Börsenblick

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Dow Jones: Kommt jetzt KEINE Korrektur, wird es gefährlich

Die Überschrift klingt absurd, aber auf den zweiten Blick wird es verständlich: Wenn es jetzt zu einer Korrektur beim US-Index-Flaggschiff Dow Jones käme, wäre das für die Stabilität der seit November laufenden „Trump-Hausse“ von Vorteil. Denn Rücksetzer bauen überkaufte Levels ab, führen dazu, dass sich neue Käufer finden, ermöglichen es denen, die angesichts dieser für den ansonsten eher gemächlichen Index ungewöhnlich steilen Aufwärtsbewegung auf glühenden Kohlen sitzen, Gewinne mitzunehmen und dadurch gelassener zu agieren. Aber wenn der Dow Jones jetzt weiter steigen, die im Chart grün markierte obere Begrenzung des Mai-Aufwärtstrendkanals deutlich überbieten sollte, würde das die Gefahr eines heftigen Kursrutsches deutlich erhöhen. Denn man darf nicht vergessen, dass die Akteure hier seit Monaten zwei brenzlige Dinge zugleich tun: Zum einen packen sie auf die kurz nach der Wahl verteilten Vorschusslorbeeren immer noch weitere obendrauf, obwohl die Trump-Administration bisher keines der wachstumsfördernden Programme auf den Weg bringen konnte. Zum anderen ignoriert man jegliche Risiken in den Bereichen Geopolitik und Zinsen.

Expertenmeinung: Auch im gestern Abend veröffentlichten Protokoll der letzten US-Notenbanksitzung wurde deutlich, dass man dort eine weitere Leitzinserhöhung im Dezember im Auge hat. Das war zwar vor den schwachen US-Arbeitsmarktdaten. Aber da sitzen die Anleger ja zwischen Baum und Borke: Bleiben die Zinsen wo sie sind, wäre das aufgrund eines zu schwachen Wachstums der Fall. Und auch das wäre negativ für den Aktienmarkt. Hier ist eine brisante Übertreibungsphase entstanden. Und würde die nicht ab und an durch Konsolidierungen abgekühlt, steigt die Gefahr, dass bei der kleinsten Irritation alle auf einmal aus einem leckschlagenden Boot hinaus wollen … und das endet gemeinhin unschön. Die Notwendigkeit einer solchen Abkühlung wäre jetzt gegeben, wie das Anstoßen des Index an der oberen Begrenzung des Trendkanals bei zeitgleich schon wieder klar überkauftem RSI-Indikator zeigt. Der Chart zeigt, dass die Zone 22.050/22.200 Punkte eine Ballung wichtiger Unterstützungslinien aufweist. Knapp darunter sollte man sich unbedingt einen Stoppkurs, am besten sogar in Form einer Stop Loss-Order, überlegen. Denn würde diese Zone fallen, wäre der Weg für die Bären, die seit Monaten immer wieder das Nachsehen haben, frei. Sollte der Dow Jones jedoch jetzt erst recht starten, eine Art Kaufpanik einsetzen, sollte man den Stopp sofort knapp unter die dann überbotene obere Begrenzung dieses laufenden Trendkanals anheben.

INDU_2017_10_12

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