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Nordex: Eine Short Squeeze überrollt die Bären

Vor zwei Monaten führte die Kursziel-Senkung durch Goldman Sachs von acht auf fünf Euro, ihre zweite Senkung in kürzester Zeit, dazu, dass die ohnehin seit Anfang 2016 im Würgegriff der Bären fest hängende Aktie des Windkraftanlagenbauers Nordex bis auf 7,09 Euro durchgereicht wurde. Das war der tiefste Stand seit Mitte 2013 und es dürfte viele gegeben haben die sicher waren: Dieses Fünf-Euro-Ziel von Goldman Sachs wird auch erreicht. Aber da war man schief gewickelt, denn auf diesem Level wurde die Aktie derart „billig“, dass der Trading-Aspekt hinter den Rahmenbedingungen zurückzustehen begann. Und die waren weniger schlecht, als der Ruf der Aktie als „Fallobst“ vermuten ließ. Denn davon abgesehen, dass die Bilanz des dritten Quartals, die Nordex Anfang November präsentiert hatte, ohne negative Überraschungen auskam, hatte das Unternehmen avisiert, dass das vierte Quartal eine spürbare Belebung der Auftragseingänge bringen werde. Und genau das war auch der Fall. Gerade erst Ende letzter Woche kam ein neuer Großauftrag aus Spanien, der sich mit den Meldungen der vorangegangenen Wochen zu dem Eindruck formiert, dass die Durststrecke bei Nordex in diesem Jahr zwar nicht zu Ende gehen muss, dass sie es aber kann. Das Ergebnis:

Expertenmeinung: Was vor ein paar Wochen wohl kaum jemand gedacht hätte, findet jetzt statt: Eine so genannte Short Squeeze, eine Rallye, in der die Bären massiv unter Druck geraten, ihre leer verkauften Aktien eindecken müssen und den Kursanstieg dadurch noch selbst intensivieren. Am Mittwoch bekamen die Käufer zudem Unterstützung durch eine Heraufstufung der Aktie von „Halten“ auf „Kaufen“ durch Warburg Research, die zugleich ihr Kursziel von 8,50 auf jetzt 12,00 Euro anhoben. Und auf einmal geht, was vorher unmöglich schien: Die Aktie steigt dynamisch, hat nach kurzem Zögern zunächst die Widerstandszone 9,10/9,36 Euro und am Mittwoch auch noch die nächste Widerstandslinie bei 10,21 Euro genommen. Das muss in diesem Tempo nicht weitergehen, zumal Nordex zum gestrigen Handelsende schon an die Widerstandslinie bei 10,95 Euro herangelaufen war, während der RSI-Indikator jetzt deutlich in die überkaufte Zone vorgedrungen ist. Aber es kann so weitergehen. Nordex ist jetzt keine Aktie mehr, in der man gefahrlos Short gehen kann. Jetzt haben wir hier einen intakten, kurzfristigen Aufwärtstrend und damit eine Aktie, in der man vorerst auf keinen Fall Short sein sollte!

Chart vom 10.01.2018, Kurs 10,87 Euro, Kürzel NDX1

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