Der DAX ist seit dem Wochenstart mächtig unter Druck. Die Bilanz bisher: – 690 Punkte. Das ist ein Minus von über fünf Prozent. Ist damit die Korrektur schon vorüber, oder war das erst der Start der nächsten großen Abwärtsbewegung? Eine Antwort darauf inkl. einer aussichtsreichen Trade-Idee erhalten Sie in dieser DAX-Analyse.

Rückblick: DAX massiv unter Druck

Zum Start in diese Handelswoche schaute alles danach aus, als ob die Bullen die 400-Punkte-Rallye der Vorwoche fortführen könnten. Denn am Montagmorgen wurde die Marke von 13.000 Punkte im DAX-Futures mit Laufzeit Dezember 2020 (FDAX) zurückerobert. Doch dann war Schluss! Eine halbe Stunde lang sind die Bullen gegen das Bollwerk der Bären an der runden Kursmarke angerannt. Danach gaben sie auf.

Die Folge…

Das Momentum drehte komplett. Der FDAX kennt seitdem nur eine Richtung: abwärts (vgl. Chart unten)!

Über fünf Prozent oder 689 Punkte hat der Terminkontrakt auf den deutschen Leitindex bislang in dieser Woche verloren. Im Rahmen dieser Abwärtsdynamik sucht der FDAX derzeit nach einem Unterstützungsniveau. Also ein Preislevel, auf dem die Kaufnachfrage wieder größer als das Angebot ist.

Wo könnte sich der FDAX jetzt stabilisieren und ergibt sich daraus eine mögliche Chance zum Einstieg?

Um die Lage besser einschätzen zu können, zoomen wir ein wenig heraus und schauen uns an, wie sich der oben beschriebene Kursverlauf in das große Chartbild einfügt.

Überblick: DAX gefangen in der Seitwärts-Range

Ein Blick auf den Tageschart des deutschen Aktienindex oben zeigt: Der dynamische Aufwärtstrend seit Mitte März, bestehend aus höheren Hochs und höheren Tiefs, hat sich in den letzten Wochen abgekühlt. Der DAX befindet sich aktuell in einer Seitwärtskonsolidierung, da er in den letzten Wochen weder neue Hochs noch neue Tiefs generiert hat.

Damit ist der vorangegangene Aufwärtstrend beendet. Die technische Großwetterlage ist als neutral bis leicht bullisch zu bewerten. Immerhin findet die Konsolidierung, gemessen an dem Anstieg von 8.200 Punkten weg, auf einem hohen Kursniveau statt. Bullisch wird es, wenn der DAX auf Schlusskursbasis die Marke von 13.500 Punkten durchbrechen kann. Dann würde der Test des Hochs bei 13.800 Punkten auf den Plan rücken.

Damit ist klar…

Durch den Test der unteren Begrenzung der Seitwärts-Range im DAX ist eine weitere Bewegungswelle nach oben wahrscheinlicher. Aus Chance-Risiko Gesichtspunkten ist es hier sinnvoller Kursschwäche zu kaufen, als Kursstärke zu verkaufen.

Jetzt stellt sich die Frage: Wo genau befindet sich ein gutes Einstiegsniveau mit einem attraktiven Chance-Risiko Verhältnis für einen Long-Trade?

Ausblick: Hält die Unterstützung?

Wenn wir anhand eines Tagescharts im FDAX weiter in das aktuelle Marktgeschehen hinein zoomen, dann sehen wir, dass der Kurs derzeit bei 12.483 Punkten notiert. Also knapp über der im Chart grün eingezeichneten möglichen Unterstützungszone (vgl. Chart unten).

Derzeit gibt es einige Anzeichen, dass die Unterstützung halten könnte. Denn falls nicht, könnte der Kurs schnell den Bereich 11.900 bis 12.000 Punkte testen. Darunter könnte der DAX schnell in Richtung 11.500 Punkte rutschen.

Diese technischen Signale sind aktuell wichtig

Genau innerhalb der im Chart oben grün eingezeichneten möglichen Unterstützungszone befinden sich die Verlaufstiefs aus Juli und September. Hier könnten erneute Käufer beherzt zugreifen und für steigende Kurs sorgen.

Zudem verläuft bei 12.413 Punkten der exponentiell gleitende Durchschnitt (EMA für engl. Exponential Moving Average) der letzten 200 Tage (vgl. rote Linie im Chart). Der EMA ist ein gewichteter Durchschnitt, bei dem die jüngste Kurshistorie ein höheres Gewicht hat als ältere Kurse. Bei technisch orientierten Anlegern spielt der EMA bei der Trenderkennung und bei der Identifizierung möglicher Umkehrpunkte eine wichtige Rolle. Ende September prallte der Kurs exakt am 200er EMA nach oben ab. Das haben die Anleger im Hinterkopf.

Das Saisonale Muster im FDAX

Ein Blick auf den Chart oben macht klar…

Die Wahrscheinlichkeit für steigende Kurse im FDAX ist für kommenden Tage und Wochen deutlich höher als für fallende Kurse. Wenn wir uns den durchschnittlichen Kursverlauf der letzten 20 Jahre in der Grafik oben näher anschauen dann sehen wir, dass statistisch gesehen von Ende Oktober bis Anfang Januar eher mit steigenden Kursen im FDAX gerechnet werden kann.

Darüber hinaus könnte mit diesem Szenario ein harmonisches Kursmuster vervollständigt werden. Diese Kursmuster signalisieren mögliche Umkehrpunkte im Chart und werden von mir gerne als Einstiegssignal genutzt.

Einblick: Nutzen Sie eine Trade-Idee mit einem CRV von 1,64 für einen Long-Einstieg im FDAX

Der Test einer wichtigen Unterstützung im Bereich von 12.400 Punkten, könnte Ihnen den perfekten Einstieg für einen Long-Trade im FDAX liefern. Damit würden Sie von einer möglichen Aufwärtsbewegung im FDAX profitieren (vgl. Chart unten).

Als professioneller Trader lege ich mich täglich auf die Lauer. Ich warte geduldig, bis sich Trading-Chancen am Markt ergeben, die mir einen geprüften statistischen Vorteil liefern. Basierend auf über 1.000 Echtgeld-Trades weiß ich, dass ich mit den Harmonischen Preismustern über eine große Anzahl von Trades in ca. 56 Prozent der Fälle zu den Gewinnern gehöre. Gepaart mit einem Chance-Risiko-Verhältnis wie in diesem Fall von 1,64 zu 1, liefern diese Kennzahlen mir genau diesen handfesten statistischen Gewinnvorteil.

Wie oben erläutert, befindet sich die Preis-Zone im Chart für eine mögliche Unterstützung im Bereich 12.400 Punkten. Knapp darüber, nämlich bei 12.423 Punkten, wird ein harmonisches Kursmuster vervollständigt. Dieses könnte einen möglichen Umkehrpunkt im Markt signalisieren und könnte somit eine weitere Aufwärtsbewegung einleiten.

Sollten Sie sich für einen Long-Trade entscheiden, können Sie bei 12.423 Punkten einsteigen und sich mit einer Stopp-Loss Order bei 12.070 Punkten, also unter dem Verlaufstief von Juli, absichern. Damit berücksichtigen wir auch die aktuelle Volatilität im FDAX.

Ein mögliches Gewinnziel wäre bei 13.004 Punkten zu finden. Daraus ergibt sich für die Trade-Idee ein Chance-Risiko-Verhältnis von 1,64.

Sobald nach einem möglichen Einstieg das Kurslevel von 12.706 Punkten erreicht wird, kann der Stopp-Loss der Position auf den Einstieg nachgezogen werden. Das Restrisiko wird damit auf null reduziert.

Fazit:

Die aktuelle DAX-Analyse zeigt: Ein möglicher Abpraller an der Unterstützung einer Seitwärts-Range eröffnet eine attraktive Chance für einen Long-Trade. Ein möglicher Umkehrpunkt im Chart könnte im Bereich von 12.400 Punkten liegen.

Falls es im FDAX von dort weg zu einer weiteren Aufwärtsbewegung kommt, könnten Sie als Leser dieser Analyse von der oben vorgestellten Trade-Idee profitieren. Geht diese auf, könnten Sie für jeden eingesetzten Euro 1,64 Euro zurückerhalten.

Doch bitte denken Sie immer daran, der Kursverlauf kann sich jederzeit auch anders entwickeln und zu Verlusten führen. Ein aktives Risiko- und Trademanagement sind daher ebenfalls sehr wichtig.

Risiken für die Trade-Idee bestehen vor allem darin, dass der DAX im Rahmen eines Risk-Off-Sentiments aufgrund von explodierenden Corona-Zahlen weiter abverkauft wird.

Am einfachsten und vor allem kostengünstigsten können Sie die vorgestellte-Trade-Idee mit Futures umsetzen. Je nach Kontogröße und Risikoeinstellung können Sie z.B. den Dezember DAX-Future (Symbol: DAX mit Multiplikator 25) oder den kleineren Mini-FDAX (Symbol: DAX mit Multiplikator 5) dafür einsetzen.

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Andreas Fink, Futures-Händler | LYNX Börsenexperten
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