten

Der Chart der Aktie des Optoelektronik-Unternehmens Jenoptik wirkt wie eines dieser Bilder, in dem man je nach Blickwinkel etwas völlig anderes sehen kann. Für bullisch orientierte Marktteilnehmer ist dieses Kursbild eine perfekte Vorlage, um nach oben auszubrechen und durchzustarten. Wer derzeit eher bärisch eingestellt ist, sieht hier die Basis für eine markante Trendwende nach unten. Der Vorteil dieser derzeitigen Situation ist, dass man sich nicht darauf verlassen müsste, die richtige Richtung zu erraten, sondern klare Ankerpunkte im Chart vorliegen, deren Überkreuzen das Startsignal für einen Long- oder Short-Trade generieren würde. Auf der Oberseite ist es die Linie von 30 Euro, über die Jenoptik hinaus muss. Dort liegt das 2017er-Verlaufshoch, zugleich der höchste Stand der Aktie seit Anfang 2001. Die Chance für eine Entscheidung zu Gunsten der Bullen wäre insofern besser, weil Jenoptik im August aus der vorherigen, breiten Handelsspanne nach oben ausgebrochen war und deren obere Begrenzung dann im November und Dezember erfolgreich verteidigt hat. Damit wäre eine gute Plattform geschaffen, um jetzt auch die daraus resultierende, höher gelegene Handelsspanne nach oben zu verlassen. Aber:

Expertenmeinung: Das müsste recht zügig gelingen, denn das Momentum der Aktie lässt nach. Sie sehen im Chart, dass Jenoptik nach einem tadellosen Start ins neue Jahr knapp unterhalb der entscheidenden Hürde von 30 Euro beginnt, Wasser zu treten. Der Trendfolgeindikator MACD senkt sich bereits auf seine Signallinie hinab, die Zeit drängt also, um klare Verhältnisse zu schaffen. Sollte Jenoptik unter der 30 Euro-Marke „verhungern“, würde das bärische Trader zweifellos locken, zu testen, wie massiv die solide wirkenden Unterstützungen hier wirklich sind. Denn die Zone zwischen der 200-Tage-Linie bei aktuell 25,77 Euro und der August-Aufwärtstrendlinie bei 27,45 Euro wirkt zwar stark. Aber gelänge es, sie zu durchbrechen, wäre die Belohnung äußerst lukrativ, dann könnte der Kurs sehr schnell bis hinunter in die Auffangzone 22,04/22,25 Euro durchgereicht werden. Es lohnt sich hier also, nicht nur die 30 Euro-Marke im Auge zu behalten, sondern auch die Unterseite der derzeitigen Handelsspanne als mögliche Basis einer Trading-Chance im Hinterkopf zu behalten.

Chart vom 15.01.2018, Kurs 28,60 Euro, Kürzel JEN

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