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Commerzbank: Auf diese Unterstützungen müssen Sie achten!

Nach der Lufthansa-Aktie steht die Commerzbank auf Platz zwei der am stärksten gestiegenen DAX-Aktien des Jahres 2017. Doch dieser Anstieg verwundert nicht wenige – und selbst die hier aktiven Bullen dürften da immer wieder nervös über ihre Schulter blicken. Denn würde man für die Aktie auf Basis der für 2017 zu erwartenden Gewinne (das Ergebnis des vierten Quartals steht ja noch aus) ein Kurs/Gewinn-Verhältnis (KGV) errechnen, käme man auf ein Niveau um 40 bis 45 … davon könnte sich manche Technologieaktie eine Scheibe abschneiden. Für eine Bank ist ein solches KGV völlig untypisch. Aber warum steigt das Papier dennoch? Aus zwei Gründen: Zum einen setzt man darauf, dass der Umbau des Unternehmens, den man als abgeschlossen ansieht, für 2018 deutlich höhere Gewinne nach sich zieht. Zum anderen ist da die seit Jahren gärende, bislang aber nie real werdende Übernahmephantasie: Die Commerzbank wird immer wieder als Objekt der Begierde anderer europäischer Banken gehandelt. Aber:

Expertenmeinung: Das ist natürlich äußerst dünnes Eis. Gerade seit dem Spätsommer verdankt die Aktie diesen Gerüchten das Gros ihrer Kursgewinne. Obwohl nie eines dieser Gerüchte bestätigt wurde. Und obwohl die Gerüchteküche jetzt langsam alle infrage kommenden Geldhäuser durch hat. Damit wird der Start ins Neue Jahr für diese Aktie womöglich ein Eiertanz. Bis zum Jahresultimo am Freitag kann noch der Umstand stützen, dass besonders stark gelaufene Aktien im Zuge des sogenannten Window Dressing gerne von Fonds noch etwas übergewichtet werden. Dann aber, wenn dieses Zugpferd ausgeschirrt ist, könnte es stürmischer werden. Wichtig wäre, dass die Aktie nicht aus ihrem im Spätsommer etablierten, keilförmigen Trendkanal herausrutscht, dessen untere Begrenzung derzeit bei 11,75 Euro verläuft. Sollte das passieren, würde zugleich ein Short-Signal des Trendfolgeindikators MACD (unten im Chart) vorliegen, der sich jetzt bereits bedrohlich auf seine Signallinie herabgesenkt hat. Dann, unterhalb dieses „Keils“, dürften den bullischen Tradern, die ja um die Fragilität dieses Aufwärtstrends wissen, wohl schnell die Füße kalt werden … und erste, vorsichtige Trades auf der Short-Seite wären einen Gedanken wert.

CBK_2017_12_27

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