Börsenblick

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K+S-Aktie: Das ist eine starke Basis für die Wende

Eine eher enttäuschende Quartalsbilanz hatte die ohnehin schon nach unten gedrehte Aktie des Düngemittel- und Salzproduzenten K+S im August durch die wichtige Unterstützungszone im Bereich 20,30/20,70 Euro gedrückt. Besonders unangenehm war den Anlegern aufgestoßen, dass die Suche nach einem kapitalkräftigen Partner, der einen Umbau bzw. die Straffung des Unternehmens hätte ermöglichen können, bis dahin erfolglos geblieben war. Der Weg nach unten war frei – und wurde zunächst auch genutzt. Doch dann kam ein Gerücht auf: Der große Hedgefonds Elliott solle angeblich die Fühler nach K+S ausgestreckt haben. Obgleich dieses Gerücht keine Bestätigung erfuhr, reichte die plötzlich aufkeimende Phantasie aus, um den Kurs von unten wieder in die Zone 20,30/20,70 Euro zu tragen. Die Aktie bröckelte zwar wieder ab, als immer deutlicher wurde, dass an dieser Meldung wohl nichts dran ist. Aber nachdem die durch dieses Gerücht entstandene Aufwärts-Kurslücke geschlossen wurde, zog die Aktie erneut an und setzte sich im Widerstandsbereich 20,30/20,70 Euro fest. Zu mehr reichte es nicht – aber das änderte sich gestern:

Expertenmeinung: K+S legte am Dienstag kräftig zu und belegte in der Gewinnerliste des MDAX einen der zuletzt für die Aktie ungewohnten vorderen Plätze. Konkrete Meldungen hierfür gab es nicht, außer, dass die Genehmigung einer Fusion zwischen dem Konkurrenten Potash und Agrium den Investoren den Eindruck vermitteln könnte, dass auch K+S in absehbarer Zeit eine sinnvolle Partnerschaft eingehen könnte. Aber ob die Motivation hinter den gestrigen Käufen vor allem charttechnischer Natur war oder nicht, unter dem Strich blieb ein kurzfristig bullisches Signal zurück, indem sich der Kurs aus der zuvor wochenlang die Handelsspanne bildenden Zone 20,30/20,70 Euro nach oben absetzen und damit zugleich eine kleine Dreiecksformation nach oben verlassen konnte. Für Long-Trades, die über kurzfristiges Trading hinausgehen, wäre es nötig, dass K+S zügig die nächstliegenden, mittelfristig relevanten Hürden in Form der Nackenlinie der im Sommer vollendeten Schulter-Kopf-Schulter-Formation bei 21,70 Euro und der 200-Tages-Linie bei 22,30 Euro überwindet. Dann ließen sich kleine Trading-Positionen deutlich aufstocken, bis dahin bliebe – aber mit bullischen Grundtenor – vorsichtiges Handeln angezeigt.

SDF_2017_09_13

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