Die US-Wahlen spalten das Land immer tiefer, was langfristig der Demokratie zu Schaden kommen könnte. Dabei galt die USA immer als Importeur von Freiheit und demokratischen Verhältnissen.

Die Märkte scheinen sich aktuell von dem Kopf-an-Kopf-Rennen der beiden Präsidentschaftskandidaten nicht verunsichern zu lassen. Denn unabhängig vom Sieger wird es auch in Zukunft Konjunkturprogramme geben, die der Wirtschaft Schwung verleihen.

Sollte Trump im Weißen Haus bleiben, vermutet Robert Halver, dass er in seiner zweiten Legislaturperiode nicht milder wird. Er sei nicht zu vergleichen mit Reagan oder Bush. Trump wird weiterhin seine harte Politik gegen China und Europa umsetzen. Für Europa würde das bedeuten, dass wir in Zukunft mehr Verantwortung tragen und Position ergreifen müssen. Zudem vermutet Halver, dass dann der US-Markt den deutschen Markt in den kommenden 4 Jahren outperformen wird.

Sollte Biden die Wahl gewinnen, wird sich laut Halver neben dem Technologiesektor noch der Umweltschutz als ein zweites Standbein der USA entwickeln. Für die europäischen Aktienmärkte würde sich die Wahl von Biden durchaus positiver auswirken, da damit zu rechnen sei, dass das transatlantischen Verhältnis intensiver wird. Vor allem die deutsche Exportwirtschaft dürfte sich über ein Ende des Handelskrieg freuen.

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