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Gold: Bären auf der Flucht, der Weg nach oben ist frei

Am Dienstag schloss der Goldpreis bereits den elften Handelstag in Folge über seinem Eröffnungskurs. In dieser Zeit verwandelte sich das Chartbild von einem klar bärischen Szenario nach dem Bruch wichtiger mittelfristiger Unterstützungen in ein bullisches Bild, das aus rein charttechnischer Sicht noch reichlich Spielraum nach oben bieten würde. Das dürfte sehr viele auf dem falschen Fuß erwischt und den Anstieg dadurch erst recht beflügelt haben. Denn eigentlich ging man mehrheitlich davon aus, dass angesichts der sehr positiven Stimmung am Aktienmarkt nebst der erfolgreichen Implementierung der neuen US-Steuergesetze kaum jemand auf die Idee kommen würde, ausgerechnet den „sicheren Hafen“ des Goldes anzusteuern. Dabei muss diese Rallye beim Gold auch nicht daher rühren, dass weit mehr Investoren dieser Aktienmarkt-Hausse der Wall Street misstrauen würden als vermutet. Der schwache US-Dollar (siehe dazu unsere Analyse zur Relation Euro/US-Dollar) und der Blick auf die vergangenen Jahreswenden mögen da schon ausgereicht haben, um die Akteure hier auf die Long-Seite zu ziehen.

Expertenmeinung: Wie erst letzte Woche an dieser Stelle in einem langfristigen Chart gezeigt, hat Gold in den vergangenen vier Jahren jedes Mal zur Jahreswende eine Aufwärtsbewegung initiiert. Das alleine dürfte viele gelockt haben, sich dem bullischen Lager anzuschließen, zumal der Goldpreis im Zuge dieses Mitte Dezember begonnenen Anstiegs eine Widerstandslinie nach der anderen überbot und damit für rein technisch orientierte Trader ein Long-Trade alternativlos wurde. Am letzten Handelstag des alten Jahres überwand Gold die Widerstandslinie bei 1.296 US-Dollar, die seit April mehrfach das Ende einer Aufwärtsbewegung markiert hatte. Gestern zum Start ins Jahr 2018 ging es auch noch über das Zwischenhoch des Oktobers bei 1.306 US-Dollar. Damit wäre der Weg bis an das 2017er-Jahreshoch bei gut 1.357 US-Dollar grundsätzlich frei, unterfüttert von einem dynamisch aufwärts strebenden Trendfolgeindikator MACD. Ob der Bärenfalle des Dezembers im Januar eine Bullenfalle folgt – das ist nie auszuschließen. Aber mit einem Stoppkurs knapp unterhalb der jeweils letzten Zwischentiefs (oder, wie aktuell in Ermangelung von Rücksetzern, unter der letzten überbotenen Widerstandszone 1.296/1.306 US-Dollar) wäre es allemal zu überlegen, die Chance auf einen erneuten Anlauf an diese Wendemarke bei 1.357 US-Dollar mitzunehmen.

Chart vom 02.01.2018, Kurs 1.318,55 US-Dollar, Kürzel XAUUSD

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