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Fresenius: Verlierer 2017, Gewinner 2018?

Die Aktie des Medical-Dienstleisters Fresenius gehörte im Jahr 2017 zu den klaren Verlierern im DAX. Im Sommer wurde eine Toppbildung vollendet, die gleich in die nächste überleitete. Und nachdem es nicht gelang, die Nackenlinie der ersten Toppbildung zurückzuerobern, rutschte die Aktie aus der zweiten Formation ebenso nach unten hinaus. Einzig der Umstand, dass der daraus resultierende, bis Anfang Dezember währende letzte Abverkauf bis zum Jahresende großenteils aufgeholt werden konnte, verhinderte, dass das enttäuschende Minus in der Jahresbilanz noch deutlich größer wurde. Doch was hat diesen markanten Abstieg entgegen einem steigenden Gesamtmarkt verursacht? Fallen die Gewinne bei Fresenius? Senken die Analysten den Daumen, empfehlen den Ausstieg? Weder noch. Und das macht diese Aktie für das neue Jahr hochinteressant.

Expertenmeinung: Zwar verfehlte Fresenius im zweiten und dritten Quartal die Analystenprognosen hinsichtlich des EBIT (Gewinn vor Steuern und Zinsen). Aber das war in beiden Fällen marginal und vor allem: Umsatz und Gewinn stiegen trotzdem gegenüber den Vorjahresquartalen ordentlich, während die Aktie, die vorher schon niedriger notierte als zum Ende des Jahres 2016, noch weiter gedrückt wurde. Mit dem für 2017 geschätzten Gewinn hat die Aktie zum Jahresende ein Kurs/Gewinn-Verhältnis knapp unter 20 – niedriger lag das zum letzten Mal Ende 2012. Und es spricht derzeit nichts dagegen, dass die Erwartung der Analysten eintrifft, dass der Gewinn des Konzerns auch im Jahr 2018 weiter, wenn auch nicht allzu dynamisch, zulegt. Was hieße: Fresenius wäre eine Aktie, die sich in diesem Jahr gut entwickeln kann, wenn sie erst einmal die „Ketten“ eines bärischen charttechnischen Gesamtbilds ablegt. Immerhin, das durchschnittliche Analysten-Kursziel liegt bei 78 Euro, die Mehrheit der Experten hat die Aktie mit „Kaufen“ eingestuft. Aber erst, wenn der Kurs beginnt, sich erfolgreich durch die anstehenden Widerstände zu kämpfen, sollte man hier an erste Positionen denken, die sich dann, zunächst mit kleinem Kapitaleinsatz angesetzt, sukzessive ausbauen ließen, wenn die jeweils nächsten Charthürden überboten werden. Aktuell sind es folgende Marken, die es zu überwinden gälte: 67,70 Euro, 69,50 Euro und 72,80 Euro. Darüber hätte man dann eine komplettierte Position und eine Aktie, bei der die Kuh erst einmal vom Eis wäre.

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