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HeidelbergCement AG: Historische Analysen der letzten 6 Monate

Aktien-Portrait und Kursentwicklung: HeidelbergCement
Datum

Titel

Analysis

HeidelbergCement ist einer der weltweit größten Baustoffkonzerne mit mehr als 3.000 Standorten in 60 Ländern
Das Kerngeschäft ist die Produktion und der Vertrieb von Zement und Zuschlagstoffen, den beiden wesentlichen Bestandteilen für Beton. In allen drei Segmenten gehört das Unternehmen zu den Marktführern.
Außerdem befinden sich ergänzende Produkte sowie Serviceleistungen im Angebotsspektrum. Darunter sind Sand & Kies, Kalksandsteine, Kalk, Asphalt, Mörtel, Estriche und bauchemische Produkte.

Überraschend positiv

Es dürfte also offensichtlich sein, dass es sich um ein zyklisches Geschäft handelt. Während der Finanzkrise sank der Umsatz beispielsweise von 14,2 auf 11,1 Mrd. Euro. Bemerkenswert ist allerdings, dass man dennoch profitabel war.

Seitdem hat sich das Geschäft erholt und vor allem seit 2015 steigen die Umsätze wieder deutlich. Im abgeschlossenen Geschäftsjahr wurden 17,3 Mrd. Euro erreicht.
An die Profitabilität vor der Finanzkrise konnte man allerdings nicht mehr anknüpfen, in den beiden Jahren zuvor wurden noch Ergebnisse von über 8,00 Euro je Aktie erzielt.

Die Erholung ab 2009 ist dennoch überzeugend, denn der Gewinn stieg von 0,30 auf 4,62 Euro und soll im laufenden Geschäftsjahr 6,30 Euro je Aktie erreichen.

Jüngste Zahlen

Nach einem verhaltenen Jahresstart bei HeidelbergCement, war die Entwicklung im zweiten Quartal wieder erfreulicher
Der Umsatz legte um 4% auf 4,81 Mrd. Euro zu, um Währungs- und Konsolidierungseffekte bereinigt, wären es 9% gewesen.
Darüber hinaus konnten alle Geschäftsbereiche zum Wachstum beitragen. Der Überschuss konnte überproportional, um 11% auf 398 Mio. Euro gesteigert werden.

Ausblick und fundamentale Bewertung

Der Ausblick für das Gesamtjahr wurde bestätigt und der anvisierte Gewinnsprung scheint durchaus erreichbar zu sein.

HeidelbergCement kommt somit auf ein KGV von 14,8 und im laufenden Geschäftsjahr auf ein KGVe von 10,8. Die Dividendenrendite liegt bei 3,3%.

Bemerkenswert ist die im Juni vorgestellte Strategie „Vision 2020“. Die Finanzziele und strategischen Prioritäten erscheinen sinnvoll und anlegerfreundlich.
Hauptziel ist demnach eine Steigerung des freien Cashflows. Im Dreijahreszeitraum von 2018 bis 2020 sollen 6,0 Mrd. Euro. erwirtschaftet werden. Um das besser einordnen zu können, der Börsenwert liegt aktuell bei rund 13,4 Mrd. Euro.
Die ersten Schritte wurden eingeleitet und dementsprechend ist der freie Cashflow in den letzten zwölf Monaten bereits von 0,9 auf 1,3 Mrd. Euro gestiegen.

Die Nettoverschuldung soll deutlich sinken und die Investitionen werden bei 1 Mrd. Euro pro Jahr gedeckelt. Die Ausschüttungsquote soll hingegen auf 40% steigen.

Anleger dürfen sich im Erfolgsfall also auf Dividendenerhöhungen freuen, darüber hinaus sind geringere Investitionen und eine Reduktion der Schulden in einem fortgeschrittenen Konjunkturzyklus absolut begrüßenswert.

Charttechnik

Durch die jüngste Korrektur ist die Aktie zur zentralen Unterstützung bei 65 Euro zurückgekommen. Hier verläuft auch ein mehrjähriger Aufwärtstrend, der die Kurse zusätzlich stützt.
Ausgehend von dieser Basis besteht nun direktes Aufwärtspotenzial bis 69,50 und 72,50 Euro. Darüber wäre Platz in Richtung 75-76 Euro.

Antizyklische Einstiegsgelegenheiten ergeben sich im Falle eines Rücksetzers nahe 65-66 Euro. Darunter würde sich das Chartbild zunehmend eintrüben.

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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Gerade erst hatten die Bullen den hartnäckigen Abwärtstrend in der Aktie des Baustoffkonzerns HeidelbergCement beenden können, da hagelt es schon wieder kräftige Verkaufssignale. Anfang Mai wurde erstmals nach Monaten des Ausverkaufs ein höheres Hoch kreiert, doch es fehlten die Anschlusskäufe. Nur wenige Tage lang konnte sich das Papier über den so wichtigen gleitenden Durchschnitten der Perioden 20 und 50 halten. Der Rücksetzer darunter stellte ein klares Schwächesignal dar, welches in Folge die Bären auf den Plan rief. Durch den Bruch des Pivot-Tiefs von April befindet sich die Aktie aktuell auf neuen Jahrestiefs und der Trend hat sich von der neutralen auf die bärische Seite verlagert.

Expertenmeinung: Die Chance einer nachhaltigen Trendwende wurde somit leichtfertig vergeben und bis auf Weiteres sehen wir derzeit kein Licht am Ende des Tunnels. Sämtliche Ampeln stehen auf Rot und deuten auf weiter fallende Kurse hin. Auch die gleitenden Durchschnitte zeigen in Richtung Süden und signalisieren somit nachhaltigen Verkaufsdruck. Sollte der Bereich um die Marke von 78 EUR nicht bald wieder nach oben zurückerobert werden können, droht dem Titel sogar ein Absturz in Richtung der Marke von 65 EUR. Wir bleiben vorerst bärisch auf das Wertpapier.

Aussicht: BÄRISCH

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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Jetzt hat es auch die Aktie des Baustoffkonzerns HeidelbergCement geschafft und den Abwärtstrend der letzten Monate hinter sich lassen können. Vorige Woche war es erstmals soweit und die wichtigen gleitenden Durchschnitte der Perioden 20 und 50 wurden nach oben gebrochen. Auch das letzte Pivot-Hoch von April konnte überwunden werden. Der Trend geht somit in eine neutrale Kaufphase über. Doch die Kurse haben auf dem Weg nach oben einige weitere Hürden zu meistern. Aktuell hat das Wertpapier gerade mit dem Pivot-Hoch von März zu kämpfen. Der nächste Widerstand wäre in Folge das Zwischenhoch von Februar, welches sich bei 85.56 EUR befindet.

Expertenmeinung: Bereits im April haben wir unsere Aussicht auf die weitere Kursentwicklung der Aktie auf neutral belassen. Durch das höhere Tief war bereits eine Stabilisierung der Kurse erkennbar und die Wahrscheinlichkeit auf einen Trendwechsel deutlich gestiegen. Um richtig bullisch zu werden, müssen die Bullen jetzt aber noch einen Gang höher schalten und weitere Stärke beweisen. In erster Linie sollten die Kurse die gleitenden Durchschnitte nicht mehr nach unten durchbrechen. Auch die eingezeichneten Unterstützungen dürfen keinesfalls verletzt werden. Alles darüber sieht derzeit recht konstruktiv aus.

Aussicht: NEUTRAL

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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Nach wie vor quält die Aktie des deutschen Baustoffkonzerns ein hartnäckiger Abwärtstrend. Nach dem Abverkauf im Januar bildete sich eine Serie von tieferen Hochs und tieferen Tiefs, welche bis dato nicht gebrochen werden konnte. Vor allem der 50-Tage-Durchschnitt als mittelfristiger Trendindikator ist nach wie vor tonangebend. Zeigte dieser von November bis Dezember des vorigen Jahres noch deutlich nach oben, ist dieser mittlerweile in eine nachhaltige Fallphase übergegangen und unterstreicht den existierenden Abwärtstrend. Derzeit versuchen die Bullen gerade, diesen zu brechen.

Expertenmeinung: Sollte der Aktie der Sprung über diesen Indikator und somit auch über das letzte Pivot-Hoch bei knapp 82 EUR gelingen, wäre dies das Ende des aktiven Abwärtstrends. In Folge könnte sich eine Erholung einstellen und die Kurse könnten sich von hier aus wieder positiv entwickeln. Die Chancen stehen erstmals in diesem Jahr wirklich gut und wir heben unsere Aussichten für die HeidelbergCement Aktie von bärisch auf zumindest neutral an.

Aussicht: NEUTRAL

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