Mit einem ETF am Erfolg des Telekommunikationssektors und vom Thema 5G partizipieren | ETF der Woche | Online Broker LYNX

Mit dem vorgestellten ETF kann man mit nur einer Transaktion ein internationales Wertpapierportfolio aus dem Bereich Telekommunikation und Services in sein Depot holen und somit direkt und ohne hohe Gebühren von der Entwicklung der Telekommunikationsbranche und vor allem von der fortschreitenden Entwicklung von 5G profitieren.

Informationen zum Referenzindex: MSCI World Communication Services Sector A Net Total Return USD Index

Der MSCI World Communication Services Sector A Net Total Return USD Index (Symbol: NDWUTEL) ist ein Performanceindex. Wie schon bei der Namensgebung ersichtlich, wird dieser Index in US-Dollar berechnet. Der MSCI World Communication Services Index ist so konzipiert, dass er die Large- und Mid-Caps aus 23 entwickelten Ländern des Sektors Kommunikation vereint.

Der Referenzindex wurde am 15. September 1999 erstmals veröffentlicht und besteht aus 103 Einzelpositionen. Die Gesamtmarktkapitalisierung des Index beträgt 3,444 Billionen US-Dollar, wovon bereits 2,465 Billionen US-Dollar Marktkapitalisierung auf die Top-10-Positionen entfallen. Der Index wird quartalsweise im Februar, Mai, August und November auf seien Zusammensetzung hin überprüft. Während der Überprüfungen im Mai und November wird der Index ausbalanciert. (Daten in Bezug auf den Referenzindex gemäß MSCI-Factsheet vom 30. April 2020)

Top-Positionen des Referenzindexes

Der Referenzindex besteht aus 103 Einzelpositionen. Die Top-10 sind hier mit 14,67 Prozent Facebook Class A, mit 12,27 Prozent Alphabet Class C, mit 11,89 Prozent Alphabet Class A, mit 6,54 Prozent Verizon Communications, mit 5,98 Prozent AT&T, mit 5,75 Prozent Netflix, mit 5,68 Prozent Walt Disney, mit 4,71 Prozent Comcast Class A, mit 2,19 Prozent Charter Communications Class A und mit 1,93 Prozent Softbank.

Diese Top10 weisen eine Gewichtung von 71,61 Prozent auf. In diesem Fall ist nicht von einer ausreichenden Diversifikation auszugehen, obwohl der Index aus weiteren 94 Positionen besteht. (Daten in Bezug auf den ETF gemäß LYXOR vom 15. Mai 2020 und MSCI-Factsheet vom 30. April 2020)

Länder-, Sektoren- und Währungsallokation des Referenzindex – USA dominieren

In Bezug auf die Länderallokation befindet sich der Anteil der USA bei 79,63 Prozent. Der Anteil Japans liegt bei 8,77 Prozent, der Großbritanniens bei 2,65 Prozent, der Frankreichs bei 1,74 Prozent, der Deutschlands bei 1,61 Prozent und der von Kanada bei 1,09 Prozent. Die restlichen Prozente verteilen sich noch auf Spanien, Australien, Singapur, Schweden, die Schweiz, Norwegen, Niederlande, Finnland, Hongkong, Italien, Neuseeland, Belgien und Luxemburg – wahrlich ein globaler Ansatz.

Da es sich im vorliegenden Fall um einen Sektor-Index handelt, liegt der Anteil der Branche Kommunikation bei 99,53 Prozent. Beigemischt sind 0,3 Prozent Nicht-Basiskonsumgüter und 0,18 Prozent Industrie. Im Bereich der Währungsallokation dominiert der US-Dollar mit insgesamt 79,99 Prozent Auf den weiteren Plätzen finden sich noch der japanische Yen mit 8,77 Prozent, der Euro mit 5,28 Prozent, das britische Pfund mit 2,29 Prozent und der kanadische Dollar mit 1,09 Prozent. Zum weiteren Währungsportfolio gehören noch der australische Dollar, der Singapur Dollar, die schwedische Krone und der Schweizer Franken.

(Daten in Bezug auf den ETF gemäß LYXOR vom 15. Mai 2020 und dem MSCI-Factsheet vom 30. April 2020)

Lyxor MSCI World Telecommunication Services TR UCITS ETF im Detail

Der ETF kann mittels Handelssymbol TELEW über die Borsa Italiana in der Handelswährung Euro erworben werden, die auch der Fondswährung entspricht. Die jährliche Pauschalgebühr beträgt 0,30 Prozent und die Ertragsverwendung des Fonds ist thesaurierend. Der ETF nutz die synthetische, swap-basierte Replikationsmethode, wurde am 29. September 2010 aufgelegt und hat mit dem Stichtag des 18. Mai 2020 ein NAV (Net Asset Value) in Höhe von 35,6 Mio. Euro.

Top-Positionen des ETFs

Aufgrund der synthetischen, swap-basierten Abbildungsmethode weist der ETF im direkten Vergleich zum Referenzindex eine erheblich abweichende Portfoliostruktur auf. Der ETF besteht im Vergleich zur Zusammensetzung des Referenzindex statt aus 103 Einzeltiteln nur aus 39 Einzelpositionen.

Die Top-10 sind hier mit 9,74 Prozent Facebook Class A, mit 9,20 Prozent Amazon.com, mit 8,70 Prozent Banco Santander, mit 5,20 Prozent Alphabet Class A, mit 4,75 Prozent JX Holdings, mit 4,46 Prozent Volkswagen Vorzugsaktien, mit 4,39 Prozent Repsol, mit 4,08 Prozent Koninklijke Philips, mit 3,76 Prozent Ebay und mit 3,49 Prozent Mitsubishi Heavy Industries. Diese Top10 weisen eine Gewichtung von 57,77 Prozent auf. (Daten in Bezug auf den ETF gemäß LYXOR vom 19. Mai 2020)

Länder-, Sektoren- und Währungsallokation des ETFs

Aufgrund der unterschiedlichen Portfoliozusammensetzung sind auch Differenzen in Bezug auf die Länder-, Sektoren- und Währungsallokation festzustellen. Der Länderanteil der USA liegt bei 51,54 Prozent. Auf den weiteren Plätzen finden sich Spanien mit 18,22 Prozent, Japan mit 13,42 Prozent, Deutschland mit 9,23 Prozent, die Niederlande mit 6,3 Prozent und Norwegen mit 1,3 Prozent.

Der Währungsanteil des US-Dollar liegt bei 51,54 Prozent, der des Euros bei 33,75 Prozent, der des japanischen Yens bei 13,42 Prozent und der der norwegischen Krone bei 1,3 Prozent.

Die Top-Sektoren sind mit 20,99 Prozent Nicht-Basiskonsumgüter, mit 19,67 Prozent Kommunikation, mit 12,03 Prozent Finanzdienstleistung, mit 10,01 Prozent Gesundheitswesen und mit 9,14 Prozent Energie. Der Rest verteilt sich auf IT, Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Basiskonsumgüter, Industrie und Andere. (Daten in Bezug auf den ETF gemäß LYXOR vom 15. Mai 2020)

Performance seit Jahresanfang aufgrund der Corona-Krise negativ

Der Referenzindex fiel seit dem Jahresanfang 2020 um 3,68 Prozent. Im Vergleichszeitraum verlor der ETF um 3,83 Prozent. Auf Sicht der letzten fünf Jahre konnte der Referenzindex um 18,8 Prozent zulegen, während der ETF um 17,28 Prozent hinzugewann. Die Performancedifferenz ist mit Gebühren und Transaktionskosten zu erklären. Der Tracking-Error ist als recht niedrig zu bezeichnen.

Expertenmeinung – vor allem das Thema 5G könnte den Sektor antreiben

Besonders das Thema 5G – die sogenannte fünfte Generation des Mobilfunks – könnte den Telekommunikationssektor und die mit ihm verbundenen Services wie zum Beispiel Streaming-Dienstleister weiter antreiben. Der im Vergleich zum gegenwärtigen LTE (Long Term Evolution) ultrastarke Mobilfunkstandard 5G wird die Nutzer künftig mit einer nie dagewesenen Geschwindigkeit überraschen. Vor allem die Datenraten und Latenzzeiten werden alles bis dato Bekannte in den Schatten stellen. Mit 5G wird der User unterwegs Filme in höchster Auflösung via Streaming schauen können und die Streaming-Anbieter könnten ihre Dienstleistung noch breiter aufstellen und auch für den mobilen Nutzer immer weitere Angebote schnüren. Online-Videokonferenzen werden in bester Qualität übertragbar und vieles mehr.

Gerade die Corona-Krise hat gezeigt, wie wichtig eine hervorragende Breitbandabdeckung und Mobilfunkabdeckung ist, denn aufgrund der Ausgangs- oder Kontaktsperren haben viele Arbeitnehmer und Selbständige im Homeoffice arbeiten müssen. Ein hervorragendes Netz ist dafür von hoher Relevanz. Ein solch leistungsfähiges Netz ist aber insbesondere für die Zukunftsthemen Automatisierung, Autonomes Fahren, Augmented Reality, Digitalisierung, Industrie 4.0, Robotik und Virtual Reality unabdingbar. Denn was nutzt der selbst denkende, selbst fahrende Tesla auf der deutschen Autobahn, wenn er nicht über ein leistungsfähiges Netz mit anderen Teslas oder anderen Fahrzeugen über 5G kommunizieren kann – rein gar nichts nämlich.

Die USA dominieren den Bereich rund um 5G in Verbindung mit Telekommunikationsdiensten und Streaming schon heute unheimlich. Das fällt sofort ins Auge, wenn man sich die Ländergewichtungen in Bezug auf den Referenzindex ansieht. Man muss allerdings auch dazu sagen, dass es sich hierbei eben nur um börsengehandelte Konzerne handelt. Das Thema 5G und die damit verbundenen Angebote sind in China im Vergleich sehr weit fortgeschritten und der nicht an der Börse gelistete Konzern Huawei treibt die internationale Konkurrenz bis dato recht stark vor sich her.

International könnte Huawei künftig aber immer mehr ausgebremst werden, da man in dem Konzern Pekings verlängerten Arm sieht und viele Möglichkeiten und Hintertüren für chinesische Spionage vermutet. Eine Reihe von Ländern hat beim Netzabbau Huawei bereits ausgeschlossen. Betrachtet man sich Länder, die im Bereich des Netzausbaus von 5G schon recht weit forteschritten sind, so wäre mit einem zuerst funktionierenden 5G-Angebot Südkorea noch vor den USA zu nennen. In den USA gehören Verizon Communications, AT&T, sowie Sprint/T-Mobile US zu den Unternehmen, die die Netzabdeckung sukzessive ausbauen werden.

Auch das besonders international ausgerichtete Streaming-Angebot stammt größtenteils von US-Großkonzernen, wie zum Beispiel von Amazon.com, Netflix und Walt Disney. Auch dürften Konzerne, wie Alphabet mit Youtube, Facebook gemeinsam mit Instagram und WhatsApp, aber auch Microsoft zusätzlich von einem leistungsfähigerem Mobilfunknetz profitieren. In vielen Ländern hat der Ausbau noch nicht einmal begonnen und aus diesem Grund könnten sich hier noch recht große Chancen ergeben.

Mögliches Setup

Mit einem ETF am Erfolg des Telekommunikationssektors und vom Thema 5G partizipieren | ETF der Woche | Online Broker LYNXEine Position könnte bei 117,00 Euro eröffnet werden. Das Kursziel könnte bei 130,00 Euro liegen. Die Position könnte mit einem Stoploss zur Verlustbegrenzung bei 111,00 Euro abgesichert werden. Das Chance-Risiko-Verhältnis liegt bei diesem beispielhaften Setup bei 2.16.

Über den Emittenten LYXOR: Der Emittent LYXOR ist eine Marke der Société Générale Group. Der erste ETF von LYXOR wurde bereits 2001 lanciert. Mit der Verschmelzung von Comstage (Lyxor erwarb die EMC-Division der Commerzbank) bietet Lyxor eine Auswahl aus weit über 300 Fonds an. Mit dem Stand Januar 2020 haben Anleger den ETFs von LYXOR 78,3 Mrd. Euro anvertraut. Lyxor Asset Management weist ebenfalls mit dem Stand Januar 2020 insgesamt ein AUM in Höhe von 168,0 Mrd. Euro auf.

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