Einstieg ins Forex-Trading: So funktioniert der Devisenhandel

Gehören Sie auch zu der gar nicht so kleinen Gruppe von Marktteilnehmern, die überzeugt ist, dass das Forex-Trading, sprich der Handel mit Währungen, nur etwas für professionelle Trader, für Hedgefonds oder für Banken ist? Dieser Artikel wird Sie vom Gegenteil überzeugen. Jeder, der sich ein wenig mit der Sache beschäftigt hat (und das sollte man schließlich in jedem Bereich der Börse vorab tun), kann ein erfolgreicher Forex-Trader sein. Und dieses Segment des Börsenhandels ist hochinteressant, denn die zahlreichen Währungspaare bieten nahezu eine Garantie für lukrative Trendbewegungen. Am Aktienmarkt mag es wochenlange Flaute-Phasen geben, die quer über den Globus laufen. Am Devisenmarkt jedoch ist immer etwas los – wenn man bereit ist, ein wenig flexibel zu sein und sich nicht nur auf die Standard-Währungspaare wie Euro/US-Dollar, Euro/Yen oder US-Dollar/Yen fokussiert.
Einstieg ins Forex-Trading: So funktioniert der Devisenhandel: Währungen | LYNX Broker

Einstieg in den Devisenhandel

Was am Devisenmarkt alles möglich ist, zeigt Ihnen z.B. unser Artikel „FX im Fokus: Die wichtigsten Fakten für den Devisenhandel“. Im folgenden Artikel möchten wir Ihnen allerdings den Devisenhandel näher erklären. Also:

Was bräuchten Sie an Handwerkszeug, um in den Devisenhandel einzusteigen? Im Prinzip, ganz salopp ausgedrückt, nur ein Brokerkonto, auf dem sich ein Guthaben befindet. Aber es wäre in der Tat klug, sich vorher etwas schlau zu machen. Nur ist das eben keine Sache von Wochen oder Monaten. Mit diesem Artikel haben Sie genug an der Hand, um zu wissen, was es zu beachten gilt und loszulegen. Aber was sehen wir uns in diesem Artikel an? Es wird um die folgenden Themen gehen:

  • Was ist so besonders am Forex-Trading?
  • Forex-Fachchinesisch
  • Woran sich Forex-Trader orientieren
  • Strategien für das Forex-Trading
  • Mögliche Handelssysteme

Was ist so besonders am Forex-Trading?

Es stimmt schon, der Devisenhandel ist ein bisschen anders als der Handel am Aktienmarkt. Aber das ist keineswegs ein Nachteil. Richtig ist: Hier agieren in der Tat viele sehr große Adressen. Richtig ist auch: Der Handel läuft rund um die Uhr, 24 Stunden lang, von Montagfrüh 0 Uhr bis Freitagabend 23 Uhr. Und der Handel ist sehr rege und meist volatil, das gilt für alle größeren Währungspaare. Was aber nicht stimmt ist, dass der Devisenhandel damit automatisch nur etwas für Profis wäre – warum auch?

Sehen Sie sich beispielsweise den nachfolgend dargestellten Kursverlauf des US-Dollars zum Yen an: Was ist daran wirklich anders im Vergleich zu beispielsweise einem Index oder einer Aktie? Nichts.

Die Tatsache, dass man hier rund um die Uhr handeln kann, dass nahezu jedes nennenswerte Währungspaar genug Umsatz aufweist, um dort aktiv werden zu können, das sind keine Nachteile, wenn man die Sache vernünftig angeht, sondern Vorteile. Vernünftig heißt: Sie brauchen natürlich eine Strategie, entwickeln sich idealerweise ein kleines Handelssystem und agieren konsequent, wie in allen anderen Börsenbereichen auch, mit Stoppkursen. Dann haben Sie hier einen außerordentlich interessanten Investment-Bereich. Bedenken Sie dabei aber eines:

Nicht selten kommt es über Nacht zu kursbewegenden Ereignissen. Immerhin ist es in New York, wo viele Weichen gestellt werden, erst 18 Uhr, wenn bei uns in Europa Mitternacht ist. Da kann sich vieles tun, was die Börsen bewegt. Die Aktienmärkte sind dann, in der Nacht, nur in Asien geöffnet. Aber am Devisenmarkt kann man sofort reagieren – beispielsweise nach der Wahl in den USA am 8. November 2016. Dort konnte man am in den frühen Morgenstunden, als klar wurde, dass nicht Clinton, sondern Trump gewinnen würde, im kurzfristigen Trading außerordentlich gute Gewinne mitnehmen. Der folgende Chart zeigt diesen nicht nur für die Devisentrader spannenden Zeitraum in der Euro/US-Dollar-Relation (Zeitraum 3. Bis 14. November 2016, Zeitraster vier Stunden pro Kerze):

Forex-Fachchinesisch – Die wichtigsten Begriffe im Devisenhandel

Forex-Trader haben, könnte man denken, ihre eigene Sprache, die man erst noch lernen müsste, um dort mithalten zu können. Aber eigentlich sind es nur ein paar wenige Begriffe, die beim Devisenhandel zu den üblichen Begriffen, mit denen man als Trader und/oder Investor auch in anderen Börsensegmenten tagtäglich zu tun hat, hinzukommen. Hier ein Mini-Wörterbuch der FX-Trading-Vokabeln:

Lot

Ein „Lot“ bezeichnet die Größenordnung, die man beim Devisenhandel im Minimum handeln müsste. Wobei es hier um die „echten“ Währungsgeschäfte geht, nicht um den Derivatehandel. Dort gelten diese Größen zwar auch in Bezug auf das, was man mit den einzelnen Einheiten bei CFDs, Optionen oder Futures handelt, aber natürlich sind dann die Kapitalanforderungen viel, viel niedriger. Ein Lot bezeichnet 100.000 Einheiten eines Währungspaares. Dazu gibt es meist noch „Mini-Lots“ (10.000 Einheiten) und bisweilen, bei großen Währungspaaren „Micro-Lots“ (1.000 Einheiten).

Pips

Oft liest man, dass irgendwer bei einem Währungspaar „zehn Pips Gewinn“ gemacht habe. Dahinter verbirgt sich nichts anderes als die kleinste Einheit, die bei einer Währung angezeigt wird, in der Regel die vierte Stelle hinter dem Komma. Bei Euro/US-Dollar ist ein „Pip“ also 0,0001 US-Dollar pro Euro. Wenn der Kurs von Euro/US-Dollar beispielsweise von 1,2100 auf 1,2102 steigt, ist er um 2 Pips gestiegen, steigt er von 1,2100 auf 1,2120, ist er um 20 Pips gestiegen.

Spread

Der Spread bezeichnet die Spanne zwischen dem Geld- und dem Briefkurs, d.h. zwischen dem Ankaufs- (Bid) und dem Verkaufskurs (Ask). Diese Spanne ist gerade im Devisenhandel bei den gängigen Währungspaaren sehr niedrig. Sie wird in den vorgenannten „Pips“ ausgedrückt. Die Geld/Brief-Spanne an sich, d.h. der aktuelle Kurs, der gestellt wird, heißt im Forex-Chinesisch „Quotation“.

Majors & Minors

„Majors“ sind diejenigen Währungspaare, die sehr viel gehandelt und weltwirtschaftlich bedeutsam sind, so z.B. Währungspaare, bei denen Euro, Yen, britisches Pfund oder US-Dollar enthalten sind. Als „Minors“ bezeichnet man seltener gehandelte Währungsrelationen, beispielsweise die Relation der Norwegischen Krone zum Neuseeländischen Dollar.

Slippage

Die Slippage bezeichnet eine Differenz, die beim Kauf oder Verkauf von Devisenpositionen zum eigentlich in dem Moment angezeigten oder bei einem Stop Loss angegebenen Kurs bei extrem schnellen Kursbewegungen entstehen kann. Das geschieht eher selten, ist meist nur eine Größenordnung von ein bis zwei Pips … kann aber bei immens großen Positionen durchaus nennenswerte Beträge ausmachen.

Woran sich Forex-Trader orientieren: Der Faktor der „Pip-Tader“

Natürlich kann jeder beim Devisenhandel mit dabei und erfolgreich sein. Denn grundsätzlich gehorchen die Forex-Kursbewegungen denselben Gesetzen wie alles andere, was an der Börse notiert ist, will heißen:

  • Die Forex-Kurse reagieren auf Nachrichten zur Wirtschaft und zur Politik
  • Die Forex-Trader orientieren sich an chart- und markttechnischen Vorgaben
  • Und wenn es hektisch zugeht, passiert dasselbe wie in allen anderen Bereichen auch: Trader beginnen, emotional zu handeln und dadurch Fehler zu machen, die ein guter Investor zu vermeiden versteht, indem er genau dann umso besonnener agiert, wenn andere es nicht tun.

Das einzige Element, das hier zu einem ein wenig anderen Kursverhalten führt, ist die sehr hohe Zahl an extrem kurzfristig agierenden Marktteilnehmern. Da finden sich viele große Adressen, die millionenschwere Positionen eingehen, bei denen es sich dann bereits lohnt, bei vier, fünf „Pips“ in die richtige Richtung den Gewinn mitzunehmen. Diese Aktivitäten super-kurzfristiger Akteure, die gerne auch „Pip-Trader“ genannt werden, führen dazu, dass das Kursbild im Intraday-Chart oft recht unstet wirkt. Betrachten Sie dazu das Beispiel der Euro/US-Dollar-Relation über den Zeitraum eines Tages am 27. April 2018:

Aber das ist nur ein besonderer Aspekt, keineswegs ein Problem. Wenn Sie nicht ebenfalls zum „Pip-Trader“ werden möchten – was natürlich entsprechende Präsenz erfordert, um jederzeit eine Chance nutzen zu können – sondern das Devisentrading so betreiben möchten, als würden Sie einen Index wie den DAX oder einen Rohstoff wie Öl handeln, dann muss Sie das extrem kurzfristige Auf und Ab nicht kümmern. Und je mehr Sie Ihren Anlagehorizont auf der Zeitachse ausdehnen, desto einfacher wird es. Betrachten Sie sich dazu hier einmal den langfristigen Verlauf von Euro/US-Dollar auf Wochenbasis:

Sie sehen: So hektisch es im zeitlichen Mikrokosmos auch zugehen mag, im langfristigen Bild finden sich bei den großen Währungspaaren oft besonders zuverlässige Trends, die sich wunderbar umsetzen lassen. Natürlich am besten mit „System“.
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Strategien für das Forex-Trading

Wie Sie sicherlich mittlerweile bemerkt haben, ist es kein Hexenwerk, als „normaler“ Investor am Devisenmarkt aktiv zu werden. Aber eines müssen Sie sich vor einem Einstieg in den Devisenhandel überlegen: Was wollen Sie sein? Trader oder Investor? Können und wollen Sie die Möglichkeiten, die der „Rund-um-die-Uhr“-Handel am Devisenmarkt bietet, ausnutzen und schnelle Kursimpulse handeln? Oder möchten Sie den Forex-Handel als Erweiterung Ihres Investment-Portfolios verstanden wissen und langfristige Trends umsetzen?

Je nachdem, wie Sie sich entscheiden, werden Sie mit ganz unterschiedlichen Strategien arbeiten. Aber es gibt nur eines von beiden. Denn die Besonderheiten des Devisenmarkts, vor allem der durchgehende Handel und der Faktor der sogenannten „Crossrates“, d.h. die automatischen Querverbindungen der Währungen zu- und untereinander (siehe dazu auch den Artikel: „FX im Fokus: Die wichtigsten Fakten für den Devisenhandel“) bedingen, dass es ein „in between“, ein Zwischending zwischen kurz- und langfristigem Handeln, eher nicht gibt. Also, was wollen Sie tun? „Scalping“ betreiben oder „Longterm-Investment“?

Die Stop-Loss Order: Verluste richtig begrenzen

Die Stop-Verkaufsorder hilft Ihnen dabei, Gewinne abzusichern oder Verluste zu begrenzen. Mit dem Stop-Preis geben Sie eine Kursschwelle für den Verkauf Ihrer Position an. Sinkt der Aktienkurs auf den Stop-Preis, wird automatisch eine Market-Order übermittelt und Ihre Position zum nächsten ausführbaren Kurs glattgestellt.

Trendfolge via Longterm-Investment

Wenn Sie kein Interesse daran haben oder einfach die Zeit nicht aufwenden können, als Trader zu agieren, der mit hoher Präsenz imstande ist, auf kurzfristige Impulse zu lauern, würde sich die Trendfolge-Strategie anbieten. Am Devisenmarkt herrscht auf kurzfristiger Ebene zwar meist eine hohe Volatilität, Kurse können an einem Tag steil zulegen, am anderen plötzlich kräftig durchsacken, so dass eine mittelfristige Trading-Ebene sich hier bisweilen schwierig und uneinbringlich gestaltet. Aber begibt man sich eine Ebene höher, in ein langfristiges Zeitraster, stellt man fest, dass viele Währungspaare lange, intensive Trends aufweisen, die man sehr gut umsetzen kann. Sie sehen das im folgenden Chart anhand des Kursverlaufs der Euro/US-Dollar-Relation, bei der wir in diesem Artikel als Beispiel bleiben werden, auf Wochenbasis über einen Zeitraum von gut vier Jahren.

Trendfolge-Trader sollten Charts auf Wochenbasis vorziehen, um gar nicht erst von erratischen, aber letzten Endes nicht trendrelevanten Sprüngen auf den kurzfristigeren Zeitebenen irritiert zu werden. Der Chart zeigt zudem, dass es sich, ob man nun in Auf- und Abwärtstrends oder in Seitwärtsbewegungen aktiv ist, anbietet, für die Signalgenerierung und damit für Handelsentscheidungen konsequent nur die Wochenschlusskurse zu nutzen.

Scalping: Die Nutzung ultra-kurzfristiger Impulse

Das völlige Gegenteil des langfristigen Trendfolgers ist das „Scalping“, ein ultra-kurzfristiges Trading, bei dem man kurzfristige Impulse abpasst, auf diese Impulse aufspringt und blitzschnell Gewinne mitnimmt. Solche Trader verfolgen die Bewegungen am Devisenmarkt in Zeitrastern, die sich maximal auf Stundenebene bewegen, in der Regel geht es hier aber um die Minutenebene: Ein, Zwei- oder Fünf-Minuten-Zeitraster sind da gängig. Als Beispiel sehen Sie hier die Bewegungen der Euro/US-Dollar-Relation an nur einem einzigen Tag, dem 2. Mai 2018, auf Fünf-Minuten-Ebene:

Sie sehen, dass alleine dieser eine Handelstag zahlreiche Impulse zeigte, die zwischen 15 Minuten und zwei Stunden vorhielten. Wer Freude an der „Jagd“ nach solchen Trading-Chancen hat, kann mit der richtigen Strategie und Konsequenz sehr gute Erfolge im Forex-Bereich erzielen. Voraussetzung ist dabei natürlich, dass man einen entsprechend höheren Kapitaleinsatz wählt, damit das Mitnehmen kleiner und kleinster Impulse auf der sogenannten „Pip-Ebene“ auch lohnt.

Aber wie sollte man hier vorgehen, welche Vorgehensweise, welche Trading-Werkzeuge würden sich hier anbieten? Was wählt man als Langfrist-Investor, womit arbeitet man am besten beim „Scalping“?

Trading mit System: Tools für Handelssysteme im Forex-Trading

Grundsätzlich gilt: Je mehr Werkzeuge Sie zur Verfügung haben, desto besser. Erfolgreiche Investoren und Trader nutzen die klassische charttechnische Analyse ebenso wie die Hilfestellungen der Markttechnik durch Indikatoren und Formationen der Candlestick-Charts. Aber zugleich sollte man sich eines auf die Fahne schreiben:

Keep it simple: Je einfacher, desto besser!

„Keep it simple!“ Zu viele Indikationen auf einmal einzusetzen, bringt zu oft widersprüchliche Signale. Es bietet sich daher an, sich auf drei, vier Werkzeuge zu fokussieren und deren Aussagen als Basis für die eigenen Dispositionen zu nutzen. Dabei muss man als Anleger einfach wissen: Perfekt kann kein System an der Börse sein. Dazu kommt es zu oft zu völlig unvorhersehbaren Impulsen, die „von außen“ auf die Kurse einwirken, seien es politische Entwicklungen, Notenbank-Maßnahmen und/oder –Kommentare oder überraschend ausfallende Konjunkturdaten.

Dass nicht alle Signale im Gewinn enden, ist daher unumgänglich. Aber das macht auch nichts. Entscheidend ist, dass die Zahl der Gewinntrades überwiegt … und Sie im Verlustfall zügig und konsequent diese Verluste begrenzen. Was bedeutet: Kein System, kein einziger Trade darf ohne Absicherung durch einen Stoppkurs betrieben bzw. vorgenommen werden!

Mögliche Tools für Langfrist-Investoren

Was eignet sich als Signalgeber für einen Longterm-Investor? Der folgende Chart zeigt, dass da weniger mehr ist, dass man mit einer überschaubaren Zahl an Indikationen bestens zurechtkommen kann:

In diesem Chart arbeitet man mit drei Werkzeugen:

  • Mit der klassischen Charttechnik mit ihren Trends, den Unterstützungen und Widerständen.
  • Mit dem MACD-Trendfolge-Indikator, den man als Bestätigung eines charttechnischen Signals einsetzen kann. D.h. man würde nur dann eine Long- oder Short-Position aufbauen, wenn der MACD ein solches Signal der Charttechnik bestätigt.
  • Und zuletzt beobachtet und nutzt man die Signale der Candlestick-Lehre. Gerade auf Wochenbasis, das ist vielen Marktteilnehmern gar nicht bewusst, finden diese sich recht zahlreich und sind darüber hinaus noch erfreulich verlässlich. Alleine in diesem im Chart abgebildeten Zeitraum von gut anderthalb Jahren finden sich drei Morning Stars und ein „Evening Star“ auf Wochenbasis, sehr bedeutsame Wende-Indikationen die, wie der Chart zeigt, auch jeweils untere bzw. obere Zwischenhochs indiziert hatten.

Mögliche Tools für Kurzfrist-Trader

Auch auf der ganz kurzfristigen Ebene geben sich Chartsignale förmlich die Klinke in die Hand. Im folgenden sehen wir die Euro/US-Dollar-Relation in einem Chart auf Fünf-Minuten-Basis in der Zeitspanne eines Tages zwischen 1 Uhr und 17 Uhr. Zwei vollendete Toppbildungen und ein Ausbruch aus einer Dreiecksformation waren hier an Signalen geboten. Candlestick-Umkehrformationen treten in einem kurzfristigen Zeitraster hingegen seltener auf. Dafür funktioniert auch hier der MACD-Indikator als Signal-Unterstützung gut!

Eine andere Möglichkeit, auf der Kurzfrist-Ebene mit einem System zu traden, bieten gleitende Durchschnitte, wobei man dazu gerne zwei oder drei Linien einsetzt wie hier im folgenden Chart auf 60-Minuten-Basis. Auch viele Handelssysteme von großen Adressen am Devisenmarkt arbeiten mit solchen gleitenden Durchschnitten. Aber da sollte man dann unbedingt flexibel agieren. Denn während die computergesteuerten Handelssysteme selbständig den Chart-Zeitraster, für den diese gleitenden Durchschnitte eingesetzt werden, entsprechend einer steigenden oder fallenden Volatilität verkürzen oder verlängern, muss man das als Trader selbst erledigen.

Es bietet sich also an, ein System mit gleitenden Durchschnitten nicht nur auszutesten, was die Länge der jeweiligen Durchschnittslinien angeht, mit denen man da arbeitet, sondern dann auch immer im Tagesverlauf zu prüfen, wonach sich der Kurs in Bezug auf den Zeitraster des Kursverlaufs gerade zu orientieren scheint. Hier funktionierte die 60-Minuten-Ebene in der abgebildeten Zeitspanne gut – aber das kann sich, wie gesagt, auch verändern.

Damit hätten Sie jetzt eine ordentliche Grundausstattung, um sich einmal im Forex-Markt zu versuchen. Viel Erfolg dabei und denken Sie immer daran: Vorsicht ist hier, ebenso wie in allen Segmenten der Börse, ein guter Begleiter!

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Artikelserie: Die Technische Analyse – Lassen Sie Charts für sich arbeiten!

  1. Trends, Widerstände und Unterstützungen: Das Fundament jeder Analyse
  2. Trendwende- und Konsolidierungsformationen: Die wichtigsten Chartmuster in Trends
  3. Markttechnik: Mit diesen Indikatoren sind Sie komplett ausgerüstet
  4. Absicherung: Stoppkurse richtig setzen
  5. Candlestick-Charts: Was diese Charts alles können
Ronald Gehrt

Ronald Gehrt

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Dabei versteht sich Gehrt als Allrounder, der in der fundamentalen, volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie im Bereich der verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse.

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