Börsenblick

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Nasdaq 100: Das ist die Nagelprobe

Frisches Kapital zum Start in den neuen Börsenmonat, der Schwung des Ausbruchs über die kurzfristige Abwärtstrendlinie und der Labor-Day-Feiertag, nach dem die Urlaubssaison offiziell zu Ende ist: Diese Kombination sollte den US-Technologieindex Nasdaq 100 im zweiten Anlauf über die im Juli noch verweigerte Hürde in Form der runden Marke von 6.000 Punkten tragen. Dieser Versuch ist noch nicht gescheitert – aber es wird eng für die Bullen. Denn der Index lief zwar am 1. September intraday über die 6.000 und erreichte mit 6.009 Punkten einen neuen Verlaufsrekord, schloss aber unterhalb dieser runden Marke. Und die Bilanz der abgelaufenen, feiertagsbedingt nur vier Tage umfassenden Woche fiel mit -1,25 Prozent ernüchternd aus. Statt freie Bahn nach oben ist jetzt das Verteidigen wichtiger Unterstützungen angesagt. Und immer dann, wenn große Erwartungen in Ernüchterung umschlagen, schwindet die Zahl derer, die bereitwillig an solchen Unterstützungslinien kaufen und dadurch die Chance wahren, umgehend einen erneuten Ausbruchsversuch zu unternehmen.

Expertenmeinung: Die Akteure sehen sich dabei einem „einerseits, andererseits“ gegenüber. Positiv wirkt der erneut unter Druck stehende US-Dollar, insbesondere zum Euro. Denn das stützt die Exportperspektiven der US-Unternehmen erheblich. Auf der anderen Seite steht die Erkenntnis, dass dieser Abstieg der eigenen Währung auf der bisherigen Erfolglosigkeit der derzeitigen US-Regierung und der Tendenz der US-Notenbank basiert, die Leitzinsen angesichts eines nicht ausreichend robusten Wachstums zukünftig wenn, dann nur noch geringfügig anzuheben. Hinzu kommen die Sorgen vor massiven Schäden durch die Hurrikans und eine damit einhergehende Verringerung des Wachstums. Fest davon auszugehen, dass die jetzt im Fokus stehenden Unterstützungslinien halten, wäre daher gewagt. Neben der jetzt zur Auffanglinie mutierten, kurzfristigen Abwärtstrendlinie (5.905 Punkte) und der 20-Tage-Linie (5.885 Punkte) ist es vor allem die November-Aufwärtstrendlinie als mittelfristiger Leitstrahl der Nasdaq 100-Hausse, die bei derzeit 5.835 Punkten den Dreh- und Angelpunkt der kurzfristigen Tendenz darstellt. Diese Linie muss halten. Sollte der Nasdaq 100 mit Schlusskursen unter 5.820 Punkten hinreichend deutlich darunter schließen, wäre das für risikofreudige, agile Trader bereits ein Signal, um über einen Wechsel ins Bären-Lager nachzudenken.

NDX_2017_09_11

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