Börsenblick

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K+S: Schwache Zahlen – Matchball für die Bären!

Genau das konnten die Aktionäre des Salz- und Düngemittelherstellers K+S wirklich nicht gebrauchen: Statt guten Quartalsergebnissen und einer bullischen Perspektive, am besten ergänzt durch die Nachricht, dass man den Umbau des Unternehmens hin zu höherer Effektivität bereits begonnen und den gesuchten, kapitalkräftigen Partner gefunden habe, gab es Magerkost: Der Umsatz lag im zweiten Quartal nur leicht über dem des Vorjahres und klar unter den Erwartungen der Analysten. Und was den Gewinn anging, lag der im EBIT unter der Prognose, nur als bereinigter Nettogewinn wurde die Prognose übertroffen. Und auch, wenn K+S die Prognose für das laufende Jahr bestätigte: Das mittelfristige Ziel, bis 2020 einen Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen von 1,6 Milliarden Euro zu erreichen, sei jetzt nicht mehr realistisch, hieß es. Das war unerfreulich genug für viele Anleger, um blitzschnell die Reißleine zu ziehen. Und das wiederum bringt die K+S Aktie in eine Position, von der aus noch einiges mehr nach unten möglich wäre:

Expertenmeinung: Mit -5,36 Prozent wurde K+S zum größten Verlierer des MDAX am Dienstag. Und dieser Abschlag führte dazu, dass die durch „Hoffnungskäufe“ im Vorfeld der Quartalsbilanz von unten wieder angelaufene Nackenlinie der Trendwendeformation ebenso außer Reichweite gelangt ist wie die knapp über dieser Linie als Kreuzwiderstand fungierenden 20-Tage- und 200-Tage-Linien. Jetzt steht eine ganz andere Chartzone im Fokus: der bereits seit vergangenem Sommer als Wendepunkt fungierende Bereich 20,30/20,70 Euro. Man sieht dabei im Chart, dass dieser Bereich die breite Handelsspanne der Aktie seit Sommer 2016 genau in der Mitte teilt. Was dem Bären-Lager kaum entgehen dürfte. Dass der Bruch dieser Zone den Verkaufsdruck deutlich intensivieren würde, ist daher sehr wahrscheinlich, zumal die Enttäuschung, dass es bei K+S vorerst weiterhin kleine Brötchen statt ein Durchstarten bei Umsatz und Gewinn geben wird, die Zahl derer, die im Fall eines Bruchs dieser Zone unmittelbar darunter die Hand aufhalten und die Verkäufe auffangen würden, gering ist. Bei Schlusskursen, die mit 20,20 Euro ausreichend deutlich unter diesem Unterstützungsbereich lägen, wäre ein Aufstocken von Short-Positionen mit einem engen Stopp um 21 Euro daher allemal einen Gedanken wert.

Chart vom 15.08.2017, Kurs 20,66 Euro, Kürzel SDF

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