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RWE: Eine neue Trading-Chance kommt näher!

Kommt die RWE-Aktie endlich aus diesem Jammertal heraus, in das sie im November geraten war? Eigentlich müsste das ja längst passiert sein. Die Basis für den ersten Abwärtsimpuls im November war die Sorge, eine Regierungsbeteiligung der Grünen könnte zur Folge haben, dass die Kohlekraftwerke von RWE früher vom Netz gehen als erwartet. Aber „Jamaika“ ist längst Vergangenheit. Der zweite Abwärtsschub der Aktie basierte auf einer Umsatz/Gewinnwarnung der Tochter innogy, doch dort ist mittlerweile ein Wechsel auf dem Chefsessel vollzogen und Kostendisziplin zum Credo erklärt worden. Auch diese Basis für fallende Notierungen wäre jetzt also zumindest geheilt. Trotzdem, die Aktie bleibt den Befreiungsschlag aus dem Abwärtstrend bislang schuldig, im Gegenteil, in den letzten Tagen kam erneuter Druck auf. Bedeutet das, dass sich kurzfristig eine Trading-Chance auf der Short-Seite etabliert?

Expertenmeinung: Das kann in der Tat der Fall sein, aber es wäre sinnvoll, sich hier in beide Richtungen zu orientieren. Das bärische Lager ist zwar momentan erfolgreich damit, einen möglichen Ausbruch nach oben abzuwehren, aber derzeit wären die entscheidenden Ankerpunkte auf der Long- und auf der Short-Seite in etwa gleich weit entfernt und schnell erreichbar. Ein Ausbruch nach oben wäre angesichts oben genannter Umstände zwar eher zu vermuten. Aber derzeit dominieren hier offenkundig kurzfristige Trader das Geschehen, für die mittelfristig relevante Rahmenbedingungen nicht von Belang sind. So betrachtet wäre man gut beraten, sich auf beide Szenarien vorzubereiten. Eine Bestätigung des laufenden Abwärtstrends und die Chance, diesem ein weiteres „Bein“ nach unten hinzuzufügen, wäre gegeben, wenn die Aktie das bisherige Verlaufstief des Abwärtstrends aus dem Dezember mit Schlusskursen unter 16,50 Euro hinreichend deutlich unterbietet. Auf der Long-Seite wäre der Weg frei, wenn RWE den Kreuzwiderstand aus November-Abwärtstrendlinie und 200-Tage-Linie bei 18,65 Euro sowie die um 19 Euro wartenden Tiefs von September und November mit Schlusskursen über 19,20 Euro hinreichend deutlich überwinden würde. Beides kann schnell passiert sein, RWE hat damit derzeit einen der oberen Plätze auf der Trading-Watchlist.

Chart vom 11.01.2018, Kurs 17,45 Euro, Kürzel RWE

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