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Volkswagen AG Vz.: Historische Analysen der letzten 6 Monate

Aktien-Portrait und Kursentwicklung: Volkswagen Vz.
Datum

Titel

Analysis

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: In unserer letzten Analyse auf die Volkswagen Aktie haben wir die markanten Punkte im Chart klar abgesteckt. Ein Trendwechsel bzw. ein Ende des Abwärtstrends war nur möglich, indem das letzte Pivot-Hoch bei 145 EUR nach oben gebrochen werden würde. Dies konnten wir mittlerweile beobachten und die bärische Gesamtphase konnte überwunden. Erneut haben sich die Kurse dem Bereich von rund 155 EUR genähert, wo dem Papier zuletzt Anfang August die Luft nach oben ausging und das Momentum schlagartig wieder entwich. Aktuell konsolidiert der Titel knapp unter der Widerstandsmarke, was auf erhöhtes Kaufinteresse schließen lässt. Der endgültige Turnaround in Richtung eines neuen Aufwärtstrends steht jedoch unmittelbar bevor. Sollte die Aktie nach oben ausbrechen, wären die Bullen wieder am Ruder.

Expertenmeinung: Unsere bärische Haltung können wir getrost nach oben revidieren, doch es ist noch zu früh, um wieder wirklich bullisch zu werden. Ideal wären in den kommenden Tagen Schlusskurse über dem Niveau von 155 bis 157 EUR. Danach stünde weiteren Anstiegen nichts mehr im Weg und eine Rückkehr zu den Hochs von April im Bereich von rund 180 EUR wäre durchaus denkbar. Derzeit heißt es also noch abwarten auf das mögliche Kaufsignal und den endgültigen Turnaround der Aktie. Die Chancen stehen erstmals seit über einem halben Jahr richtig gut.

Aussicht: NEUTRAL

Volkswagen Chart vom 02.10.2018 Kurs: 152.94 Kürzel: VOW3

Am Freitagmorgen meldete der Volkswagen-Konzern die Zahl der im August ausgelieferten Fahrzeuge. Im Gegensatz zu Daimler, wo es im Juli und August gegenüber dem Vorjahr abwärts ging, glänzten die Wolfsburger mit einem Zuwachs von beeindruckenden 6,8 Prozent im Monatsvergleich. Von Januar bis August liegt man gegenüber dem Vorjahreszeitraum momentan um 7,5 Prozent vorne.

Das wäre, sollten die vor allem bei der Kernmarke VW niedrigen Gewinnmargen ebenso ausgebaut werden, ein gutes Argument für die Bullen. Immerhin hatte die Vorzugsaktie im Januar noch Kurs auf die 200 Euro-Marke genommen, war Anfang September aber auf 134 Euro zurückgefallen. Alleine aufgrund des Wachstums der verkauften Fahrzeuge wirkt die Aktie damit günstig. Aber es geht eben nicht nur um diesen Aspekt. Die Gewinne müssten „passen“. Und es darf kein Störfeuer auftauchen, welches das Potenzial hätte, die Perspektiven für das kommende Jahr deutlich zu mindern. Wobei einem unmittelbar das Thema der Strafzölle in den Sinn kommt.

Expertenmeinung: Bislang gibt es keinen Grund zu unterstellen, dass US-Strafzölle gegen europäische Autobauer vom Tisch wären. Die in der vorvergangenen Woche lancierte Meldung, US-Präsident Trump habe sogar das Angebot der EU, die Zölle auf Automobile gegenseitig auf null zu setzen, als „nicht genug“ abgelehnt, sollte vorsichtig stimmen. Dieser Unsicherheitsfaktor bleibt bestehen. Wobei sich die Ungewissheit einerseits auf die Frage des „Ob“ erstreckt, andererseits auch völlig offen ist, wie groß die Konsequenzen für den VW-Konzern sein könnten.

Das sollte man berücksichtigen, wenn man sich das Chartbild der Aktie betrachtet, die, zumindest für den Moment, erstaunlich bullisch daherkommt. Sie sehen, dass es in der ersten Monatshälfte zu einer Bodenbildung kam, die verhinderte, dass der nur knappe Bruch der langfristigen, aus dem Herbst 2015 stammenden Aufwärtstrendlinie (im Chart dick grün markiert) auswirkt. Von diesem kleinen Boden aus gingen die Bullen am Donnerstag zum Angriff über.

Zunächst wurde die 20-Tage-Linie zurückerobert, am Freitag dann die aus dem Mai stammende Abwärtstrendlinie bezwungen. Begleitet wird diese kleine Rallye von einem Kaufsignal des Trendfolgeindikators MACD. Aber Sie sehen auch: Die wirklich massiven Hürden kommen erst noch. Zwischen 146 Euro und dem Kreuzwiderstand aus Januar-Abwärtstrendlinie und 200-Tage-Linie bei 160/161 Euro wartet eine Widerstandslinie nach der anderen. Dass die Aktie all diese Widerstände überwindet, erscheint angesichts des Unsicherheitsfaktors der US-Strafzölle ein ambitionierter Gedanke zu sein. Daher wäre dieses bislang nur auf Trading-Ebene geltende, bullische Kaufsignal eher etwas für aggressive, risikofreudige Trader, die mit engen Stop Loss agieren.

Chart vom 14.09.2018, Kurs 144,00 Euro, Kürzel VOW3

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Seit einigen Monaten befindet sich der deutsche Automobilhersteller Volkswagen bereits in einer konstanten Abwärtsbewegung. Damit befindet sich die Aktie jedoch nicht alleine in bärischen Gefilden, denn auch Daimler und BMW zeigten in den letzten Monaten alles andere als Stärke.  Im gestrigen Handel reichte es zwar für ein schönes Kursplus, doch von einer Trendwende ist die Aktie noch ein ganzes Stück entfernt. Das letzte Pivot-Hoch befindet sich bei rund 145 EUR. Dies ist die nächste wichtige Hürde, welche die Bullen überwinden müssten, um die Bären endlich in Schach halten zu können. Ein wenig Arbeit ist also noch zu leisten, um den Karren endgültig aus dem Dreck zu holen. Vorläufig bleibt der Trend noch auf der bärischen Seite.

Expertenmeinung: Solange das letzte Pivot-Hoch nicht gebrochen ist und der 50-Tage-Durchschnitt nach wie vor nach unten zeigt, sehen wir noch keinen überzeugenden Grund, unsere bislang eher negative Haltung auf das Papier aufzugeben. Der Chart müsste schon mehr bieten, als einige schöne Tage nach oben, denn ein kurzfristiger Anstieg macht noch keinen neuen Trend. Die Kurse wirken zwar günstig und so mancher Anleger fragt sich, ob ein Einstieg auf aktuellem Niveau Sinn machen würde, doch gegen einen intakten Trend zu investieren, ist meist keine allzu gute Idee. Derzeit ist also noch etwas Geduld gefragt, bis ein Einstieg bessere Chancen auf Erfolg verspricht.

Aussicht: BÄRISCH

20180914-volkswagen-mit-schoenem-kursplus-reicht-es-zur-trendwende

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Einmal mehr müssen sich Aktionäre auf einen möglichen Abverkauf in der Aktie des Automobilherstellers Volkswagen einstellen. In den letzten Handelstagen wurde das bisherige Jahrestief bei rund 138 EUR bereits mehrmals getestet. Aktuell ist zumindest das Kaufinteresse noch etwas höher und die Unterstützung konnte gehalten werden. Doch was passiert, wenn diese Marke gebrochen wird? Die nächste längerfristige Unterstützung wäre das Tief aus dem August des vorigen Jahres, welches sich bei 124.75 EUR befindet.  Dies würde aus momentaner Sicht einen weiteren potentiellen Abschlag von über zehn Prozent bedeuten. Nach oben hin ist der nächste wichtige Widerstand das Pivot-Hoch des aktuellen Monats, welches sich bei 155.18 EUR befindet. Der Trend bleibt vorläufig auf der bärischen Seite.

Expertenmeinung: Bereits im Juli hatten wir unsere Aussichten auf die Aktie auf die bärische Seite gegeben. Diese behalten wir auch weiter bei, denn selbst wenn die kurzfristig Anfang der Woche gestartete Aufwärtsbewegung noch etwas weitergehen sollte, gehen wir vorerst nicht davon aus, dass der erwähnte Widerstand überwunden werden kann. Womöglich ist die derzeitige Kursbewegung nach oben eher eine gute Ausstiegsgelegenheit als umgekehrt. Nach wie vor stehen alle Ampeln auf Rot.

Aussicht: BÄRISCH

Chart vom 28.08.2018 Kurs: 143.38 Kürzel: VOW3

Das Minus von 3,12 Prozent, mit dem die VW Vorzugsaktie am Mittwoch nicht einmal der schwächste DAX-Wert war, ist Ausdruck einer Gesamtsituation, die für viele Investoren zu undurchsichtig und unberechenbar geworden ist, um am Aktienmarkt hoch oder sogar voll investiert zu bleiben.

Und verkauft wurde, was am ehesten leiden würde, wenn die Kombination der Risiken aus einem eskalierenden Handelskrieg, einem ungeordneten BrExit und einem wirtschaftlichen Kollaps der Türkei mit Ansteckung der Eurozone sich in das Wachstum verzehrende Fakten verwandeln sollte. Die Automobilbranche ist immens konjunktursensibel und ein international agierender Exporteur, kein Wunder also, dass die Volkswagen-Aktie in einem solchen Umfeld unter Druck steht.

Die Frage ist, ob es sich hier nur um einen Sturm im Wasserglas handelt – oder aber ganz im Gegenteil der Großteil des Abstiegs noch vor der Aktie liegt.

Expertenmeinung: Optimisten würden wohl darauf verweisen, dass die Aktie das bisherige Jahrestief vom 2. Juli bei 138,56 Euro noch nicht signifikant unterboten hat. Und dann wäre da ja noch das Zwischenhoch vom Dezember 2015 bei 136,65 Euro als theoretische Unterstützung. Theoretisch muss man da aber unterstreichen, denn seit damals hat sich dieses Zwischenhoch als Unterstützung nie bewährt.

Und sollte es in den verbleibenden zwei Handelstagen dieser Woche nicht zu einer umgehenden und kräftigen Rallye kommen, die die VW Vorzugsaktie an und über das bisherige Wochenhoch von 145 Euro trägt, wäre erstmals die den Kurs seit dem Abgasskandal-Crash im Herbst 2015 führende, längerfristige Aufwärtstrendlinie auf Wochenschlusskurs-Basis unterboten, nachdem sie gerade erst in den letzten Wochen mehreren Angriffen standgehalten hatte.

Es ist ein letzter, sehr dünner seidener Faden, an den sich die verbliebenen Bullen noch klammern. Reißt er, indem die Aktie per Freitagabend mit Schlusskursen unter 136 Euro klar genug durch die jetzt umkämpften Unterstützungen rutscht, wäre das ein charttechnisch stark negatives Signal, das die ohnehin immer nervöser werdende Stimmung noch deutlich weiter eintrüben würde.

Chart vom 15.08.2018, Kurs 138,44 Euro, Kürzel VOW3

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: In der letzten Woche wurden viele Anleger wohl auf dem falschen Fuß erwischt, denn die angedachte Trendwende in der Aktie von Volkswagen entpuppte sich schlussendlich als Bullenfalle. Zunächst noch konnte der wichtige Widerstandsbereich bei rund 152 EUR zurückerobert werden und die technischen Signale standen gar nicht schlecht. Aber es waren die eher enttäuschenden Quartalsergebnisse, welche einige Marktteilnehmer dazu veranlassten, das Handtuch zu werfen. Überaus hohe Rückstellungen für weitere Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit der Dieselaffäre belasten auch weiterhin das operative Ergebnis. Sofort drehte die Aktie wieder in Richtung Süden und verlor im Wochenverlauf deutlich an Wert. Aktuell werden gerade die Pivot-Tiefs von Anfang Juli knapp über dem Niveau von 138 EUR getestet.

Expertenmeinung: Durch das zwischenzeitlich gebildete höhere Hoch wurde zwar der Abwärtstrend vorläufig beendet. Dieser könnte aber schnell wieder zurückkehren, wenn das erörterte Pivot-Tief gebrochen werden würde. Danach könnte es sogar eine weitere Etage nach unten gehen, denn der nächste wichtige Boden ist erst wieder im Bereich von 125 EUR zu finden.

Aussicht: BÄRISCH

Chart vom 03.08.2018 mit Kurs: 145.34 Kürzel: VOW3

Von der 20-Tage-Linie aus einen Aufwärtsimpuls zu starten, ist eigentlich eine lukrative Sache, vor allem, wenn dieser gleitende Durchschnitt eine wichtige charttechnische Unterstützungszone verstärkt, so wie es bei der VW-Aktie gerade im Bereich 146/147 Euro der Fall ist. Aber die da normalerweise aufkommende Goldgräberstimmung unter den bullischen Tradern dürfte diesmal ausfallen, denn dass die Aktie in dieser Zone notiert, war am Mittwochmorgen noch nicht abzusehen. Immerhin, sie landete durch ein Minus von knapp 3,7 Prozent dort, als schwächste DAX-Aktie des Tages, nachdem sie am Morgen noch mit einem Plus von fast zwei Prozent in den Handel gestartet war.

Intraday-Turnaround nach unten: die Höchststrafe für die Bullen. So gesehen wird die Zahl derer, die jetzt bereitwillig die Hand aufhalten und zugreifen, zunächst überschaubar sein. Zumal mit dem anfänglichen Plus auch die Quartalsbilanz abverkauft wurde. Das ist psychologisch natürlich ein immenser Vorteil für das Bären-Lager:

Expertenmeinung: Diese Ergebnisse waren wenig beeindruckend. Der Umsatz lag leicht über dem des Vorjahresquartals, der Gewinn, als EBIT gerechnet, lag darunter. Was nicht unbedingt besser erwartet wurde, aber das war es auch nicht, was den Ausschlag gab, das anfängliche Plus in ein Minus zu verwandeln. Das zweite Halbjahr werde ein Kraftakt in Bezug auf die Auslieferungen und die Gewinnmarge werden, hieß es in den Erläuterungen des VW-Vorstands. Das obere Ende der Margen-Prognose sei wohl nicht zu erreichen, wurde kommuniziert. Und das sorgte für Druck, denn natürlich war den Investoren klar: Sollten die US-Strafzölle jetzt auch noch hinzukommen, wird es ungemütlich. Und da diese beim Gespräch Juncker/Trump in der vergangenen Woche explizit ausgeklammert wurden und Trump gegen China schon wieder die verbale Kriegstrommel rührt, ist das keineswegs auszuschließen.

Damit ist dieser Rücksetzer in die Zone 146/147 Euro momentan für die Bullen mehr Risiko als Chance. Und die wirklich entscheidende Linie ist nicht allzu weit entfernt. Unten im Chart sehen Sie als dicke grüne Linie die übergeordnete, vom Dieselgate-Crash-Tief im Herbst 2015 ausgehende Aufwärtstrendlinie. Es würde schon reichen, wenn die VW-Aktie das bisherige, Ende Juni bei 138,56 Euro markierte Jahrestief signifikant unterbieten würde, um auch diese bei 136 Euro verlaufende Linie zu brechen … und das wäre dann ein massiv bärisches Signal.

Chart vom 01.08.2018, Kurs 146,60 Euro, Kürzel VOW3

Volkswagen ist einer der weltweit führenden Hersteller von Automobilen und Nutzfahrzeugen. Zum Konzern gehören neben Volkswagen auch die Marken Audi, Seat, Skoda, Bentley, Bugatti, Lamborghini, Ducati, Scania und MAN.
Darüber hinaus bietet der Konzern auch umfangreiche Dienstleistungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette im Automobilgeschäft an.
Weitere Geschäftsfelder umfassen Dieselgroßmotoren und den Bau von Kraftwerken, chemischen Reaktoren sowie Dampf- und Gasturbinen.
Das Unternehmen ist eng mit Porsche verbunden, der Sportwagenhersteller hält 52% der Volkswagen-Anteile. Weitere Großaktionäre sind mit 14,6% Qatar und mit 11,8% das Land Niedersachsen.

Stimmung auf dem Tief

Bereits in einer vorangegangenen Analyse hatte ich auf die allgemein sehr negative Haltung zu Volkswagen hingewiesen. Es scheint keinerlei positive News oder Analysen zu geben. Der Wert ist für viele Börsenteilnehmer ein rotes Tuch.

Es gibt so viele Gründe, die gegen Volkswagen sprechen. Abgasskandal, niedrige Margen und eine unübersichtliche Konzernstruktur.
Handelsstreit, neue Klagen und natürlich die Elektromobilität, die alle etablierten Autobauer dahinraffen wird.

Doch ist die Stimmung am Boden, sind die negativen Szenarien eingepreist und die Bewertung meist attraktiv. Im Normalfall treten aber zumindest nicht alle negativen Erwartungen ein. Es kommt zu positiven Überraschungen und der Kurs hebt plötzlich ab. Es gäbe unzählige Beispiele, die man nennen könnte und am anderen Ende der Skala sieht es nicht anders aus.
Aktie XY wird von der Masse geliebt, in Foren kursieren all die tollen Argumente, warum man diese Aktien kaufen muss. Die Bewertung wird außer Acht gelassen und alle positiven Szenarien sind eingepreist. Kommt es zu enttäuschenden Quartalszahlen, rauscht die Aktie in die Tiefe.

Es ist emotional schwierig, sich der Masse, dem Herdentrieb zu entziehen. Doch genau diese Fähigkeit ist entscheidend, um an der Börse erfolgreich zu sein.
Nahezu alle Menschen sind für diese massenpsychologischen Effekte empfänglich, auch wenn es kaum jemand gerne über sich selbst sagen würde.

Am Ende zählen die Zahlen

Kommen wir zurück zu Volkswagen. Seit Ende 2015 hat sich der Kurs im Hoch mehr als verdoppelt. Selbst wer die scharfe Korrektur der letzten Wochen mitgenommen hat, wäre noch mehr als 50% im Plus. Ebenfalls ein Beispiel, welche Chancen übertriebener Pessimismus bieten kann.

Denn am Ende geht es nur um Zahlen und die sehen nicht schlecht aus. In den drei Geschäftsjahren 2015 bis 2017 ist der Umsatz von 213,3 auf 230,7 Mrd. Euro gestiegen.

Nach Milliardenstrafen lag der Gewinn 2016 bereits wieder bei 10,24 Euro je Aktie und im zurückliegenden Geschäftsjahr bei 22,63 Euro je Anteilsschein.
Für 2018 wird ein Ergebnis von 26,50 Euro je Aktie erwartet.

Das KGV liegt demnach bei 6,6 und das KGVe bei 5,6. Die Dividendenrendite beträgt 3,7%.

Derzeit sollten Anleger darüber hinaus die nicht im Dax notierten Stammaktien bevorzugen, denn sie haben ein Stimmrecht und durch den derzeit niedrigeren Kurs auch eine etwas höhere Dividendenrendite.

Charttechnischer Ausblick

Die Aktie bewegt sich seit mehreren Jahren in einem stabilen Aufwärtstrend und ist durch die jüngste Korrektur wieder an das untere Ende des Trendkanals zurückgekehrt.
Hier wurde Volkswagen über Wochen hinweg gekauft. Es ist daher wahrscheinlich, dass eine Trendwende erfolgt. Erste prozyklische Kaufsignale ergeben sich oberhalb von 152,60 Euro. Gelingt ein Ausbruch, liegen die ersten Kursziele bei 160 und 165 Euro.

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Anfang des Monats setzte bei den deutschen Automobilaktien eine Bodenbildung ein. Mit der Stabilisierung wuchs die Hoffnung, Trump werde bei dieser Sache mit den 25-Prozent-US-Strafzöllen auf europäische Automobilimporte schon nicht ernst machen. Zumal es noch eine Zeit lang dauern dürfte, bis das Verfahren um festzustellen, ob europäische Autoimporte wirklich eine Gefährdung der nationalen Sicherheit der USA sein können, wie Trump behauptet, über die Bühne ist.

Und dann war da ja noch dieses seltsam, sorgsam medial verbreitete „Geheimtreffen“ des US-Botschafters in Deutschland mit den Chefs der deutschen Autobauer und dessen Vorschlag, die Zölle einfach gegenseitig auf null zu setzen. Das führte dazu, dass der Verkaufsdruck auf die Volkswagen Vorzugsaktie erst einmal nachließ und sogar die Chance auf eine kurzfristige Wende bestand, sofern es gelungen wäre, die Widerstandszone zwischen 146 und 153 Euro zu überwinden.

Was jetzt, so scheint es, allerdings erst einmal vom Tisch ist. Denn Trumps aggressive Statements Richtung China erinnerten die Investoren daran, dass dieser US-Präsident unberechenbar ist und es nichts zu bedeuten hat, wenn er das Thema Euro-Autos mal ein paar Tage nicht behandelt. Der Schrecken, den seine Drohung Richtung China auslöste, das Volumen der von Strafzöllen betroffenen Waren auf 500 Milliarden auszudehnen, trug VW und den anderen Autobauern Spitzenplätze in der DAX-Verliererliste des Freitags ein. Denn wer so handelt, dürfte auch bei den Euro-Autobauern keine Hemmungen haben.

Expertenmeinung: Und mit Blick auf den Chart auf Wochenbasis reiben sich manche Bären wohl schon erfreut die Hände. Denn dieser langfristige Chart zeigt, dass es nicht alleine darum geht, dass die Aktie durch das Freitags-Minus an dieser Widerstandszone 146/153 Euro abgewiesen wurde. Damit bleibt eine Bodenbildung in der Schwebe, die weit mehr ist als eine Basis für kurzfristige Trades. Dieser Chart zeigt es: Diese Bodenbildung ringt um den Bestand der übergeordneten Aufwärtstrendlinie, die die VW Vorzugsaktie seit dem „Dieselgate-Crash“ im Herbst 2015 begleitet.

Diese Linie bei aktuell 141,50 Euro wurde jetzt vier Wochen nacheinander touchiert und gehalten. Das ist eine relativ lange Zeitspanne, es wäre daher dringend geboten, dass sich der Kurs endlich nach oben davonmacht, ansonsten würden die Käufer nervös und die Bären mutiger. Dass die Aktie zum Wochenschluss wieder nahe an dieser Linie landete, kann die Initialzündung für eine bärische Attacke sein, man muss den Wochenstart abwarten.

Sollte diese übergeordnete Trendlinie auf Basis des kommenden Wochenschlusskurses brechen, würde es schnell ungemütlich für die Bullen, denn die nächstgelegene, nennenswerte Unterstützung wäre erst das Jahrestief 2017 bei 124,75 Euro.

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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die Aktie des Automobilherstellers Volkswagen befindet sich seit geraumer Zeit wieder unter Dauerbeschuss. Seit dem Bruch des symmetrischen Dreiecks im Mai nach unten, übernahmen die Bären erneut das Zepter und bestimmen seit dem das Kursgeschehen. Seit diesem Zeitpunkt haben auch die wichtigen gleitenden Durchschnitte wieder nach unten gedreht und signalisieren somit negatives Momentum. Wenig überraschend liefern die Kurse seither eine Folge von tieferen Hochs und tieferen Tiefs. Der Trend ist somit längst in eine bärische Phase übergegangen.  Zuletzt wurde sogar das bisherige Jahrestief nach unten gebrochen, welches in der Erholung der letzten Tage als klarer Widerstand fungierte. Die Marke bei 150.00 EUR bleibt weiterhin heiß umkämpft.

Expertenmeinung: Derzeit sollten sich Marktteilnehmer wohl nur wenig Hoffnung auf eine Trendwende machen. Im gestrigen Handel wurde erneut ein klares Verkaufssignal generiert und es scheint, als ob die psychologisch wichtige Marke bei 150.00 EUR wohl vorerst nicht zurückerobert werden kann. Wenn doch, wäre dies das erste positive Signal seit Wochen. Derzeit gehen wir aber eher von weiter fallenden Kursnotierungen aus. Die nächste wichtige Unterstützung im Wochenchart befände sich erst bei 124.75 EUR. Da wäre also noch viel Potenzial nach unten vorhanden.

Aussicht: BÄRISCH

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Ist da nicht womöglich vor allem die Hoffnung Vater der Vier-Prozent-Rallye der VW-Vorzugsaktie am Donnerstag? Ist die Chance, dass die in den letzten anderthalb Monaten in den Kurs in Form eines 20 Prozent-Abstiegs eingepreisten US-Strafzölle auf europäische Automobilimporte abgewendet werden, wirklich „echt“? Dass viele Akteure sich das wünschen und die aktuellen Nachrichten dergestalt interpretieren, ist verständlich. Aber halten diese Hoffnungen auch einem genaueren Hinterfragen stand? Eher nicht. Das Angebot, das der US-Botschafter den Lenkern der deutschen Autokonzerne am Mittwoch gemacht hat, lautet: Statt sich mit Strafzöllen zu beharken, würden beide Seiten die Zölle für die Automobil-Einfuhren der Gegenseite auf null setzen.

Ein seltsamer Vorschlag, der dem vorschlagenden Land USA nur Vorteile brächte, wenn sich die Europäer dann auf US-Fahrzeuge stürzen würden. Was aber wohl kaum der Fall sein würde. Im Bereich der Dienst- und Alltagsfahrzeuge haben US-Automobile in Europa kaum eine Chance. Und auch, wenn der US-Zoll auf Euro-Autos derzeit viel niedriger ist, es würde die Wettbewerbsstellung der deutschen Autobauer in den USA nur stärken, wäre gar kein Zoll mehr fällig und die Preise damit leicht senkbar. Aber diese Frage nach dem „Warum“ führt zum eigentlich entscheidenden Problem:

Expertenmeinung: Dass es wirklich zu einem gegenseitigen Zollverzicht kommt, ist alleine deswegen unwahrscheinlich, weil die USA durch diesen Weg über die Autokonzerne versuchen, die EU-Politik zu unterminieren. Indem man die als Lobbyisten mächtigen Autokonzerne „anspitzt“, für mehr Gewinn und zugleich zur Vermeidung von arbeitsplatzgefährdenden Strafzöllen Druck auf die Politiker zu machen, begeht man einen Affront gegen die EU. Und sie ist es, wie Angela Merkel auch noch am Donnerstag betonte, die entscheidet und mit der man zu verhandeln habe. Und da Frankreich diesem Gedanken eines Zollverzichts sehr skeptisch gegenübersteht, weil man fürchtet, asiatische Hersteller könnten Renault und Peugeot in große Schwierigkeiten bringen (denn wenn die EU so handelt, dann nicht exklusiv für die USA), ist tatsächlich mehr die Hoffnung die Basis der Käufe und nicht eine realistische Perspektive.

Dementsprechend sollte man diesen Kursprung der VW-Aktie mit großer Vorsicht genießen. Charttechnisch ist damit zwar ein tadelloser kurzfristiger Boden gebildet und die wichtige Zone 146/147 Euro zurückerobert worden. Aber erst, wenn die Aktie auch eindeutig die durch die 20-Tage-Linie verstärkte Widerstandszone 151/153 Euro hindurch läuft. Dann wäre aus charttechnischer Sicht Platz bis zur 200-Tage-Linie bei knapp 163 Euro. Aber das wäre wohl nur realistisch, wenn das Thema Auto-Strafzölle wirklich verschwindet. Und allzu groß ist die Chance hierfür derzeit eben noch nicht.

Chart vom 05.07.2018, Kurs 148,48 Euro, Kürzel VOW3

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die Themen Dieselaffäre und Handelsstreit um mögliche Strafzölle erwischen derzeit vor allem die Aktien der Automobilbranche in Deutschland mit voller Härte. So musste im gestrigen Handel der Konkurrent Daimler bereits seine Gewinnprognosen senken, worauf die Kurse in den Keller sanken. Auch Volkswagen kann sich dem Druck der Branche nicht entziehen und zeigt bereits seit Wochen ein eher negatives Gesamtbild. Seit dem Bruch des Dreiecks Ende Mai haben die Bären wieder ihre Finger im Spiel und der Chart präsentiert sich schwer angeschlagen. Mittlerweile ist das Papier wieder in einen klaren Abwärtstrend geschlittert und wichtige Böden wurden nach unten durchbrochen.

Expertenmeinung: Die Kurse nähern sich nun dem Ausbruchsniveau vom Herbst des vorigen Jahres. Damals konnte das Papier mit dem Breakout über dem Niveau von 145 EUR klare Kaufsignale generieren, welche für neue Zwischenhochs sorgten. Ein Rückfall auf dieses Niveau oder gar ein Stückchen tiefer, erscheint derzeit sehr wahrscheinlich. So rechnen wir erst im Bereich zwischen 140 und 145 EUR wieder mit möglichen Gegenbewegungen und müssen daher unsere Erwartungen auf die Aktie nach unten senken.

Aussicht: BÄRISCH

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Mit der überraschenden Festnahme des Audi-Chefs Stadler dürfte den bei der Volkswagen-Aktie auf der Long-Seite agierenden Tradern das Blut in den Adern gefroren sein. Denn jetzt hat man den Eindruck, dass die Erwartung, der Staat werde dem alleine wegen der Arbeitsplätze politisch so wichtigen VW-Konzern schon nicht allzu arg an den Karren fahren, falsch gewesen sein dürfte. Seit „Dieselgate“ im September 2015 ruchbar wurde, ist viel Zeit vergangen. Aber es scheint, die Mühlen mahlen langsam, aber doch stetig. Damit wird es für die Aktie jetzt immer kritischer. Dass der Konzern vergangene Woche doch noch zu einer Strafe von einer Milliarde Euro in Deutschland verurteilt wurde, deutete schon an, dass diejenigen, die dachten, das „Diesel-Thema“ sei längst vom Tisch, schieflagen. Das trifft auch die anderen Autobauer. Aber bei der VW-Vorzugsaktie könnten die Konsequenzen für den Kurs erst jetzt so richtig heftig werden. Denn bislang war man mit der Aktie noch relativ gnädig umgegangen, weil die Risiken für Umsatz und Gewinn durch Strafzölle seitens der USA für VW weniger hart ausfallen könnten, da vor allem die Kernmarke VW in den USA ohnehin nie eine wirklich wichtige Rolle gespielt hatte.

Expertenmeinung: Aber jetzt kommt der Druck eben von zwei Seiten zugleich. Wieder einmal stehen die Marktteilnehmer vor der nicht beantwortbaren Frage: Welche Konsequenzen hat diese Entwicklung für Umsatz und Gewinn? Kippt das bislang noch verblüffend stabile Renommee des Konzerns jetzt doch endgültig? Könnte ein weiter nachgebender Euro diese Scharte womöglich auswetzen? In solche Lücken der Erkenntnis springen bärische Trader nur zu gerne hinein. Und gelingt es ihnen, bei der Aktie bärische Fakten zu schaffen, wäre das ein Auslöser für viele, die Lage im Zweifel eher skeptisch bis negativ zu sehen. Denn bei einer Aktie, die gerade durch wichtige Unterstützungen durchgerutscht ist, tut man sich schwer, nicht nur lächelnd den Daumen zu heben, sondern aktiv mit Käufen dagegenzuhalten. Die 200-Tage-Linie, gerade erst am Donnerstag für kurze Zeit zurückerobert, ist schon wieder gefallen, nachdem der Kurs am Freitag auf Höhe der 20-Tage-Linie abdrehen musste. Ein Schlusskurs unter 151 Euro würde die seit November nach und nach entstandene Toppbildung vollenden – das wäre der erste Schritt zu Gunsten der Bären. Wirklich markant würde das charttechnische Short-Signal, wenn die Vorzugsaktie die zwischen März und Juli 2017 entstandene, damals als Widerstand fungierende Zone zwischen 145 und 147 Euro durchschlagen würde. Dann wäre nach unten einiges möglich, vor allem, wenn dazu aus der Sorge vor US-Strafzöllen harte, unerfreuliche Fakten geworden wären.

Chart vom 18.06.2018, Kurs 156,06 Euro, Kürzel VOW3

Beim Bankhaus Metzler hob man das Kursziel für die Volkswagen-Vorzugsaktie am Mittwoch von stattlichen 215 auf noch stattlichere 270 Euro an. Damit hält Metzler die Spitze unter den Kurszielen der knapp 30 die Aktie beobachtenden Analysten. Aber damit erschöpften sich die guten Nachrichten bereits. Am selben Tag wurde Volkswagen verdonnert, in Deutschland für “Dieselgate“ eine Milliarde Euro Strafe zu zahlen. Auch, wenn die Strafe in den USA weit höher lag, eine Milliarde ist selbst für den VW-Konzern nichts, das man einfach aus der Portokasse bezahlt. Aber das eigentliche Problem heißt nicht mehr „Dieselgate“, sondern Trump. Noch, so scheint es, klammert man sich an die Hoffnung, der US-Präsident würde doch nicht Ernst machen, aber eigentlich spricht die Entwicklung von dessen Äußerungen dagegen. Immer öfter wettert er gegen europäische Autos auf US-amerikanischen Straßen. Und die eigentlich absurde Prüfung, ob der Import europäischer Autos die nationale Sicherheit gefährde, läuft. Bei der derzeitigen Administration sollte es nicht wirklich überraschen, wenn man Donald Trump da Recht geben würde. Zwar hat der US-Präsident offenbar vor allem Mercedes-Fahrzeuge auf dem Kieker, warum auch immer. Aber das hieße nicht, dass solche Strafzölle nicht auch den VW-Konzern treffen würden, vor allem, wenn etwas passiert, was man momentan womöglich gar nicht im Blickfeld hat:

Expertenmeinung: Trumps Unzufriedenheit mit den chinesischen Zusagen zum Thema Handelsbilanzdefizit rührt ja vor allem daher, dass die Zusage Chinas, die Einfuhrzölle u.a. für Autos zu senken, für alle Importeure gilt, also auch für die Europäer. Das entspricht nicht dem, was Trump unter „fair“ versteht, obgleich es genau das ist. Aber sollte es ihm gelingen, China so unter Druck zu setzen, dass diese Senkung nur noch für US-Fahrzeuge gälte, wäre das für VW fatal. Denn in den USA hat man zwar mit Audi und Porsche gut laufende Marken, aber die Kernmarke VW macht dort ohnehin seit Jahren keine nennenswerten Gewinne. US-Strafzölle würden VW daher weniger hart treffen als Daimler oder BMW. In China hingegen sähe das ganz anders aus. Die Risiken sind also derzeit nicht zu unterschätzen. So gesehen steht die Chance für bärische Trader nicht übel, hier recht bald einen starken Abwärtsimpuls zu sehen. Dieses langfristige Chartbild zeigt, dass die Aktie in den vergangenen Wochen ein klar unter dem markanten Hoch vom Jahresanfang liegendes Zwischenhoch ausgebildet hat. Der Kurs ist dabei jetzt bis an die 200-Tage-Linie abgerutscht, hat die mittelfristige Aufwärtstrendlinie vom Spätsommer 2017 bereits leicht unterboten. Dadurch ist VW in die Mitte eines „Super-Dreiecks“ gelaufen, das seine Ursprünge im Hoch vor dem „Dieselgate“-Crash bei 262 und bei dessen Tief bei 86 Euro hat. Derzeit liegen die Dreiecks-Linien bei 182 Euro auf der Ober- und 140 Euro auf der Unterseite. Würde die VW-Aktie dieses gewaltige Dreieck nach unten verlassen, wäre, wenn die Bären dabei Rückenwind durch eine Eskalation des Handelskrieges hätten, nach unten nichts unmöglich.

Chart vom 13.06.2018, Kurs 159,78 Euro, Kürzel VOW3

Noch Anfang vergangener Woche hatten die Anleger die Drohungen der US-Regierung, Strafzölle auf europäische Automobile zu erheben, wohl mehrheitlich schon wieder vergessen. Die Nachricht, dass China im Zuge der Verhandlungen mit den USA den Einfuhrzoll für Autos nicht nur für US-Hersteller, sondern für alle Importeure von 25 auf 15 Prozent senken werde, weckte Zuversicht. Und der Euro fiel, was die Perspektiven für die deutschen Autobauer beim Export außerhalb der Eurozone deutlich aufhellte. Doch dann lief es für die Bullen auf einmal schief. Die USA forderten, die bisherigen Zugeständnisse Chinas neu zu verhandeln, man sei „unzufrieden“. Dass das auf die Fairness der Chinesen abzielte, dass wenn, dann alle Automobil-Importeure weniger Einfuhrzoll zahlen, konnte man sich ausrechnen. Es folgte die Meldung, der US-Präsident lasse prüfen, ob europäische Autoimporte die nationale Sicherheit der USA bedrohen. Sein Ziel war klar: Würden ihm die Behörden da zustimmen, könnte er Einfuhrzölle auch ohne Zustimmung des Kongresses, auf eigene Faust, beschließen. Auf einmal kam das Schreckgespenst der Auto-Strafzölle zurück. Und wurde am Donnerstag deutlich realer, denn:

Expertenmeinung: Mit dem Beginn der Strafzölle auf Aluminium- und Stahlimporte aus Kanada, Mexiko und Europa haben die USA ihre Drohungen jetzt tatsächlich umgesetzt. Gegenwehr wurde bereits avisiert. Und damit ist zu erwarten, dass die US-Regierung die europäischen Autobauer als nächstes ins Visier nehmen wird. Für die Volkswagen-Aktie bedeutet das: Der Traum von einem dynamischen Anlauf an und über die bisherigen Jahreshochs ist vom Tisch, jetzt müssen die Bullen zusehen, dass ihnen in der Defensive nichts anbrennt. Aber das dürfte nicht einfach werden. Die Vorzugsaktie war bereits am Dienstag aus einer Dreiecksformation nach unten herausgefallen, rutschte zügig an die im Chart dick hervorgehobene 200-Tage-Linie, die aktuell bei 160 Euro verläuft. Am Donnerstag wurde diese da bereits den dritten Tag belagerte Linie erstmals kurz unterboten – und hielt. Noch? Das hängt davon ab, ob die Marktteilnehmer jetzt schon den „Worst Case“ eingepreist haben, d.h. die konkrete Verhängung von immensen Einfuhrzöllen auf Automobile und Autoteile seitens der USA. Bedenkt man, dass der Zoll momentan noch drei Prozent beträgt und 25 Prozent anvisiert werden, ist fraglich, ob man das bereits mit dem bisherigen Rücksetzer eingearbeitet hat. Trader, die hier auf eine Short-Chance lauern, sollten aber bedenken, dass die Aktie unterhalb der 200-Tage-Linie relativ nahe liegende Unterstützungen finden könnte: Die Bereiche 151/153 und 146/147 Euro wären dahingehend potenzielle Auffanglinien, erst darunter wäre die Volkswagen-Aktie tatsächlich auch auf mittelfristiger Ebene bärisch. Ein Szenario das jedoch, sollte sich tatsächlich ein echter Handelskrieg entwickeln, keineswegs unrealistisch ist.

Chart vom 31.05.2018, Kurs 160,94 Euro, Kürzel VOW3

Die Liste der Argumente, die für einen Ausbruch der Volkswagen Vorzugsaktie aus dem kurzfristigen Dreieck spricht, das in den letzten Wochen entstanden ist, ist lang. Das Dumme dabei ist: Sie ist für beide Seiten lang – es gibt derzeit reichlich Munition für die Bullen und die Bären gleichermaßen. Ein klar positives Element ist der sukzessive tiefer laufende Euro, der europäischen Autobauern das Leben beim Export wieder leichter macht. Ebenso positiv ist, dass China am Dienstag mitteilte, den Einfuhrzoll für alle ausländischen Automobile von 25 auf 15 Prozent zu senken, nicht nur für US-Fahrzeuge. Das ist vor allem für VW nicht ganz unwichtig, weil der Konzern auch mit den chinesischen Autobauern in der Kleinwagen- und Mittelklasse konkurriert und so ab Juli günstiger anbieten könnte. Auf der Liste der Bären stehen die geringen Erwartungen hinsichtlich steigender Gewinne in diesem Jahr, die eher magere Marge bei der Kernmarke VW und das Damoklesschwert möglicher US-Strafzölle. Dass die Aktie am Mittwoch deutlich zurücksetzte und damit auf einmal nicht nach oben, sondern nach unten aus dem Dreieck auszubrechen droht, basiert auf diesem Aspekt, denn:

Expertenmeinung: Die Meldung am Mittwochmorgen, dass man auch bei der EU selbst nicht mehr ernsthaft hofft, dass die ab 1. Juni anstehenden Strafzölle auf Stahl und Aluminium noch abzuwenden seien, erinnerten nicht wenige wohl daran, dass der US-Präsident Anfang des Jahres Strafzölle gegen europäische Automobile als nächste Maßnahme in den Raum gestellt hatte. Ein schlagendes Argument zu Gunsten des bärischen Lagers? Ausgerechnet für VW würde sich das Leid womöglich in Grenzen halten. Davon abgesehen, dass diese Drohung bislang keine Substanz hat, war der US-Markt für VW auch schon vor dem Abgas-Skandal keine nennenswerte Quelle großer Gewinne. Wenn, könnte VW unter den drei großen deutschen Autobauern ein „Aufgeld“ auf seine Fahrzeuge in den USA am ehesten verarbeiten. Dann würde der vor einigen Monaten schon einmal umher geisternde Gedanke womöglich wieder auf den Tisch kommen, sich ganz aus den USA zurückzuziehen. Fazit: Eigentlich hätten die Bullen derzeit die etwas besseren Argumente. Das sollte man im Hinterkopf behalten, sollte der Ausbruch aus dieser Dreiecksformation nach unten erfolgen. Ob das eine Trading-Chance Short aber in Bezug auf das unmittelbare Kurspotenzial ausbremsen würde, ist fraglich, die besseren Argumente der Bullen wären eher angetan, das darüber hinausgehende Abwärtspotenzial zu begrenzen. Bricht die Aktie aus dieser Formation aus, was alleine deswegen kaum zu vermeiden ist, weil der Kurs schon fast in der Spitze des Dreiecks angekommen ist, lägen die unmittelbaren charttechnischen Ziele auf Trading-Ebene bei 151/153 Euro auf der Unterseite und bei 192,46 Euro, dem bisherigen Jahres-Verlaufshoch, auf der Oberseite.

Chart vom 23.05.2018, Kurs 171,76 Euro, Kürzel VOW3

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Bereits im April haben wir die überaus positive Gesamtentwicklung des deutschen Automobilherstellers Volkswagen erörtert. Die Kurse konnten den Abwärtstrend hinter sich lassen und neue Hochs generieren. Seit einigen Wochen ist es jedoch still geworden um die Volkswagen Aktie und die Kurse verweilen in einem recht auffälligen symmetrischen Dreieck. Der Ausbruch aus dieser Formation dürfte mit hoher Wahrscheinlichkeit neue Impulse liefern. Weiterhin haben die Bullen das Zepter in der Hand, was die Wahrscheinlichkeit eines möglichen Ausbruches nach oben etwas erhöht.

 

Expertenmeinung: Es ist natürlich noch nicht gesichert, dass sich dieser Verlauf auch tatsächlich so abbilden wird. Sollte der Ausbruch nämlich nach unten erfolgen, wäre es als Fehlsignal zu werten, zugleich würde dies aber auch ein klares Verkaufssignal mit sich bringen. Das Tief der vorigen Woche bei 168.94 EUR sollte demnach möglichst nicht mehr verletzt werden. Im Idealfall bleiben die Kurse über diesem Niveau. Der Ausbruch aus der Formation sollte jedenfalls noch im Mai erfolgen. Wir gehen weiterhin eher vom positiven Szenario aus und rechnen mit weiter steigenden Kursen.

Aussicht: BULLISCH
20180515-volkwagen-steht-ein-ausbruch-kurz-bevor

Volkswagen ist einer der weltweit führenden Hersteller von Automobilen und Nutzfahrzeugen. Zum Konzern gehören neben Volkswagen auch die Marken Audi, Seat, Skoda, Bentley, Bugatti, Lamborghini, Ducati, Scania und MAN.
Darüber hinaus bietet der Konzern auch umfangreiche Dienstleistungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette im Automobilgeschäft an.
Weitere Geschäftsfelder umfassen Dieselgroßmotoren und den Bau von Kraftwerken, chemischen Reaktoren sowie Dampf- und Gasturbinen.
Das Unternehmen ist eng mit Porsche verbunden, der Sportwagenhersteller hält 52% der Volkswagen-Anteile. Weitere Großaktionäre sind mit 14,6% Qatar und mit 11,8% das Land Niedersachsen.

Dividende wie erwartet beschlossen

Am 03.Mai 2018 fand die Hauptversammlung der Volkswagen AG statt. Es wurde noch einmal ein Rückblick auf die Zahlen des Vorjahres vorgenommen. Die Zahl der Auslieferungen stieg um 4,3%, der Umsatz um 6,2% von 217,3 auf 230,7 Mrd. Euro. Das operative Ergebnis entwickelte sich noch besser und klettere um 16,5% auf 17,0 Mrd. Euro.

Der Vorstand wurde entlastet und die Dividende von 3,90 Euro je Stammaktie und 3,96 je Vorzugsaktie abgesegnet. Die Ausschüttung erfolgte am heutigen Tag, der Kursrücksetzer ist demnach kein Grund zur Sorge.

Wie sieht das erste Quartal aus?

Zum Jahresauftakt konnte der Konzern an das positive Vorjahr anknüpfen. Alle Marken verzeichneten ein Absatzwachstum, sowohl Volkswagen selbst als auch Audi, Skoda, Seat und Porsche.
Die Zahl der Auslieferungen stieg um 7,4% und der Umsatz auf Jahressicht um 3,6% auf 58,3 Mrd. Euro. Die Margen waren jedoch leicht rückläufig und somit sank das Ergebnis nach Steuern leicht um 2,2% auf 3,3 Mrd. Euro.
Der Netto-Cash-Flow stieg hingegen erheblich und erreichte 2,4 Mrd. Euro.

Der Ausblick für das Gesamtjahr wurde bestätigt. Der Gewinn sollte in diesem Jahr bei rund 26,60 Euro je Aktie liegen, nach 22,63 Euro im Vorjahr.
Volkswagen kommt somit auf ein KGV von 7,6 und ein KGVe für dieses Jahr von 6,4. In Anbetracht anhaltend steigender Gewinne eine äußerst attraktive Bewertung. Die Dividendenrendite liegt am heutigen Tag bei rund 2,2%.

Charttechnischer Ausblick

Bereits in meiner letzten Analyse hatte ich auf die positive Gesamtkonstellation hingewiesen und einen Ausbruch über 165,00 Euro erwartet. Die möglichen Kursziele lagen bei 175,00 und 185,00 Euro und wurden weitgehend abgearbeitet.
Inzwischen dient die Ausbruchsmarke bei 165,00 Euro als Unterstützung und sollte nicht mehr nachhaltig unterschritten werden. Grundsätzlich besteht weiterhin Potenzial in Richtung 185,00 Euro.

20180504-volkswagen-heute-ex-dividende-wie-geht-es-weiter

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Bis Anfang April hatten die Bären im Kursgeschehen des deutschen Automobilherstellers Volkswagen ihre Finger im Spiel. Als das Pivot-Hoch von März bei 163.80 EUR nach oben durchbrochen wurde, konnten somit nach Monaten auch die bärischen Tendenzen endlich beendet werden. Die Kurse schossen geradezu nach oben und konnten in kürzester Zeit bereits rund zehn Prozent an Wert zulegen.  Damit einhergehend wurde sogar ein weiteres höheres Hoch gebildet. Somit befindet sich das Papier erstmals seit Ende des vorigen Jahres wieder in einem bestätigten Aufwärtstrend.

Expertenmeinung: Bei Betrachtung der jüngsten Aufwärtsbewegung von Oktober bis Dezember des vorigen Jahres ist erkennbar, dass die Kurse immer wieder kleinere Pullbacks in Richtung des steigenden 20-Tage-Durchschnitts starteten. Wenn die Bullen diesen Trend nach Regieplan aktivieren wollen, könnte dies erneut eine gute Kaufgelegenheit mit sich bringen. Derzeit befindet sich der Durchschnitt knapp unter der Marke von 170 EUR. Wir bleiben vorerst bullisch auf Volkswagen.

Aussicht: BULLISCH

Chart vom 19.04.2018 mit Kurs: 173.28 Kürzel: VOW3

Am Donnerstagabend wurde seitens des Volkswagen-Aufsichtsrats bestätigt, was die Spatzen seit einer nebulös wirkenden ad hoc-Meldung im Wochenverlauf von den Dächern pfiffen. Zwischen den Zeilen wurde da erkennbar, was jetzt Fakt ist: Der bisherige Vorstandschef Müller geht … bzw. muss gehen. Auch zwei weitere Vorstände müssen oder wollen ihren Stuhl räumen. Der bisherige Chef der Kernmarke VW, Diess, übernimmt das Ruder, Müller scheidet per sofort aus. Zugleich kündigte der Aufsichtsrat am gestrigen Abend eine Neuaufstellung an: Eine neue Struktur mit sechs Geschäftsfeldern und der angestrebte Börsengang der LKW-Sparte. Seit diese ad hoc-Meldung am Dienstag erwarten ließ, dass sich beim Konzern etwas tut, zieht die Aktie kräftig an. Aber ist das eigentlich wirklich clever von denen, die da einsteigen? Sicher, es heißt im Volksmund, dass neue Besen gut kehren. Aber gerade erst hat man beim Wechsel in der Deutsche Bank-Führung eine Reaktion am Aktienmarkt gesehen, die berücksichtigt, was bei der VW-Aktie bislang nicht zur Kenntnis genommen wird: Wenn der Chef ausgetauscht wird – und in diesem Fall gleich noch zwei weitere Vorstände mit ihm – muss zuvor etwas schief gelaufen sein.

Expertenmeinung: Und zwar mehr, als die Anleger womöglich realisiert hatten, denn bis zu dieser ad hoc-Meldung des Dienstags hatte die Aktie gerade einen Doppelboden auf Höhe der wichtigen Unterstützungslinie um 153 Euro ausgebildet und ohnehin schon wieder angezogen. Das hätte sie nicht getan, hätten die Anleger gewusst, dass die bislang bestehende Agenda der Neu- und Umstrukturierung offenbar nicht so funktioniert, wie sich das der Aufsichtsrat vorgestellt hat. Und ob drei neue Köpfe im Vorstand jetzt bewirken, was die bisherige Führungsriege nicht bewirken konnte, müsste sich erst einmal herausstellen. Bedenkt man, dass der damalige Wechsel von Winterkorn zu Müller ebenso große Erwartungen hervorrief und zumindest der Aufsichtsrat der Ansicht ist, dass diese nicht erfüllt wurden, wundert die sture Zuversicht der Käufer schon ein wenig. Und wenn man sich den Chart genauer ansieht, stellt man fest: Würde die Volkswagen Vorzugsaktie im Bereich des Ende November markierten Zwischenhochs bei 179,30 Euro wieder nach unten drehen, wäre das Risiko nicht zu unterschätzen, dass sich da dann eine rechte Schulter einer Schulter-Kopf-Schulter-Trendwendeformation ausbildet. Kurzfristig ist die Aktie bullisch – aber angesichts dieser überraschend bereitwillig verteilten Vorschusslorbeeren sollte man, wenn, dann mit besonderer Vorsicht auf der Long-Seite agieren und einen Stop Loss knapp unterhalb der aktuell erst bei 162 Euro verlaufenden, aber zügig dem Kurs hinterher laufenden 20-Tage-Linie erwägen.

Chart vom 12.04.2018, Kurs 176,60 Euro, Kürzel VOW3

Volkswagen ist einer der weltweit führenden Hersteller von Automobilen und Nutzfahrzeugen. Zum Konzern gehören neben Volkswagen auch die Marken Audi, Seat, Skoda, Bentley, Bugatti, Lamborghini, Ducati, Scania und MAN.
Darüber hinaus bietet der Konzern auch umfangreiche Dienstleistungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette im Automobilgeschäft an.
Weitere Geschäftsfelder umfassen Dieselgroßmotoren und den Bau von Kraftwerken, chemischen Reaktoren sowie Dampf- und Gasturbinen.
Das Unternehmen ist eng mit Porsche verbunden, der Sportwagenhersteller hält 52% der Volkswagen-Anteile. Weitere Großaktionäre sind mit 14,6% Qatar und mit 11,8% das Land Niedersachsen.

Trotz der Unkenrufe

Wenn man der öffentlichen Berichterstattung glauben schenken würde, könnte man fast zu dem Schluss kommen, dass es schlecht um Volkswagen steht.
Mit Blick auf die Zahlen scheint jedoch das Gegenteil der Fall zu sein. Umsatz und Nettoergebnis haben sich in den zurückliegenden zehn Jahren mehr als verdoppelt.
Trotz des Dieselskandals konnte die positive Entwicklung auch zuletzt fortgesetzt werden.

Im vergangenen Geschäftsjahr stieg der Umsatz um 6% auf 230,68 Mrd. Euro und das operative Ergebnis um 17% auf 17,0 Mrd. Euro. Das Gewinn je Aktie hat sich von 10,24 auf 22,63 Euro mehr als verdoppelt.
Der Ausblick ist ebenfalls erfreulich, der Gewinn soll weiter steigen. Volkswagen kommt daher für 2017 auf ein KGV von 7,3 und für das laufende Geschäftsjahr auf 6,1. Die Dividendenrendite liegt bei 2,4%.

Diesel Skandal weitgehend überstanden

Das Unternehmen scheint den Dieselskandal weitgehend hinter sich gelassen zu haben. Die bei der Marke Volkswagen zeitweise rückläufigen Verkaufszahlen wurden durch die anderen Marken mehr als kompensiert. Darüber hinaus haben die Vorfälle zu einer nachhaltigen Veränderung und Neuausrichtung des Konzerns geführt, der als Chance verstanden werden sollte. Volkswagen scheint daher besser für die Zukunft gerüstet, als eine ganze Reihe der größeren Konkurrenten.

Charttechnischer Ausblick

Aus charttechnischer Sicht befindet sich die Aktie seit Monaten in einem stabilen Aufwärtstrend. Seit dem Krisentief Ende 2015 haben die Papiere eine mehr als beachtliche Performance erzielt.
Nach dem jüngsten Rücksetzer scheint der Wert wieder zur Oberseite zu drehen. Gelingt ein nachhaltiger Ausbruch über 165 Euro, kommt es zu einem Kaufsignal mit möglichen Kurszielen bei 175 und 185 Euro.

 

20180406-volkswagen-das-sieht-richtig-gut-aus

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