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Goldman Sachs Group, Inc.: Historische Analysen der letzten 6 Monate

Aktien-Portrait und Kursentwicklung: Goldman Sachs
Datum

Titel

Analysis

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Recht überraschend fielen die Aktien der US-Banken zum Ende der vorigen Woche. Die Leitzinsen wurden seitens der US-Notenbank FED angehoben und normalerweise profitieren die Banken davon. Doch die Freude der Anleger hielt sich dieses Mal in Grenzen und die Branche wurde nach der Entscheidung abverkauft. Die Zinserhöhung war keine Überraschung und war im Vorfeld wohl bereits in den Kursen eingepreist. Die Aktie des führenden Finanzkonzerns Goldman Sachs gab in den letzten Handelstagen um rund sechs Prozent nach und brach zudem einen wichtigen Boden nach unten. Die von vielen Anlegern erhoffte nachhaltige Trendwende nach oben ist somit vorerst pausiert und es bildeten sich klare Verkehrssignale im Chart. Der Trend befindet sich wieder in einer neutralen Korrekturphase.

Expertenmeinung: Unsere Erwartungen hinsichtlich der weiteren Kursentwicklung der Aktie gehen auf die bärische Seite. Als nächstes Kursziel ist der Boden bei rund 220 USD anzusetzen, wo sich Bullen und Bären ein Stelldichein geben könnten. Sollte in Folge auch dieser Bereich gebrochen werden, wären die nächsten Unterstützungen bei ca. 210 respektive 215 USD zu finden. Hier hat die Aktie zuletzt im Sommer des vorigen Jahres wichtige Pivot-Tiefs gebildet. Danach könnte es richtig spannend werden, denn auch der längerfristige Chart droht allmählich zu kippen.

Aussicht: BÄRISCH

Chart vom 28.09.2018 mit Kurs: 224.24 Kürzel: GS

Goldman Sachs gehört zu den wenigen Unternehmen der US-Finanzbranche, die seit dem Wahlsieg Trumps im November 2016 nur relativ wenig zugelegt haben. Diese auffällig schwache Performance, z.B. im Vergleich zu den ebenfalls im Dow Jones gelisteten Aktien von J.P. Morgan oder VISA dürfte auch daran liegen, dass Goldman Sachs gegenüber dem US-Präsidenten immer eine recht kritische Haltung einnahm.

Das lag aber auch an der Person des langjährigen Goldman Sachs-CEO Lloyd Blankfein. Und der tritt am 1. Oktober ab, wird durch David Solomon ersetzt. Wie der „Neue“ zu Trump steht, wird sich weisen. Aber die Hoffnung, dass Goldman Sachs dann nicht nur wie zuletzt die Gewinn- und Umsatzprognosen der Prognosen der Analysten übertrifft, sondern auch wieder eine bessere Performance ausweist als bisher, ist da.

Und diese Hoffnungen werden von der Charttechnik stark unterstützt. Denn jetzt könnte ein starker Tag reichen, um bei der Goldman Sachs-Aktie in eine Wende der besonderen Art zu vollenden.

Expertenmeinung: Sie sehen im Chart, dass die Aktie zwischen Dezember 2017 und April 2018 eine breit angelegte Abwärtswende vollzogen hat, die durch das Unterschreiten der Zone um 245 US-Dollar vollendet wurde. Diese Zone ist jetzt erneut entscheidend. Die Aktie vollendete durch den kräftigen Anstieg des Montags bereits eine umgekehrte Schulter-Kopf-Schulter-Formation, deren leicht ansteigende Nackenlinie bei 240 US-Dollar liegt.

Doch nur knapp darüber, bei 245 US-Dollar, liegt eine noch bedeutsamere, „doppelte“ Widerstandslinie. Hier läge die waagerecht verlaufende Nackenlinie einer übergeordneten Bodenbildung, deren Zentrum die bereits vollendete, umgekehrte Schulter-Kopf-Schulter ist. Zugleich wartet dort die wichtige 200-Tage-Linie. Am Dienstag haben die Bullen bereits an diese Hürde angeklopft, am Mittwoch setzte die Aktie erst einmal leicht zurück, bleibt aber in unmittelbarer Reichweite.

Gelingt Goldman Sachs ein Schlusskurs, der mit 247 US-Dollar oder höher hinreichend deutlich über dieser „Super-Hürde“ läge, wäre der Weg aus charttechnischer Sicht zunächst in den Bereich um 263 US-Dollar frei.

GS_2018_08_30

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Von März bis Anfang Juli dieses Jahres befand sich die Aktie des Finanzkonzerns Goldman Sachs in einem Abwärtstrend. Eine Serie von tieferen Hochs und tieferen Tiefs setzte die Aktie über Monate unter Druck, bis die veröffentlichten Quartalsergebnisse am 17. Juli die Trendwende nach oben einleiteten. Erstmals konnten sich die Kurse über die gleitenden Durchschnitte der Perioden 20 und 50 schieben und zeigen seither positive Tendenzen. Der bislang recht hartnäckige Trend nach unten hat sich in einen neutralen gewandelt. Die nächsten Widerstände im Chat sind bei 245.88 und 262.50 USD zu finden.

Expertenmeinung: Die Widerstände im Chart könnten mögliche Zielbereiche für die Erholung der Aktie sein. Noch ist es aber zu früh, um gleich in Euphorie zu verfallen, denn einige positive Tage machen noch keinen neuen Aufwärtstrend. Wir warten daher noch auf eine Fortführung der Kursstabilisierung und belassen unsere Aussichten auf die Aktie auf der neutralen Seite. Die dunklen Wolken am Horizont haben sich aber größtenteils seit unserer letzten Analyse verzogen und das Chartbild zeigt sich wieder wesentlich freundlicher.

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 27.07.2018 mit Kurs: 237.64 Kürzel: GS

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Nicht nur die deutschen Banken haben derzeit mit starken Kursverlusten zu kämpfen. Auch in den USA zeigt sich die Finanzwelt deutlich angeschlagen. So setzte sich in den letzten Wochen der Abwärtstrend des Branchenprimus Goldman Sachs weiter fort. Nach wie vor liefert die Aktie eine klare Serie von tieferen Hochs und tieferen Tiefs. Die Bären haben hier das Zepter fest in der Hand und der Abwärtstrend ist kaum zu übersehen. Die wichtigen gleitenden Durchschnitte der Perioden 20 und 50 zeigen schon seit Monaten nachhaltig nach unten und unterstreichen das negative Gesamtbild.

Expertenmeinung: Unsere Aussichten auf Goldman sind schon seit geraumer Zeit bärisch und es gibt derzeit auch keinen Grund sich von diesen Erwartungen zu distanzieren. Auch im Juni setzte sich die Talfahrt weiter fort. Solange die Aktie kein höheres Hoch oder ein höheres Tief abliefert, ist mit weiteren nachhaltigen Kursverlusten zu rechnen. Erst im Bereich von rund 210 bis 214 US-Dollar ist mit einem möglichen Boden zu rechnen. Hier befinden sich die Tiefs von Sommer des vorigen Jahres.

Aussicht: BÄRISCH

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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Während sich die gesamte Wall Street und allen voran die Technologiewerte schon seit geraumer Zeit wieder ihre Langzeit-Hochs ansteuern, zeigen sich vor allem die Finanztitel weniger freundlich. Vor allem die Aktie des führenden Unternehmens der Branche, Goldman Sachs, schwächelt bereits seit Wochen. Seit Ende April befindet sich das Wertpapier sogar in einem neuen Abwärtstrend. Die Bären haben längst das Ruder übernommen und wichtige Unterstützungen nach unten gebrochen.  Auch die wichtigen gleitenden Durchschnitte der Perioden 20 und 50 zeigen schon seit Wochen nachhaltig in Richtung Süden und unterstreichen das negative Momentum.

Expertenmeinung: Die letzten beiden Verkaufswellen im März und im April hatten jeweils eine Gesamthöhe von über 30 US-Dollar. Wenn wir diese Spanne vom letzten Pivot-Hoch abziehen, wäre das nächste Kursziel in etwa bei 215 US-Dollar anzusetzen. Interessant ist vor allem die Tatsache, dass sich ziemlich genau in dieser Region ein längerfristig wichtiges Pivot-Tief von Herbst des vorigen Jahres befindet. Derzeit erscheint uns ein Rückfall auf dieses Niveau nicht sehr unwahrscheinlich. Daher belassen wir unsere Aussichten auf Goldman Sachs vorerst auf der bärischen Seite.

Aussicht: BÄRISCH

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