Börsenblick

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Commerzbank: Kursphantasie dank Inflationsdaten

Der fulminante Start ins neue Börsenjahr wurde gestern zwar kurzfristig ausgebremst, aber noch wahrt die Commerzbank-Aktie ihre Chance, die Widerstandslinie in Form des Zwischenhochs aus dem Mai 2016 bei 7,85 Euro zu bezwingen, denn: Die Nachrichtenlage hält aktuell für die Bankenbranche positives bereit: die Inflation in der Eurozone, vor allem aber in Deutschland, zieht an. Das klingt im ersten Moment unerfreulich – aber nicht für die Banken. Denn gerade die so extrem gedrückten Zinsen waren es, die der Branche die Gewinnerzielung erschwerte. Und sollten sich diese Inflationsdaten (+1,7 Prozent in Deutschland und +1,1 Prozent für die Eurozone im Dezember) verstetigen, wird die europäische Zentralbank ihren Kurs, gezielten Druck auf das Zinsniveau auszuüben, zurückfahren müssen. Und dann kehrt neben der latent im Hintergrund laufenden Übernahmephantasie auch die Ertragsphantasie in die Aktie zurück.

Expertenmeinung: Dass der Versuch, die Widerstandsmarke bei 7,85 Euro im zweiten Anlauf zu durchbrechen, gestern noch nicht von Erfolg gekrönt war, ist nicht weiter problematisch. Positiv ist, dass diesem zu Wochenbeginn gestarteten Aufwärtsimpuls eine echte Konsolidierung vorausging. Denn das führte dazu, dass das im Vorfeld markant überkaufte Niveau der markttechnischen Indikatoren (im Chart der Stochastik-Oszillator) auf neutrales Level abgebaut wurde. Die Stochastik hat durch den Anstieg zum Wochenstart ein neues Kaufsignal generiert, dass einem erneuten Versuch der Aktie, sich nach oben abzusetzen, Rückenwind verleihen würde. Wichtig wäre, dass die aktuell bei 7,45 Euro verlaufende 20-Tage-Linie auf Schlusskursbasis nicht mehr deutlicher unterboten würde. Käme es dazu, würde das bullische Szenario spürbar eingetrübt. Aber nur für ganz kurzfristige, aggressive Trader sollte diese Linie Orientierung für die Absicherung von Long-Positionen sein. Wer mittelfristig auf die wieder auflebende Ertragsphantasie setzt, findet in der Unterstützungszone 6,66/6,80 Euro (200-Tage-Linie und September-Aufwärtstrendlinie) eine geeignete Zone zur Positionsabsicherung. Zukäufe im Fall eines mit Schlusskursen über 7,90 Euro ausreichend deutlichen Ausbruchs nach oben wären in dieser Situation eine Überlegung wert.

cbk_2017_01_05Offenlegung gemäß § 34b WpHG zwecks möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in dem besprochenen Wertpapier bzw. Basiswert zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Analyse nicht investiert.

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