Börsenblick

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Aixtron-Aktie: Vorsicht, heiß!

Da bleibt einem glatt der Mund offen stehen: Solche Kursgewinne erinnern irgendwie an die Zeit 1999/2000, bevor das große Erwachen begann und die damalige Blase der Technologietitel platzte. Aixtron haussiert seit Tagen, das Tempo nimmt immer mehr zu. Und diese Aktie ist keineswegs die einzige im TecDAX, bei der man sich an das Jahr 2000 erinnert fühlt. Aber worauf basiert dieser extreme Kursanstieg, der die Aktie des vor allem für die Chipindustrie arbeitenden Anlagenbauers immer höher und weiter treibt? Das ist eben der Punkt: Eigentlich auf nichts, oder besser, auf fast nichts. Seit den letzten, unbestritten erfreulichen Quartalsergebnissen, die Aixtron am 25. Juli präsentiert hatte, ist von Unternehmensseite nichts Entscheidendes mehr verlautbart worden. Seither melden sich nur die Analysten zu Wort. Die erhöhen zwar einer nach dem anderen ihre Kursziele. Aber das wirkt, als würde man da auf die Rallye selbst reagieren, statt vorausschauende Einschätzungen vorzunehmen. Auch etwas, das sehr an das Jahr 2000 erinnert. Richtig ist:

Expertenmeinung: Nachdem die Aktie im vergangenen Herbst deutlich einbrach, weil die Hoffnung, Aixtron werde von einem chinesischen Unternehmen übernommen, wegen Sicherheitsbedenken platzte, hat sich das Unternehmen dergestalt stabilisiert, dass man zu Recht davon ausgeht, dass es 2018 gelingt, aus eigener Kraft in die schwarzen Zahlen vorzustoßen. Doch selbst Optimisten schätzen da nur etwa zehn Cent Gewinn pro Aktie, was beim derzeitigen Kurs ein Kurs/Gewinn-Verhältnis von 108 bedeuten würde. Das wäre nur gerechtfertigt, wenn sich dieser Weg in die Gewinnzone beschleunigt. Aber in einer solchen Branche kann man nicht einmal unterstellen, dass er sich verstetigen würde, dazu sind der Euro-Anstieg und die knifflige geopolitische Lage einfach zu große Unsicherheitsfaktoren. Rein charttechnisch kann man hier nur den Daumen heben, keine Frage. Nachdem die Aktie zunächst die im ersten Anlauf noch verweigerte Hürde 7,74/8,38 Euro mit immensem Schwung überboten hatte, durchbrach sie am Montag auch noch die langfristige Abwärtstrendlinie. Betrachtet man die Aktie ausschließlich von der Charttechnik her, wäre die nächste Zielzone der Bereich 12,30/13,90 Euro. Aber das läge dann sogar über den höchsten Kurszielen der Analysten, die – wie gesagt ohne neue Erkenntnisse – ihre Kursziele fleißig anheben. Fazit: Für Aixtron gilt „Vorsicht, heiß!“

Chart vom 11.09.2017, Kurs 10,83 Euro, Kürzel AIXA

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