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Jungheinrich AG: Historische Analysen der letzten 6 Monate

Aktien-Portrait und Kursentwicklung: Jungheinrich
Datum

Titel

Analysis

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die Aktie des führenden Anbieters im Bereich Intralogistik gehörte seit Jahresanfang nicht wirklich zu den Lieblingen seitens der Bullen. Während der DAX immer wieder kleinere Rallyes nach oben startete, ließen die Marktteilnehmer Jungheinrich eher links liegen. Seit geraumer Zeit ist eine klare Serie von tieferen Hochs und tieferen Tiefs zu erkennen und bislang konnte sich die Aktie aus den Fesseln des Abwärtstrends nicht befreien. Lediglich Ende April sah die Lage erstmals etwas besser aus, doch der Ausbruchsversuch wurde nur Tage später wieder im Keim erstickt. Seit Mitte Juni bildet sich ein Boden zwischen den Bereichen von 30 und 32.20 EUR aus. Der Trend bleibt vorerst bärisch.

Expertenmeinung: Eine bessere Chance auf eine mögliche Trendwende werden die Bullen wohl so schnell nicht wieder bekommen. Alles was getan werden muss, wäre einen Schlusskurs über der Marke von 32.20 EUR zu generieren. Es bedarf also etwas mehr Kaufdruck, um die Aktie für die Bullen wieder attraktiver erscheinen zu lassen. Ob dieses Unterfangen jedoch gelingen wird, bleibt vorerst abzuwarten, denn ein Trend hält bekanntlich länger, als dass er gebrochen wird. Wir bleiben vorerst neutral auf das Papier.

Aussicht: NEUTRAL

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Jungheinrich zählt zu den weltweit führenden Lösungsanbietern im Bereich Intralogistik. Das Portfolio umfasst die gesamte Bandbreite von manuellen bis vollautomatisierten Fahrzeugen, Logistiksystemen sowie Dienstleistungen. Das Unternehmen ist somit einer der Key-Player im Bereich Industrie 4.0 und bietet seinen Kunden passgenau Lösungen für die Herausforderungen in diesem Umfeld an.

Die Angebotspalette umfasst auch Gebraucht- und Mietgeräte, Logistiksoftware sowie dauerhaften Kundendienst und Finanzierung.
Jungheinrich hat mit über 16.000 Mitarbeitern ein eigenes Direktvertriebs- und Servicenetzwerk in über 39 Ländern aufgebaut und ist in weiteren 80 Ländern durch Partner vertreten.

Wachstum beschleunigt sich

Die starke Stellung in diesem Segment hat sich bereits in der Vergangenheit ausgezahlt und spiegelt sich in den Unternehmenszahlen wieder. Der Umsatz konnte in den zurückliegenden zehn Jahren von 2,1 auf 3,4 Mrd. Euro und der Gewinn je Aktie von 0,80 auf 1,80 Euro gesteigert werden. Wobei die Jahre bis Ende 2013 eher mäßig waren.

Doch in der jüngeren Vergangenheit hat Jungheinrich richtig an Fahrt aufgenommen, innerhalb von vier Jahren legte der Umsatz um 50% und die Zahl der Mitarbeiter um 37% zu.
Im zurückliegenden Geschäftsjahr konnte nahtlos an die erfreuliche Entwicklung angeknüpft werden, der Umsatz stieg um 11% und der Gewinn um 18%. Die Dividende wurde von 0,42 auf 0,48 Euro je Aktie erhöht.

Jungheinrich kommt somit auf ein KGV von 19,8 und ein KGVe von 18,9. Die Dividendenrendite liegt bei 1,34%.

Insider investieren Millionen

Jungheinrich ist nach wie vor ein Familienunternehmen und alle Stammaktien sind im Besitz der beiden Töchter des Gründers, Hildegard Wolf und Ursula Lange. Am Markt werden nur die Vorzugsaktien gehandelt, doch auch diese scheinen auf Interesse zu stoßen.

Zwei Aufsichtsräte nutzen die jüngste Korrektur seit Wochen zum Kauf.
Wollf Lange hat seit Anfang März Anteile mit einem Wert von über 4,4 Mio. Euro erworben, zu Kursen zwischen 34,59 und 36,57 Euro.
Franz Günter Wolf hat ebenfalls für 1,69 Mio. Euro Jungheinrich-Aktien zu einem Durchschnittskurs von ungefähr 36,25 Euro gekauft.

Charttechnischer Ausblick

Übergeordnet ist die Aktie klar bullisch und die Aufwärtstrends sind intakt. Seit Wochen läuft Jungheinrich seitwärts und die Käufer schlagen nahe der Unterstützung bei 35,00 Euro zu. Die Chancen stehen gut, dass die Aktie zwischen 32,50 und 35,00 Euro ein mittelfristiges Tief ausbildet und anschließend wieder an Fahrt aufnimmt.
Prozyklische Kaufsignale ergeben sich oberhalb von 36,50 Euro und die möglichen Kursziele liegen bei 40,00 und 42,50 Euro.

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