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Brent Crude Oil: Die Hurrikan-Saison hilft den Bullen

Heute stehen, wie jeden Mittwoch, die Rohöl-Lagerbestände der USA in der abgelaufenen Woche zur Veröffentlichung an. Sollte es erneut zu einem Rückgang der Reserven kommen, kann das einen Aufwärtstrend intensivieren, mit dem man vor zwei, drei Monaten noch nicht gerechnet hatte. Da verwies man auf die stetig steigenden Förderkapazitäten in den USA, die die Fördermengenkürzung der OPEC konterkarierten, während ein nur mäßiges Wachstum dazu führte, dass die weltweite Nachfrage nicht mitzog. Aber der Anstieg der US-Lagerbestände, der vergangene Woche gemeldet wurde, war der erste nach zwölf Wochen fallender Reserven. Das brachte die Bullen wieder auf den Plan. Und auch, wenn Hurrikan Harvey in Texas vor allem ein Problem für die Gasversorgung war: Alleine die Vermutung, dass es zu Lieferengpässen kommen könnte, trieb bereits die Preise. An den Tankstellen, sogar hier in Europa, und an der Börse erst recht.

Expertenmeinung: Der Chart der Ölsorte Brent zeigt, dass sich im Juni ein Aufwärtstrend etabliert hat, der den Kurs nach und nach durch einen Widerstand nach dem anderen hebt. Zunächst brach der steilere, aus dem April stammende Abwärtstrend. Nachdem Brent einen tadellosen Pullback an das Ausbruchslevel, sprich an diese zuvor überbotene Linie, vollzogen hatte, wurden Anfang September zunächst die 200-Tages-Linie und umgehend danach der Februar-Abwärtstrend bezwungen. Dass der Ölpreis am Montag, als die Aktienmärkte erleichtert stiegen, weil Hurrikan Irma sich weniger fatal ausgewirkt hatte als befürchtet, kurzzeitig fiel, dann aber präzise auf der 200-Tages-Linie wieder nach oben drehte, macht dabei deutlich: Auch ohne Hurrikans sind die Bullen noch nicht bereit, das Ruder abzugeben. Würde es auch heute, nach den US-Lagerbestandsdaten, zu Käufen kommen, kann sich die Rallye sogar noch intensivieren. Das nächste Kursziel wäre aus charttechnischer Sicht dann das Zwischenhoch vom April bei 57,53 US-Dollar.

COIL_2017_09_13

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