Scalping – Eine Strategie für aktive Daytrader

Daytrading ist im Allgemeinen schon eine sehr aktive Handelsstrategie, bei der die Händler Positionen nur sehr kurzfristig halten. Oft werden diese Positionen innerhalb weniger Minuten wieder geschlossen und nicht über Nacht gehalten. Aber selbst unter Daytradern gibt es noch eine Steigerungsform, die sogenannten Scalper, welche als die aktivsten Händler gelten.

Scalping

Das Scalping beschreibt eine sehr aktive Handelsstrategie, bei welcher Anleger Ihre zuvor geöffneten Positionen sehr schnell wieder schließen. Das Ziel dieser Strategie ist es, möglichst schnell einen Gewinn zu realisieren. Die Zeit, in der eine Position gehalten wird, variiert und bewegt sich innerhalb von Sekunden bis hin zu mehreren Minuten. Werden Positionen länger gehalten, spricht man im Allgemeinen nicht mehr vom Scalping.

Ein Händler, der als Scalper agiert, führt in der Regel sehr viele Trades am Tag durch. Aufgrund des kurzen Anlagehorizontes sind seine Gewinne meist sehr klein und es bedarf daher vieler Transaktionen. Um mit dieser Strategie erfolgreich zu sein, muss der Scalper über ein hohes Maß an Disziplin verfügen, weil ein einziger Trade den Gewinn des ganzes Tages oder Monats vernichten kann.

Scalping

Da die schnellen Gewinne in der Regel sehr klein ausfallen, werden meist größere Positionsgrößen gehandelt, um die Strategie profitabel zu gestalten. Wir möchten dies anhand eines Beispiels für einen Trade des Währungspaares EUR.USD verdeutlichen.

Angenommen Sie handeln das Währungspaar EUR.USD und versuchen pro Trade einen Gewinn von 5 Pips zu erzielen. Wenn Sie diesen Trade mit einer Positionsgröße von 1.000 Euro eröffnen, hätten Sie eine theoretische Gewinnchance von 0,50 US-Cent (1000 x 1,1055 – 1000 x 1,1050). Berücksichtigen Sie zusätzlich noch die Transaktionsgebühren, würden Sie mit diesem Trade sogar einen Verlust erzielen.

Führen Sie denselben Trade hingegen mit einer Positionsgröße von 100.000 Euro aus, gestaltet sich die Situation anders. In diesem Fall würden Sie nämlich einen Gewinn von 50 US-Dollar erzielen. Nach Abzug der Transaktionsgebühren bei LYNX für genau diesen Trade (4,42 US-Dollar pro Halftourn) bliebe Ihnen ein Gewinn von ungefähr 41 US-Dollar. Mittels einer Vielzahl solcher Trades am Tag ließe sich ein sehr guter Verdienst erwirtschaften.

Jedoch hat die Strategie des Scalpings auch einen großen Nachteil. Aufgrund der Tatsache, dass die Gewinnmöglichkeiten pro Trade eher gering sind, ist es beim Scalping schwieriger als bei anderen Strategien, die ideale Schwelle für den Stop Loss festzulegen. Zudem kommt es auf die eigene Selbstdisziplin an, seine Strategie nicht zu verlassen, denn wenn man den Stop zu weit von seinem Einstieg entfernt setzt, können alle Tagesgewinne schnell verloren sein. Häufig wird deshalb die Bracket-Order verwendet, die für die Limit- und die Stop-Order denselben Abstand zum Einstiegskurs aufweist und somit ein Chance/Risiko-Verhältnis von 1:1 für den Trade bietet.

Scalping mit Forex

Währungen sind eine häufig zum Scalping verwendete Anlageklasse, da die hierfür zu hinterlegende Margin in der Regel niedriger als bei anderen Produktklassen ist. Somit können Sie bereits mit kleinen Geldbeträgen größere Summen an den internationalen Finanzmärkten bewegen. Über LYNX können Sie beispielsweise das Währungspaar EUR.USD mit einem Hebel von 40 handeln.

Forex Scalping Strategie

Viele Scalper gehen oft noch einen Schritt weiter und automatisieren Ihre Handelsstrategie. Aber selbstverständlich benötigt man hierfür eine bereits funktionierende Strategie, fertige Systeme oder ausgeprägte IT-Kenntnisse. Doch selbst ein automatisiertes Handelssystem bedarf ständiger Wartung, Pflege und Kontrolle. So kann es beispielsweise sein, dass einzelne Parameter der Handelsstrategie angepasst werden müssen, da der Markt ständigen Veränderungen unterworfen ist.

Verschiedene Arten von Scalping

Scalping Strategien können auf verschiedene Weise ausgestaltet werden. Beispielsweise könnten Sie versuchen als „Market Maker“ zu agieren. In diesem Fall positionieren Sie sich mit Ihrer Order für die Eröffnung Ihrer Position immer am Bid- oder Askkurs. Diese Strategie ist allerdings sehr riskant, da Sie wehrlos gegen jede größere Bewegung sind. Außerdem funktioniert diese Strategie eigentlich nur in einem ruhigen Markt mit wenig Volumen und Kursbewegung.

Die gängigste Methode beim Sclaping ist hingegen ein System, welches aktiv wird, wenn vordefinierte Signale getroffen werden. Diese vordefinierten Signale müssen jedoch von jedem Händler selbst erstellt, konfiguriert und gewartet werden.

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