Börsenblick

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BMW-Aktie: Ein Pullback – oder wird doch mehr daraus?

BMW landete am Donnerstag auf Platz 7 in der DAX-Performanceliste. Nicht gerade üppig angesichts der Quartalsbilanz, die der Automobilkonzern am Morgen auf den Tisch gelegt hatte. Aber dafür umso bezeichnender für die Lage, in der sich die Autobranche derzeit befindet. Seit sich jetzt auch der jahrelange „Buddy“ in Form der Politik auf die Unternehmen einzuschießen beginnt wird den Anlegern immer klarer: Die Zeiten werden ungemütlich. Denn wäre es anders, wäre BMW ganz vorne bei den DAX-Gewinnern dabei gewesen und hätte mehr zugelegt als die bescheidenen +0,65 Prozent, die man zum Handelsende zu Buche stehen hatte. Immerhin legte der Gewinn auf 2,93 Milliarden Euro nach 2,73 Milliarden im 2. Quartal 2016 zu. Und der Umsatz stieg mit 25,8 Milliarden immerhin leicht (Vorjahresquartal 25,0 Milliarden). Was die Analystenprognosen beim Umsatz bestätigte, beim Gewinn übertraf. Wichtiger noch: Die Marge stieg leicht auf 9,7 Prozent an, womit man nicht gerechnet hatte. Und doch:

Expertenmeinung: Die Aktie sieht grauslich aus … sofern man nicht mit dem Trend agiert und Short ist. Auch, wenn BMW im Bereich Elektromobilität schon gut unterwegs ist, die Kosten dafür sind immens. Der Absatz von Automobilen im wichtigen US-Markt fiel im Juli. Und die Wachstumsraten im noch wichtigeren chinesischen Markt liegen für die Automobile insgesamt unter dem, was man sich erhofft hatte. Dazu kommt das Menetekel des Kartells. Der „Dieselgipfel“ von Mittwoch brachte nichts außer scharfer Kritik an mit Abstand zu geringen Maßnahmen. Die Autofahrer sind vor den Kopf gestoßen und verunsichert … und falls man die deutschen Autobauer wegen eines Kartells vor den Kadi zielt, kann das äußerst teuer zu stehen kommen. Auch, wenn ein solcher Prozess Jahre dauern würde: Man sieht die Automobiltitel derzeit als eine heiße Kartoffel, die man besser nicht anfasst. Wären alleine diese Quartalszahlen das Thema, hätte die BMW-Aktie eine gute Chance, aus dem momentan laufenden Pullback an den bei 81 Euro liegenden mehr zu machen, diese Linie mit Schwung zurückzuerobern und einen neuen Aufwärtstrend zu initiieren. So aber ist die Chance, dass es bei einem Pullback bleibt und der Kurs erneut Fahrt nach unten aufnimmt, größer. Kursziel auf der Unterseite ist der Bereich 72,00/73,35 Euro. Als Stop Loss wäre ein Level knapp über dieser bei 81 Euro liegenden Widerstandslinie zu erwägen. Und erst, wenn BMW die Mai-Abwärtstrendlinie mit Schlusskursen über 83 Euro überwinden sollte, wäre hier ein Long-Trade zu überlegen. Ein Szenario, das derzeit eine recht geringe Wahrscheinlichkeit hat.

BMW_2017_08_04

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