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Deutsche Bank: Steht die nächste Short-Trading-Chance an?

Kann die Deutsche Bank-Aktie den Bären noch entkommen? Momentan hat es nicht den Anschein. Selbst am Mittwoch, als Banken überall ganz oben auf dem Einkaufszettel standen, weil die Gerüchte, dass China womöglich die Käufe in US-Staatsanleihen verringern oder gar einfrieren werde für, den Banken wohltuend, höhere Anleiherenditen sorgte, waren andere Aktien deutlich mehr gefragt. Und das hat Gründe: Das Gros der Marktteilnehmer dürfte in Bezug auf die diesjährige Gewinnperspektive des Geldinstituts eher wenig Hoffnung hegen, nachdem die Aktie am vergangenen Freitag wegen einer Gewinnwarnung unter die Räder kam. Da teilte die Deutsche Bank mit, dass die neuen Steuergesetze in den USA bei ihr dazu führen, dass das Ergebnis des vierten Quartals um ganze 1,5 Milliarden Euro belastet sein werden. Was heißt: Da wird es keinen Gewinn geben, den man ausweisen könnte. Und das war nicht alles: Auch das Handelsgeschäft war enttäuschend gelaufen, hieß es seitens der Deutschen Bank. Und da stellt sich die Frage, warum sich das im neuen Jahr ändern sollte, zumal die Restrukturierung, die sich gefühlt ewig hinzieht, immer noch wirkt, als würde da mehr reagiert als agiert.

Expertenmeinung: Die Konsequenz aus diesen Meldungen des 5. Januars war der Abschluss einer seit Mitte November entstandenen Toppbildung. Auf Trading-Ebene wäre die Aktie damit bereits bärisch. Immerhin gelang es zwar, durch die allgemeinen Käufe in der Bankbranche am Mittwoch wieder leicht über der 200-Tage-Linie zu schließen. Aber ob das mehr ist als eine Atempause, bevor wichtige mittelfristige Unterstützungen fallen, ist fraglich. Da geht es um die Zone 14,70/15,00 Euro, eine Zone markanter Wendemarken aus der Zeit zwischen April und Oktober. Dieser Bereich wird derzeit zusätzlich durch die September-Aufwärtstrendlinie in ihrer Relevanz verstärkt. Und mit Blick auf die nach 2017 bislang auch für 2018 grauen Perspektiven wäre es keineswegs eine Überraschung, wenn die Aktie diese Zone nicht würde halten können. Eine interessante Konstellation, die man, ob zur Aufstockung von Trading-Short-Positionen oder zum Aufbau mittelfristiger Short-Trades, jetzt engmaschig im Auge behalten sollte.

Chart vom 10.01.2018, Kurs Euro, Kürzel DBK

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