Börsenblick

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TecDAX: Charttechnisch perfekt – 3.000 Punkte im Visier?

Am Chartbild des TecDAX ließe sich derzeit nichts herummäkeln: Eine Anfang November begonnene Konsolidierung wurde sauber durch den Ausbruch über die 2017er-Jahreshochs abgeschlossen, begleitet von einem Kaufsignal des Trendfolge-Indikators MACD. Rein rechnerisch wäre jetzt Luft bis in den Bereich von 2.770 Punkten. Aber will man der Mode folgen und wie US-Präsident Trump gleich mit großen, runden Kurszielen antreten, der zuletzt die 30.000 für den Dow Jones proklamiert hat, ließe sich auch ein Ziel von 3.000 Punkten ausrufen. Dass die Hemmungen in dieser Hinsicht derzeit nicht gerade groß sind, ist indes auch ein Aspekt, der daran erinnert, dass „bullisch“ und „Vorsicht“ derzeit zwingend Hand in Hand gehen müssen. Wer sich, egal ob in Europa oder an der Wall Street, in einer risikolosen Einbahnstraße wähnt, läuft Gefahr, womöglich mit einer Realität konfrontiert zu werden, die unverhofften Gegenverkehr mit sich bringt. Der Grund:

Expertenmeinung: Die über die letzten Jahre mehrheitlich übertroffenen Umsatz- und Gewinnprognosen börsennotierter Unternehmen haben dazu geführt, dass nicht nur viele Investoren, sondern auch viele Analysten diese positive Entwicklung mit dem Lineal in die Zukunft verlängern. Oft werden Kursziele nur angehoben, weil sie erreicht wurden. Und mit den Kurszielen steigt wiederum die Erwartungshaltung an starke Gewinne. Das führt zu noch höheren Kursen und damit dazu, dass Indizes wie der TecDAX erheblich in Vorleistung gegangen sind. Solange man sich dessen gewärtig ist, ist es ein kalkuliertes und damit zu beherrschendes Risiko, das man mit Long-Trades eingeht. Nur, wer das Risiko negiert, läuft Gefahr, überrollt zu werden und dann hektisch und meist auch falsch zu reagieren, wenn der Wind unerwartet dreht. Konsequente Stoppkurse und ein Kapitaleinsatz, mit dessen Größenordnung man ruhig schlafen kann, sind ein probates Mittel, diesem Risiko effektiv zu begegnen. Was hieße: Long ist hier derzeit durchaus die richtige Seite, ein leichter Zukauf nach dem Ausbruch über das 2.017er-Jahreshoch von 2.599 Punkten wäre immerhin folgerichtig. Aber zugleich sollte man immer einen Blick nach unten werfen, indem die Absicherung konsequent nachgezogen wird, wofür sich als Orientierung momentan die bei 2.542 Punkten verlaufende, sukzessive dem Index folgende 20-Tage-Linie anbieten würde.

Chart vom 05.01.2018, Kurs 2.642,55 Punkte, Kürzel TDX

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