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DAX: Nächste Woche kommt es zum Schwur

Seit klar wurde, dass der Ausbruch aus der Handelsspanne nach oben abgefangen wurde und nicht sofort neu gestartet werden würde, ergaben sich die meisten Akteure am deutschen Aktienmarkt ihrem Schicksal: Bis zum Jahresultimo werden wohl keine Zeichen mehr gesetzt. Die Bücher sind, von kurzfristigem Trading abgesehen, geschlossen. Doch man darf sicher sein, dass sich das zeitnah nach Beginn des Börsenjahres 2018 am kommenden Dienstag ändern wird. Denn niemandem ist mit einem DAX gedient, der auf alle Ewigkeit in einer etwa 400 Punkte schmalen Handelsspanne eingekerkert ist. Die Frage stellt sich nur: In welche Richtung geht es? Und bleibt diesmal ein Fehlausbruch aus? Das ist beides – noch – nicht vorhersehbar. Argumente hätten beide Lager für einen kräftigen Impuls. Aber das sind mit Masse Argumente, deren Richtigkeit sich vorerst nicht erweisen kann. Erst Ende Januar beginnt für den DAX die Phase der Bilanzveröffentlichungen für das wichtige vierte Quartal 2017. Und damit kommen auch erst dann Indikationen von den Unternehmen, wie das neue Jahr anläuft. Von den Notenbanken kommt vorerst auch nichts. Und wie sich Donald Trumps Steuerreform auf US-Konjunktur und Unternehmen auswirkt, wird sich sogar erst im Frühjahr genauer erkennen lassen. Also? Wäre das, was kommende Woche passieren wird, ohnehin nur provisorisch?

Expertenmeinung: Durchaus nicht. Denn gerade solche Situationen, in denen keine neuen Impulse von außen kommen und zunächst nicht einmal ein Abrechnungstermin an der Terminbörse Einfluss nimmt, wird erkennbar, wie die Marktteilnehmer mehrheitlich wirklich „ticken“. Denn dass der DAX ganz kurzfristig Wasser tritt heißt ja nicht, dass kaum jemand eine Meinung hätte bzw. ein Ziel mit seinen Positionen verfolgen würde. Daher ist diese erste Woche im neuen Börsenjahr eine wichtige Indikation. Man sollte zwar besser nicht so weit gehen, dieser ersten Woche Prognosekraft für das gesamte Jahr zu verleihen, wie es manche tun. Aber wenn es in der kommenden Woche zu einem Ausbruch aus dieser Handelsspanne von grob 12.800 bis 13.200 Punkten kommen würde, wäre das eine Indikation dafür, wie stark und/oder entschlossen die Lager der Bullen und Bären wirklich sind. Was hieße: Da dann in Ausbruchsrichtung aktiv zu werden hätte eine durchaus taugliche Chance, den Startpunkt eines größeren Trendimpulses zu erwischen.

DAX_2017_12_28

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