Börsenblick

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S&P 500: Wo bleiben die Geschenke?

Der marktbreite Standard & Poor’s 500-Index (S&P 500) steht nahe am Allzeithoch – und trotzdem zugleich in der Gefahrenzone. Ein schwacher Tag würde reichen, um den Bullen hier den roten Teppich unter den Füßen wegzuziehen. Und der kann jederzeit kommen, denn die Nerven der Investoren sind nicht mehr die besten. Die Rallye von um die 15 Prozent seit Anfang November basierte auf Vorkäufen in Erwartung der seitens Donald Trump angekündigten Steuersenkungen, gewaltigen Mehrausgaben für Infrastruktur und Verteidigung und einer die Verbraucher entlastenden Gesundheitsreform. Trump wollte diese Maßnahmen binnen der ersten 30 Tage seiner Amtszeit auf die Schienen stellen. Aber jetzt sind 60 Tage vergangen und die erwarteten Geschenke an die Anleger stehen unverändert aus. Hinzu kommt, dass den Investoren mittlerweile klar ist, dass es ein weiter Weg von einem vorgestellten Plan bis zu dessen Umsetzung ist. Dass Donald Trumps Pläne noch im laufenden Jahr einen positiven Effekt auf das US-Bruttoinlandsprodukt haben könnten, bezweifeln die meisten Volkswirte mittlerweile.

Expertenmeinung: Damit steht die Hausse des S&P 500 auf immer dünneren Beinen. Und das macht sich langsam deutlicher bemerkbar. Dass der Index an einem großen Verfalltermin für Optionen und Futures, wie er am Freitag absolviert wurde, im Rahmen eines Aufwärtstrends nicht am oberen Ende der Handelsspanne in diese Abrechnung ging, sondern gegenüber dem Anstieg zur Wochenmitte zurückfiel und das Plus in der Wochenbilanz mit 0,25 Prozent mager ausfiel, ist ein Warnsignal. Damit hat sich hier ein niedrigeres Hoch gegenüber Anfang März ausgebildet, ein kleines Doppeltopp steht als Möglichkeit im Raum. Wenn das bullische Lager die neue Woche nicht mit erneutem Raumgewinn für sich entscheiden kann, wäre ein Test der kurzfristig entscheidenden Unterstützungszone ein wahrscheinliches Szenario. Diese aus 20-Tage-Linie, der unteren Begrenzung des November-Aufwärtstrendkanals und der oberen Begrenzungslinie des mittelfristigen Aufwärtstrendkanals bestehende Zone liegt zwischen 2.345 und 2.372 Punkten und damit in unmittelbarer Reichweite. Würde dieser Bereich durchbrochen, tut sich hier für kurzfristig und risikofreudig agierende Trader eine Trading-Chance auf der Short-Seite auf.

Chart vom 17.03.2017, Kurs 2.378,25 Punkte, Kürzel SPXOffenlegung gemäß § 34b WpHG zwecks möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in dem besprochenen Wertpapier bzw. Basiswert zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Analyse nicht investiert.

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