Die wichtigsten Orderarten und Orderzusätze im Trading

Einfach mit einem Klick in einen Trade einsteigen und warten, bis der richtige Moment gekommen ist, um mit nur einem weiteren Klick wieder auszusteigen – heutzutage ist das so einfach wie nie zuvor. Aber zugleich sind auch die Möglichkeiten beim Kauf, Verkauf und der Absicherung von Positionen zahlreicher geworden. Was man da mittlerweile alles an Optionen nutzen kann, werden wir Ihnen in diesem Artikel über die wichtigsten Orderarten und Orderzusätze näherbringen.

Eines sei gleich vorweggeschickt: All diese unterschiedlichen Orderarten sind kein „Muss“, sondern Services, die Ihnen Ihr Investment erleichtern, wenn Sie das möchten. Niemand wird alle Orderarten oder Orderzusätze brauchen. Aber zu wissen, was alles möglich ist, spart Ihnen Zeit und sichert Ihre Positionen effektiver ab, wenn Sie in Situationen kommen, in denen diese zahlreichen Order-Möglichkeiten zu wichtigen Helfern werden. Sehen wir uns das mal an … wobei wir zunächst mit den Standards beginnen und uns langsam zu den komplexeren Orderarten vorarbeiten.

Einfache Orderarten beim Kauf und Verkauf

Market-Order

Sie steigen umgehend zu dem aktuell geltenden Kurs ein bzw. aus, der in dem Moment gilt, zu dem Ihre Order ausgeführt wird. In der Regel geschieht das sofort, im Bruchteil einer Sekunde. Nachteilig bei dieser Orderart kann allerdings sein, dass es bei starken Schwankungen dazu kommen kann, dass der Kurs sich in dem Moment, in dem Sie auf die Taste drücken, ungünstig verändert. Dafür haben Sie aber den Vorteil, dass Sie in jedem Fall schnell und definitiv ein- bzw. ausgestiegen sind.

Limit-Order

Hier wird Ihre Order nur ausgeführt, wenn ein bestimmter Kurs erreicht wird, den Sie bei der Order eingeben. Beispielsweise geben Sie eine Kauforder für eine Aktie ab, die auf 62 Euro lautet, während die Aktie noch bei 63,20 Euro notiert. Erst, wenn der Kurs auf Ihr Limit von 62 Euro zurückkommt, würde diese Order ausgeführt. Sie stellen also sicher, dass Sie nicht teurer als zu 62,00 Euro kaufen. Dies kann aber dazu führen, dass Sie nicht zum Zuge kommen, wenn der Kurs nicht auf Ihr Limit-Level fällt. Gleiches gilt für den Fall eines Verkaufslimits: Wenn Sie bei einem Kurs von 63,20 Euro für Ihre Aktien ein Verkaufslimit von 65 Euro eingeben, der Aktienkurs aber vorher nach unten abdreht, bleibt die Order offen. Wie lange Ihre Order offen bleibt, können Sie über einen Orderzusatz definieren:

Orderzusätze

Orderzusätze für Gültigkeitsdauer – So legen Sie die Laufzeit Ihrer Order fest

GTC (good till canceled)

Ihre Kauf- oder Verkaufs-Order bleibt so lange gültig, bis Sie sie stornieren. Damit müssen Sie offene Orders nicht dauernd für jeden Handelstag neu eingeben. Obwohl eine GTC Order theoretisch eine unendliche Gültigkeit besitzt, wird sie systemseitig von vielen Brokern intern zeitlich beschränkt.

GTD (good till date)

Mit dem Zusatz GTD können Sie bei der Ordereingabe festlegen, wie lange diese Order gültig bleiben soll. Ein praktisches Beispiel:

Wenn Sie im Aktien-Handel zum US-Handelsende um 22 Uhr unserer Zeit eine MIT-Kauforder (MIT wird gleich im Folgenden erläutert) mit GTD-Zusatz eingeben, z.B. mit Gültigkeit bis zum nächsten Morgen 9 Uhr, können Sie, wenn die Märkte nachts, im asiatischen Handel nach oben ausbrechen, automatisch einsteigen, wenn das von Ihnen angegebene Kauflimit überboten wird. So haben Sie die Möglichkeit, auf wichtige Impulse zu reagieren, während Ihr Rechner aus ist und Sie im Bett liegen. Eine höchst sinnvolle Alternative zu durchwachten Nächten, in denen man dann ggf. vergebens auf Chancen wartet. Bei der Kombination MIT und GTD wacht die Order für Sie – und endet dann, wenn Sie am nächsten Morgen wieder selbst das Ruder übernehmen.

good after date/time

Eine „good after“-Order wird erst zu dem Tag und der Uhrzeit aktiviert, die Sie hierfür eingeben. Das ist praktisch, wenn Sie z.B. explizit zum Start des regulären US-Handels bestimmte Positionen kaufen oder verkaufen möchten, aber bereits wissen, dass Sie zu diesem Zeitpunkt zeitlich verhindert sind und die Order dann nicht selbst und unmittelbar eingeben können.

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Orderzusätze mit speziellen Bedingungen

Bei den bisher vorgesellten Orderzusätzen war die Bedingung zum Kauf oder Verkauf immer von dem Basiswert selbst abhängig, für welchen die Order erstellt wurde. Aber angenommen, Sie wollten eine Aktie erst ordern, wenn der Index, in dem sie notiert ist, einen bestimmten Punkt überwindet – ginge das auch? In der Tat, auch das ist möglich – mit einer sogenannten „bedingten Order“:

Bedingte Order / Conditional Order

Bedingte Orders ermöglichen es Ihnen, eine oder mehrere Voraussetzungen zu definieren, die erfüllt sein müssen, damit die eigentliche Order übermittelt wird. So ist es zum Beispiel möglich, dass man z.B. eine Option gezielt nur dann kaufen oder verkaufen würde, wenn der Kurs des Basiswerts oberhalb oder unterhalb eines bestimmten Kurswertes liegt. Alternativ kann eine Bedingung auch so verwendet werden, dass die Order nur dann aktiv wird, wenn ein bestimmter Index sich ober- oder unterhalb einer bestimmten Spanne bewegt. Bei einer bedingten Order können mehrere Bedingungen miteinander kombiniert werden. Dies kann zwar das Erzielen einer Ausführung erschweren, stellt dafür aber sicher, dass es nicht unter Konditionen zu einer Ausführung kommt, zu denen der Anleger die Transaktion lieber nicht getätigt hätte.

So können Sie die Conditional Order über LYNX anwenden

OCA (one cancels all):

Eine weitere Order, die ein deutliches Plus an Sicherheit und Komfort bietet, ist eine sogenannte OCA-Order. Diese ist eine hervorragende Möglichkeit, bei anstehenden, kurzbewegenden Ereignissen blitzschnell in der richtigen Richtung aktiv zu werden.

Mit einer OCA-Order können Sie mehrere Orders zu einem „Bundle“ zusammenfassen. Sobald eine der Orders ausgeführt wird, werden die anderen unter einer OCA-Order zusammengefassten Orders sofort gestrichen. In einer OCA können zwei Orders enthalten sein (das kennt man auch unter der Bezeichnung „OCO“ (one cancels the other) drei, vier oder noch mehr. Ein Beispiel:

Sie wissen, dass am Abend eine Entscheidung der US-Notenbank ansteht. Diese wird allgemein mit Unruhe und Spannung erwartet und könnte für eine starke Reaktion am Markt sorgen. In welche Richtung diese ausfällt, ist jedoch absolut nicht absehbar. Und das gilt für den Aktienmarkt ebenso wie für Gold und das Währungspaar Euro/US-Dollar. Was tun? Eine OCA-Order ist da eine hervorragende Lösung. Sie könnten Folgendes tun:

Sie platzieren eine Order für einen Long-Trade und einen Short-Trade auf einen US-Index und packen ggf. noch zwei Orders für Euro/US-Dollar dazu. Damit hätten Sie automatisch eine Position dort, wo eine von ihnen vorab ins Visier genommene, für einen Kursimpuls relevante Chartlinie gekreuzt wird. Die anderen Orders würden dann sofort gestrichen und Sie sind in Sekundenschnelle in der Richtung mit von der Partie, in die der Ausbruch entweder des US-Index oder der Euro/US-Dollar-Relation erfolgt ist.

Die wichtigsten Orderzusätze im Aktien-Trading – So vermeiden Sie Teilausführungen

Beim Trading mit Aktien gibt es einen Aspekt, der beim Handel mit Derivaten selten und dann in der Regel auch nur am Optionsmarkt auftritt: Es kann sein, dass es nicht möglich ist, die Menge der von Ihnen georderten oder zum Verkauf gestellten Aktien umgehend am Markt zu kaufen oder zu platzieren. Was dann? Eine Möglichkeit ist der Orderzusatz „MTL“:

MTL (Market to Limit)

Eine MTL-Order wird als Market-Order zur Ausführung zum aktuellen Marktkurs übermittelt. Falls es dabei aber nur zu einer teilweisen Ausführung der Order kommt, z.B. nur 100 der von Ihnen zum Verkauf gestellten 200 Aktien verkauft werden, wird der verbleibende Anteil storniert und als Limit-Order neu platziert, wobei als Limitkurs der Kurs verwendet wird, zu dem der erste Anteil der Order ausgeführt wurde.

FOK (fill or kill) –

Eine andere Möglichkeit wäre, den Orderzusatz „FOK“ zu verwenden. Der Name sagt da schon, um was es geht: fill or kill bedeutet, dass Sie der Order die Bedingung mitgeben, dass sie entweder sofort komplett ausgeführt werden kann oder ansonsten storniert wird. Das ist z.B. bei eher marktengen Aktien eine gute Möglichkeit. Wenn Sie eine gute Gelegenheit vermuten, zu einem tauglichen Kurs ein größeres Aktienpaket bei einer Aktie zu bekommen, die sonst relativ magere Umsätze aufweist und bei der Ihre Ordergröße den Kurs ungewollt höher treiben würde, machen Sie eine FOK-Order daraus. Entweder das in diesem Moment angebotene Volumen ist ausreichend – oder der Versuch wird sofort beendet.

IOC (immediate or cancel)

Dieser Orderzusatz ist eine Mischform aus zeitbezogenem Orderzusatz und Zusatzbedingung. Eine IOC-Order besagt, dass der Teil einer Order, der nicht sofort ausgeführt werden kann, sofort storniert wird. Die nicht ge- oder verkauften Anteile Ihrer Order bleiben also nicht als Limit-Order im Markt stehen wie bei einer MTL-Order, aber im Gegensatz zu einer FOC-Order wird umgehend die Menge gekauft, die derzeit am Markt zu bekommen ist – wobei es sich natürlich hier ebenso wie bei den anderen Orderzusätzen anbietet, mit Kauflimits zu arbeiten und nicht einfach „market“ zu ordern.

Besondere Orderzeitpunkte – So legen Sie den Ausführungszeitpunkt einer Order fest

MOO (market on open) und LOO (limit on open)

Sie sind zeitlich verhindert und daher nicht in der Lage, zur Markteröffnung zu handeln, wollen aber dort auf jeden Fall sofort agieren, weil Sie mit einem starken Kursimpuls rechnen? Dann sind diese beiden Orderzusätze hilfreich. Damit stellen Sie sicher, dass Ihre Order umgehend zum Handelsstart ausgeführt wird. Wenn Sie dabei ein Limit platzieren und dieses Limit nicht erreicht wird, könnten Sie eine solche Order noch mit einem Zeitlimit versehen (GTD, good till date), damit sie nicht später ausgeführt wird.

MOC (market on close) und LOC (limit on close)

Dasselbe ist auch in Bezug auf das Handelsende möglich. Wenn die Börse, an der Sie handeln wollen, solche Zusätze ermöglicht, können Sie speziell einen Verkauf direkt zum Handelsende vorgeben. Solche Orders können sie Stunden vorher platzieren und könnten so z.B. sicherstellen, dass Sie aus hochspekulativen Positionen, die Sie nicht über Nacht halten möchten, sicher aussteigen (bei einer market on close-Order) oder sich einen von Ihnen gewünschten, guten Kurs sichern, falls der erreicht wird, Sie aber zum Handelsende nicht selbst handeln können (limit on close).

Orders zur Absicherungen von Positionen – Stopps in vielen Varianten

Keine Position am Markt sollte ohne Absicherung laufen. Aber wie sichert man sich vernünftigerweise ab? Die richtige Platzierung des Stoppkurses ist etwas, womit man sich unbedingt ausführlich beschäftigen sollte. Hierzu finden Sie auch einen gesonderten Beitrag: „Technische Analyse: Stoppkurse richtig setzen“.

Für die verschiedenen Möglichkeiten, eine Absicherung vorzunehmen, finden sich zahlreiche Orderzusätze, die wir Ihnen jetzt vorstellen:

Stop Order (oft auch Stop Loss Order genannt) – Verluste richtig begrenzen

Wenn Sie eine Verkaufsorder mit dem Zusatz „Stop“ eingeben, wird diese Order erst dann ausgeführt, wenn der Kurs, den Sie für den Stop definiert haben, erreicht wird. Dann wird die Order umgehend zum aktuellen Kurs, also „market“, ausgeführt. Was bei starken Kursbewegungen aber eventuell dazu führen kann, dass die Ausführung nicht zu dem Kurs erfolgt, den Sie als Stop definiert hatten, sondern tiefer.

Stop Limit Order

Hier platzieren Sie bei einer Verkaufsorder nicht nur den „Stop“, also das Level, zu dem die Verkaufsorder ausgelöst werden soll, sondern zugleich ein Limit. Konkret hieße das beispielsweise, dass Sie bei einer Aktie einen Stop bei 60 Euro eingeben und ein Limit von 59,80 Euro. Damit stellen Sie sicher, dass die Position im Fall des Berührens der Stop-Marke von 60 Euro nicht unter einem Kurs von 59,80 Euro verkauft wird. Der Nachteil ist: Sollte der Kurs dieses Limit sofort unterschreiten und weiter zurückfallen, kann es sein, dass Ihre Position überhaupt nicht verkauft wird. Ein allzu enges Limit im Fall von marktengen Aktien wäre daher womöglich kontraproduktiv.

Trailing Stop Order – Gewinne sichern. Ganz automatisch.

Stoppkurse sollten immer der aktuellen charttechnischen Lage entsprechen und müssen daher regelmäßig angepasst werden. Wer aber aus Zeitgründen nicht die Möglichkeit hat, seine Positionen ständig zu prüfen, hat in einem „Trailing Stop“ eine gute Möglichkeit. Diese Form der Stop-Verkaufsorder „läuft mit“. Sie platzieren einen Stop mit einem festen Betrag unterhalb des aktuellen Kurses – und dieser Stop läuft dann mit dem Aktienkurs nach oben mit. Dazu ein Beispiel:

Bei einer Aktie mit aktuellem Kurs von 50 Euro platzieren Sie einen Trailing Stop mit Abstand von zwei Euro. Im Augenblick läge der Trailing Stop damit bei 48 Euro. Steigt die Aktie, zieht der Trailing Stop immer in einem Abstand von zwei Euro mit. Zieht die Aktie also auf 55 Euro an, liegt der Trailing Stop bei 53 Euro. Die „Trailing-Funktion“ funktioniert dabei nur bei steigenden Kursen, d.h. der Stop kann steigen, aber weicht nicht zurück. Steigt die Aktie nicht weiter, würde sie dann auf jeden Fall zwei Euro unterhalb des höchsten Kurses nach Eingabe der Trailing Stop-Verkaufsorder „market“ verkauft.

Trailing Stop Limit Order

Dieselbe Funktion wie die Trailing Stop-Order, hier geben Sie aber zusätzlich ein Limit ein, zu dem die Position mindestens verkauft werden müsste, wenn der Trailing Stop greift. Wie schon bei der normalen Stop Limit-Order sollte man hier darauf achten, ein nicht gar zu enges Limit zu setzen, weil es ansonsten sein kann, dass die Position nicht verkauft werden kann.

Bracket-Orders Order – Intelligent Verluste begrenzen und Kursgewinne sichern

Eine hochinteressante Möglichkeit, in schnellen Trading-Märkten zugleich Gewinne zu sichern und Verluste zu begrenzen, ist eine „Bracket-Order“. Sie geben bei einer Bracket-Order gleich drei Aufträge: Bei einem Kaufauftrag kommen zugleich zwei Verkaufsaufträge im selben Volumen dazu, konkret eine Stop-Verkaufsorder unter dem Kaufkurs, um den Verlust einzugrenzen und eine Limit-Verkaufsorder, um bei einem entsprechenden Kursanstieg umgehend den Gewinn zu sichern. Im Fall von Short-Positionen ist es umgekehrt, da würde der Bracket durch eine Stop-Kauforder über dem Einstiegskurs und eine Limit-Kauforder unter dem Einstiegskurs eingerahmt. Beispiel:

Sie geben eine Kauforder über 100 Aktien zu 60 Euro ab, mit dem Bracket schicken Sie zugleich eine Limit-Verkaufsorder über eben diese 100 Aktien zu 65 Euro und eine Stop-Verkaufsorder über 100 Aktien zu 58 Euro auf die Reise. Sobald die Kauforder umgesetzt ist, gelten die beiden anderen Orders als Absicherung weiter, wobei natürlich die „überzählige“ Order verschwindet, wenn die andere ausgelöst wird, d.h. die Stop-Verkaufsorder erlischt, sobald die Limit-Verkaufsorder ausgeführt wurde und umgekehrt.

Wichtige Orderarten für fortgeschrittene Trader

Stop Buy Order – Erst ab bestimmtem Kursniveau kaufen

Mit dieser Order, die bisweilen auch Stop in-Order bezeichnet wird, legen Sie fest, aber welchem Kursniveau die Order aktiviert werden soll. Ein Beispiel:

Ein Index notiert bei 4.930 Punkten. Bei 5.000 Punkten wartet ein charttechnischer und/oder psychologischer Widerstand. Sie erwarten, dass die Aufwärtsbewegung weitergehen und an Dynamik gewinnen wird, wenn diese Linie von 5.000 Punkten klar überboten wird. Also wollen Sie auch erst danach einsteigen. Das können Sie bereits vorab regeln, indem Sie eine Stop Buy-Order eingeben und z.B. 5.020 Punkte als Stopkurs angeben. Das heißt:

Die Order existiert zwar, ist aber so lange inaktiv, bis der Index diese 5.020 Punkte erreicht hat. In diesem Moment wird die Order dann direkt, also „market“, ausgeführt. Vorteil: Sie müssen nicht dasitzen und warten, ob ihre Voraussetzung zum Einstieg erfüllt wird oder nicht.

MIT (market if touched) Order – Order bei Kurseinbruch unverzüglich ausführen

MIT-Orders sind den Stopp-Orders sehr ähnlich. Im Unterschied zu Stopp-Orders, die hauptsächlich zum Schließen von Positionen verwendet werden, werden MIT-Orders an der Börse überwiegend zum Aufbau neuer Positionen verwendet. Ein Händler, der eine MIT-Order erteilt, beabsichtigt, dass bei Erreichen eines vorher festgelegten Kursniveaus seine Order unverzüglich ausgeführt wird. Dabei ist nicht auszuschließen, dass der ausgeführte Kurs vom festgelegten Kursniveau abweicht. Der Hauptunterschied zur Stopp-Order besteht darin, dass MIT-Triggerkurse spiegelbildlich zu Stopp-Kursen platziert werden.

Sehen wir uns dazu ein Beispiel an. Eine Aktie hat einen derzeitigen Kurs von 20 Euro, der Investor geht von weiter steigenden Kursen aus, aber er möchte erst kaufen, nachdem die Aktie einen Rücksetzer gemacht hat und auf 19,80 Euro gefallen ist. Dazu erstellt er eine MIT-Kauforder mit einem Triggerpreis von 19,80 Euro. Sollte die Aktie dann auf diesen Preis fallen, wird die Order als Marketorder an die Börse übermittelt und die entsprechenden Aktien werden zum Marktpreis gekauft, der vom Triggerpreis abweichen kann.

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  4. Absicherung: Stoppkurse richtig setzen
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Ronald Gehrt

Ronald Gehrt

Nach dem Abitur 1984 studierte der gebürtige Hamburger an der Universität der Bundeswehr Betriebswirtschaftslehre. Im Anschluss an seine Dienstzeit als Offizier begann seine Zeit als Analyst und Finanzjournalist. Seit 1996 war und ist er als Redakteur, Referent und Kolumnnist in zahlreichen Funktionen aktiv. Dabei versteht sich Gehrt als Allrounder, der in der fundamentalen, volks- und betriebswirtschaftlichen Analyse ebenso sattelfest agiert wie im Bereich der verschiedenen Disziplinen der Technischen Analyse.

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