Börsenblick

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K+S-Aktie: Gerüchte haben meist kurze Beine

Die jüngste Quartalsbilanz war enttäuschend. Weder gab es positive Überraschungen bei Umsatz und Gewinn noch konnte ein neuer, kapitalkräftiger Partner präsentiert werden, nach dem man laut Aussagen der Unternehmensführung seit einiger Zeit sucht. Dafür wurde das mittelfristige Gewinnziel „kassiert“ – das bis 2020 gesetzte Ziel sei nicht mehr zu erreichen. Kein Wunder, dass die Aktie des Salz- und Düngemittelherstellers K+S in den Sinkflug überging, zumal der Kurs bereits vor den am 15. August präsentierten Ergebnissen eine Trendwendeformation vollendet hatte. Dabei brach die wichtige Unterstützungszone 20,30/20,70 Euro, der Weg nach unten war aus charttechnischer Sicht frei. Doch plötzlich kam es am vergangenen Mittwoch zu einem Kurssprung. Was war passiert – war der gesuchte Partner jetzt doch gefunden worden? Gute Frage – denn bislang geht es hier nur um ein Gerücht – und das wurde von keiner Seite bisher bestätigt. Konkret hieß es:

Expertenmeinung: Der große Hedgefonds Elliott unter dem bekannten Großinvestor Paul Singer könnte Interesse an K+S haben. Wäre das richtig und gäbe es da eine Einigung, würde frisches Kapital bei K+S vieles möglich machen. Aber dass bis jetzt keine Bestätigung auftaucht, macht diejenigen, die die K+S-Aktie daraufhin mit einer großen Kurslücke nach oben bis in die zuvor gebrochene Chartzone 20,30/20,70 Euro getragen haben, zu Recht unruhig. Immerhin hatte es schon im Frühjahr Gerüchte und konkrete Namen gegeben, was sich aber nie bestätigt hatte. Dementsprechend bröckelt K+S momentan wieder ab und droht, aus dieser Chartzone wieder herauszurutschen. Käme es dazu, wäre das eine Gelegenheit, um sich die Aufstockung bestehender Short-Trades zu überlegen, denn zum einen würde das Ausbleiben der Bestätigung dieses Marktgerüchts die Käufer schnell entmutigen, zum anderen kommen die entscheidenden Leitlinien des Abwärtstrends in Form der aktuell bei 21,12 Euro parallel verlaufenden 20-Tages-Linie und der Juli-Abwärtstrendlinie sukzessive näher und erlauben es damit, die Absicherung der Positionen regelmäßig enger zu ziehen.

SDF_2017_08_29

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