Börsenblick

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K+S: Bären in der Pole-Position

Morgen werden die Zahlen zum dritten Quartal für den Salz- und Düngemittelproduzenten K+S erwartet. Ob die gut ausfallen oder nicht, ob man imstande ist, eine die Käufer ermutigende Perspektive mitzuliefern, es ist im Vorfeld nicht absehbar. Was die Aktie Anfang Oktober aus einer Rallye herausriss und den vorherigen Anstieg komplett eliminierte, war eine Anfang Oktober veröffentlichte, mittelfristige Agenda, von der man sich viel versprach, die aber deutlich hinter den Hoffnungen der Investoren zurückblieb, da sie bei zwei Aspekten, auf die man zuvor gesetzt hatte, keine Bestätigung lieferte. Weder ist derzeit geplant, die Salz-Sparte gesondert an die Börse zu bringen noch gibt es bislang einen neuen, kapitalkräftigen Partner, nach dem man seit dem Frühjahr auf der Suche ist. Das reichte, um die Bestrebungen, K+S wieder in einen effektiven Aufwärtstrend zu überführen, platzen zu lassen. Die Serie tiefer liegender Zwischenhochs setzt sich fort. Und sollte die morgigen erwartete Quartalsbilanz nicht überzeugen, kann das charttechnische Auffanglinien brechen, die einem dynamischen Abwärtstrend bislang noch im Wege stehen.

Expertenmeinung: Nachdem die Käufe im Vorfeld der Veröffentlichung der mittel- und langfristigen Strategie des Unternehmens blitzschnell zurückgenommen wurden, als dieses Papier auf dem Tisch lag, gelang es, die Unterstützungszone 20,30/20,70 Euro zu verteidigen, ein Bereich, der bereits seit Sommer 2016 immer wieder als Wendemarke eine Rolle spielte. Das ermutigte einige Akteure, die Aktie erneut zu kaufen – aber man kam nicht weit. Noch unterhalb der wichtigen 200-Tage-Linie drehte der Kurs wieder ab und rutschte zum Wochenstart erneut in die Auffangzone 20,30/20,70 Euro, die jetzt noch zusätzlich an Bedeutung gewinnt, da dort mittlerweile auch die mittelfristige, aus dem Sommer 2016 stammende Aufwärtstrendlinie angekommen ist. Es gab zwar im August schon einmal einen „Ausflug“ unter diese Zone. Aber das dabei herausgebildete Tief von 19,43 Euro muss sich nicht als allzu stabil erweisen. Denn im August gelang es nur, die Aktie noch einmal herumzureißen, weil das Gerücht über den Einstieg eines großen Hedgefonds herumgereicht wurde, das sich nie bestätigt hat. Mittlerweile dürfte man für solche Gerüchte nicht mehr allzu empfänglich sein, so dass es durchaus möglich wäre, im Fall einer Enttäuschung im Zuge dieser morgen anstehenden Zahlen auf Sicht einiger Wochen auch deutlich unter diesen Wendepunkt vom August zu rutschen, sobald K+S mit Schlusskursen unter 20,20 Euro ein klares, charttechnisches Verkaufssignal generiert hätte.

Chart vom 13.11.2017, Kurs 20,61 Euro, Kürzel SDF

 

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