Börsenblick

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Dialog Semiconductor: Diese Zahlen ändern nichts

Angesichts der Turbulenzen, die die Meldungen über eine steigende Wahrscheinlichkeit, dass Apple eigene Chips entwickeln und herstellen will, bei der Aktie des Apple-Zulieferers Dialog Semiconductor ausgelöst hatten, konnte es nicht überraschen, dass das Unternehmen die Lage so schnell wie möglich beruhigen will. Doch die vorläufigen Umsätze des vierten Quartals, die am Montagmorgen veröffentlicht wurden (die endgültigen Ergebnisse stehen dann am 28. Februar an) waren dazu nicht geeignet. Nicht, weil sie schlecht ausgefallen wären, im Gegenteil: Ein Umsatzplus von 24 Prozent gegenüber dem vierten Quartal 2016 ist ein gutes Ergebnis. Aber diese Zahlen berühren nicht den wunden Punkt. Denn die Investoren machen sich ja nicht Gedanken über das, was war. Sie sind beunruhigt über das, was kommt:

Expertenmeinung: Wird Apple „ernst machen“ oder nicht? Und wenn ja, ab wann? Das ist weiter ungeklärt. Und würden die von Dialog Semiconductor gelieferten Chips dann auch wirklich nicht mehr benötigt? Und wenn dem so wäre, kann sich das Unternehmen nicht bis dahin ausreichend neue Kunden suchen, so dass Umsatz und Gewinn womöglich gar nicht beeinträchtigt werden? Bislang ist all das unklar. Was heißt: Ob man die Lage optimistisch oder pessimistisch betrachtet, die guten Umsätze des vierten Quartals 2017 ändern an diesen Meinungen gar nichts. Und damit blieb auch die charttechnische Konstellation die gleiche: Dialog Semiconductor befindet sich im Prozess einer Bodenbildung, die sich derzeit gut anlässt, aber noch fragil bleibt. Sobald es gelingt, das markante Zwischentief vom April 2017 bei 30,60 Euro zu überwinden, ließe sich die Bodenbildung als erfolgreich abgeschlossen ansehen, dann könnte man über erste Long-Positionen nachdenken, die über aggressives Trading hinausgingen. Sobald die Aktie aber die kurzfristige Aufwärtstrendlinie und die am Freitag präzise und eindrucksvoll verteidigte 20-Tage-Linie bei derzeit 24,73 Euro auf Schlusskursbasis brechen würde, wären die Bullen erst einmal von der Leiter gefallen und müssten darauf bauen, dass ein Test des Absturz-Tiefs bei 21,46 Euro erfolgreich ablaufen und so eine breiter angelegte Bodenbildung in Form eines Doppeltiefs ermöglichen würde

Chart vom 08.01.2018, Kurs 26,01 Euro, Kürzel DLG

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