Börsenblick

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TecDAX: Befreiungsschlag – der Weg wäre frei!

Es ist ein Phänomen, das zwar immer wieder auftaucht, aber es verblüfft Marktteilnehmer, die ihre Anlageentscheidungen auf Basis logischen Denkens vornehmen, dennoch immer aufs Neue. Der die Exportperspektiven dämpfende Anstieg des Euro erreichte zum Ende der Vorwoche ein neues Jahreshoch. Die Schäden durch die Hurrikans in den USA sind zwar nicht so verheerend wie befürchtet. Aber weder weiß man bislang, wie sich das Bild genau darstellt, noch wäre die Bedrohung bereits vorüber. Davon abgesehen, dass selbst die abgeschwächte Variante dieser Hurrikans nachhaltige Belastungen für die US-Wirtschaft bedeutet. Doch die Aktienindizes haussieren. Und das nicht nur in den USA. Auch hierzulange ging es zum Wochenstart steil nach oben. Obgleich der Euro nur mäßig zurückkam. Und obwohl der deutsche Aktienmarkt mit der nicht wirklich rationalen Erleichterung der US-Akteure nichts zu tun hat. Die, das kommt noch hinzu, im Vorfeld ja auch nicht voller Angst vor Harvey und Irma ausgestiegen waren. Das wirkt schon ein wenig wie eine Schafherde, die blind denen hinterherläuft, die diese Rallye gleich am frühen Morgen losgetreten haben. Und es wirkt dementsprechend gefährlich. Aber was die Charts angeht, gibt es da beim TecDAX nichts zu mäkeln:

Expertenmeinung: Der TecDAX hatte bereits zum Ende der Vorwoche das vorherige Jahres-Verlaufshoch, Anfang Juni bei 2.322 Punkten markiert, knapp überboten. Mit dem gestrigen Anstieg ist dieser Ausbruch eindeutig und signifikant. Kursziel? Man könnte das Lehrbuch hervorholen und mutmaßen, dass ein potenzielles Ziel die Distanz wäre, die zwischen dem höchsten und dem tiefsten Punkt der seit Juni etablierten und jetzt nach oben verlassenen Dreiecksformation liegt und die man vom Ausbruchspunkt nach oben abträgt. Dann käme man auf etwa 2.450 Punkte. Aber das ist graue Theorie. Fakt ist, dass es oberhalb des aktuellen Kursniveaus keine Wendemarke gibt, die jünger als 16 Jahre ist. Diese uralten Marken entstanden im Zuge des Crashs nach dem Platzen der Internetblase in den Jahren 2000 bis 2003. Dass solche Linien noch beachtet werden, ist unwahrscheinlich. Daher: Der Weg nach oben ist erst einmal frei. Bedenkt man indes, dass gegenüber Ende August, als der TecDAX noch knapp über 2.200 Punkten notierte, im Bereich der Rahmenbedingungen keine Verbesserung eingetreten ist, sollte man Long-Positionen tunlichst eng absichern. Ein Level knapp unter der aktuell bei 2.283 Punkten verlaufenden 20-Tage-Linie wäre da unbedingt zu überlegen.

Chart vom 11.09.2017, Kurs 2.365,20 Punkte, Kürzel TDX

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