Discovery Communication Aktie aktuell Discovery: Wer hätte das gedacht?

News: Aktuelle Analyse der Discovery Communication Aktie

In diesem Artikel

Discovery Communication A
ISIN: US25470F1049
Ticker: DISCA
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Discovery Communication
Zur Discovery Communication A Aktie

Discovery Communications Inc. ist ein weltweit agierendes Medienunternehmen und Betreiber des Discovery Channels.

Ein Gigant im Schatten

Über Netflix oder Walt Disney redet die ganze Welt, im Vergleich dazu führt Discovery ein echtes Schattendasein.
Für einen Investor spielt es allerdings keine Rolle, wie schillernd eine Aktie ist. Unternehmenszahlen und Kaufpreis sind wichtig.

An dieser Front hat Discovery einiges zu bieten. Der Umsatz konnte in den letzten zehn Jahren von 3,77 auf 11,14 Mrd. USD gesteigert werden.
Das Ergebnis kletterte von 0,76 auf 2,88 USD je Aktie.

Das hohe Wachstum wurde unter anderem auch mehrere Zukäufe erreicht. Die mit Abstand größte Transaktion war die Übernahme von Scripps 2017. Der Kaufpreis lag bei 14,6 Mrd. USD.
Die jüngste Erweiterung ist Tele5. Der Kaufpreis wurde nicht genannt, verhältnismäßig dürften es aber Peanuts sein.

Unterschätzt?

Discovery ist mit mehr als 80 Sendern in etlichen Nischenmärkten unterwegs. Das ist ein weiterer Grund, warum Discovery nicht so sehr im Fokus steht wie zum Beispiel CBS oder FOX.

Discovery selbst kommt eben „nur“ auf Platz 14 der US-Fernsehsender. Hinzu kommen aber auch noch der Krimi-Sender Investigation auf Platz 20, Food Network auf Platz 26, TLC auf Platz 27 und so weiter.

Das ist aber ohnehin nur das US-Geschäft, in Deutschland und Europa kennt man das Unternehmen vor allem für DMax, Eurosport und den Dokumentationen, die auf allen möglichen Sendern ausgestrahlt werden.

Unter dem Strich ist Discovery eines der weltweit reichweitenstärksten Medienunternehmen, mit mehr als 200 Millionen zahlenden Kunden.
Auch dank der digitalen Expansion, die teilweise auch Neflix und Amazon Prime Video läuft.

Was unterscheidet Discovery?

Nischensender werden gemeinhin unterschätzt, dabei haben sie eine treue Zuschauerschaft und Alleinstellungsmerkmale.
Die Inhalte unterscheiden sich ganz grundlegend von dem Einheitsbrei der „großen“ Sender.

Ich hatte es in der letzten Analyse bereits beschrieben:

Das Unternehmen setzt auf Dokumentationen, Tierfilme (zB.: Planet Earth), Alltagsthemen (zB: Food Network) und Formate aus dem echten Leben und. Über Fischfänger, Schrotthändler, Survival-Shows oder zum Beispiel Mythbusters und Bear Grylls.

Diese Formate unterscheiden sich ganz erheblich von den meisten Formaten anderer Sender, die vornehmlich auf Sitcoms, Fiktion oder Voyeurismus a la Dschungelcamp setzen. Muss man den Unterschied wirklich erklären?

Das macht auch finanziell Sinn

Ein weiterer Vorteil dieser Formate sind die niedrigen Produktionskosten. Man könnte etliche Beispiele nennen, aber was benötigt man schon für eine Survival-Show? Man nehme 1-2 Survival Experten und ein Kamerateam, fertig. Teilweise sind es einzelne Kameraleute.

Das gilt für die allermeisten Formate von Discovery. Das ist auch einer der Gründe, warum das Unternehmen eine operative Marge von fast 30% erreicht. In der Branche ist das ungewöhnlich.

Dadurch ist Discovery dazu in der Lage, pro Jahr mehr als 8.000 Stunden an eigenem Content zu produzieren. Darüber hinaus besitzt man einen Katalog mit mehr als 300.000 Stunden Material.

Der Kapitalbedarf ist gering, der Cashflow stark. Daher konnte man sich neben Zukäufen auch noch Buybacks leisten. Die Zahl der ausstehenden Papiere wurde in den letzten zehn 858 auf 704 Millionen reduziert.

Daher hatte ich mich seit 2018 bereits zweimal positiv zur Aktie geäußert. Nach den Analysen legte Discovery abgerundet um 25% respektive 45% zu. Ausgehend vom aktuellen Niveau ist das wieder möglich.

Dsicovery kommt derzeit auf eine P/E von 7,4. In den letzten fünf Jahren lag der Wert durchschnittlich bei 14.

Dieses Niveau muss nicht umgehend wieder erreicht werden, zeigt aber was möglich ist. Nutzt Discovery den freien Cashflow für weitere Buybacks und die Tilgung von Schulden, sollte das den Kurs zusätzlich stützen.

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Chart

Discovery ist in die zentrale Unterstützungszone bei 19-21 USD zurückgekommen und wird dort seit Wochen gekauft. Dort befindet sich die antizyklische Kaufzone.
Die Chance auf einen nachhaltigen Boden sind recht hoch.

Gelingt ein anstieg über 22,50 USD, kommt es zu einem prozyklischen Kaufsignal mit Kurszielen bei 25 und 26 USD.
Darüber hellt sich das Chartbild zunehmend auf. Oberhalb von 26 USD wäre der Weg in Richtung 28,50 und 33 USD frei.

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Chart vom 20.07.2020 Kurs: 21,42 Kürzel: DISCA - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

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Vorherige Analysen der Discovery Communication Aktie

Discovery Communications Inc. ist ein weltweit agierendes Medienunternehmen und Betreiber des Discovery Channels.

Hätten Sie das gewusst?

Neben dem Flaggschiff gehören jedoch eine ganze Reihe von Fernseh-Netzwerken zum Konzern.

Das Unternehmen besitzt und betreibt unter anderem auch Animal Planet, Dmax, TLC, Eurosport sowie den Science Channel.
Bei uns weitgehend unbekannt, in den USA jedoch sehr erfolgreich, sind Nischensender wie das Oprah Winfrey Network.

Die Inhalte werden teilweise frei, über die eigenen Vertriebsplattformen oder im Pay-TV angeboten.
Darüber hinaus entwickelt und vertreibt das Unternehmen Bildungsprodukte, darunter eine Online-Suite mit lehrplanbasierten Video-on-Demand-Tools sowie digitale Schulbücher.

Discovery ist zu einem Riesen aufgestiegen und hat inzwischen mehr als 270 Millionen zahlende Kunden.

Zum Vergleich: Netflix kam zuletzt auf 151 Mio. Abonnenten.

Der Börsenwert von Netflix liegt derzeit aber bei 130 Mrd. USD, Discovery kommt auf 14 Mrd. USD.

Treue Kunden

Daraus ergibt sich eine gewisse Diskrepanz. Vor allem, da das eigentliche Hauptgeschäft von Discovery auf Fernsehen entfällt. In diesem Segment ist man mit einem US-Marktanteil von 20% zum mit Abstand größten Player aufgestiegen.

Das liegt vor allem daran, dass das Discovery Inhalte anbietet, die sonst niemand hat.

Das Unternehmen setzt auf Dokumentationen, Tierfilme (zB.: Planet Earth), Alltagsthemen (zB: Food Network) und Formate aus dem echten Leben und. Über Fischfänger, Schrotthändler, Survival-Shows oder zum Beispiel Mythbusters und Bear Grylls.

Diese Formate unterscheiden sich ganz erheblich von den meisten Formaten anderer Sender, die vornehmlich auf Sitcoms, Fiktion oder Voyeurismus a la Dschungelcamp setzen.
Muss man den Unterschied wirklich erklären?

Jedenfalls hat sich Discovery mit dieser Strategie eine treue Kundenbasis geschaffen. Millionen Zuschauer und weltweit nennenswerte Marktanteile sprechen eine klare Sprache.

Das Gute daran: Discovery produziert alle Inhalte selbst und besitzt alle Rechte, das erleichtert die weltweite Expansion ganz erheblich. Gleiches gilt für digitale Angebote über Amazon Prime Video, Netflix & Co.

Darüber hinaus sind die Produktionskosten für Shows wie „Der gefährlichste Job Alaskas“ (Krabbenfänger) nicht sonderlich hoch.
Man benötigt schließlich nicht viel mehr als ein Kamerateam pro Fangschiff, den Rest erledigen das Wetter sowie das Auf- und Ab des Fischerglücks.

Dadurch ist Discovery dazu in der Lage, pro Jahr mehr als 8.000 Stunden an eigenem Content zu produzieren. Darüber hinaus besitzt man einen Katalog mit mehr als 300.000 Stunden Material.

Expansion in vollem Gange

In den zurückliegenden zehn Jahren konnte der Umsatz von 3,52 auf 10,55 Mrd. USD gesteigert werden.
Der Gewinn kletterte im selben Zeitraum von 0,66 auf 2,11 USD je Aktie.

Wie bereits angedeutet, ist das Geschäft wenig kapitalintensiv und dementsprechend liegt der freie Cashflow regelmäßig über dem Gewinn.

Diese Mittel wurden in der Vergangenheit immer wieder für Zukäufe und Buybacks genutzt. Dadurch ist die Zahl der ausstehenden Aktien seit 2010 von 858 auf 715 Mio. gesunken.

Dass es sich um eine Unterbewertung handeln könnte, zeigt auch der Fastgraphs* -Chart. Wie immer eine Empfehlung meinerseits.

Discovery - Fastgraphs Chart | LYNX Online Broker

Wie läuft es aktuell?

Zwischenzeitlich belastete die Übernahme von Scripps den Kurs. Ich möchte nicht ausführlich auf das Thema eingehen, doch sie ergibt meines Erachtens Sinn.
Der Preis war vertretbar, die Synergieeffekte sind groß und die Integration verläuft bisher erfreulich

Dadurch dürfte der Gewinn im laufenden Geschäftsjahr von 2,11 auf 3,66 USD je Aktie springen.

Discovery kommt dementsprechend auf eine P/E von 13,1 und eine forward P/E von 7,55.

In den letzten fünf Jahren lag der Wert durchschnittlich bei 14,5 und auch im Verhältnis zum erwarteten Gewinnwachstum erscheint die Bewertung attraktiv.

Durch die Übernahme hat Discovery allerdings auch erhebliche Schulden. Dank dem starken Cashflow ist die Bewertung mit einem EV/FCF von 9,6 aber kaum weniger attraktiv.
Das wäre selbst ohne jegliches Wachstum noch vertretbar.

Charttechnik

Die attraktive Gesamtkonstellation hatte mich bereits im letzten Jahr zu einer Kaufempfehlung bewogen. Anschließend kletterte die Aktie von 24 auf 35 USD.
Langsam nähern wir uns wieder diesem Bereich.

Die antizyklischen Kaufmarken liegen bei 27 sowie 24 – 25 USD und 21 USD.

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Chart vom 03.09.2019 Kurs: 27,60 Kürzel: DISCA - Wochenkerzen | LYNX Online Broker
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