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Fresenius SE & Co. KGaA: Historische Analysen der letzten 6 Monate

DE0005785604

Aktien-Portrait und Kursentwicklung: Fresenius SE
Datum

Titel

Analysis

Fresenius SE ist ein weltweit tätiger Gesundheitskonzern mit Produkten und Dienstleistungen für Dialyse, Krankenhaus und die ambulante Versorgung von Patienten. Das Unternehmen ist mit über 270.000 Mitarbeitern in mehr als 100 Ländern tätig.

Die Fresenius Gruppe ist in vier eigenständig agierende Unternehmensbereiche gegliedert. Fresenius Helios ist Europas größte private Klinik-Gruppe. Kabi bietet lebensnotwendige Medikamente, Medizinprodukte und Dienstleistungen für kritisch und chronisch Kranke. Fresenius Vamed ist auf das Projekt- und Managementgeschäft von Gesundheitseinrichtungen spezialisiert.

Darüber hinaus hält der Konzern über 30% an Fresenius Medical Care, weltweit führend bei der Behandlung von chronischem Nierenversagen.

Top-Performer im Dax

In den zurückliegenden zehn Jahren konnte der Umsatz von 12,3 auf 33,9 Mrd. Euro gesteigert werden. Der Gewinn kletterte im selben Zeitraum von 0,53 auf 3,25 Euro je Aktie. Die langfristige Performance ist also wirklich beeindruckend, auch in seiner Konstanz.

Das zeigt sich auch an der Tatsache, dass Fresenius Deutschlands einziger Aristokrat ist. Die Dividende wurde mehr als 25 Jahre durchgehend erhöht. In den letzten zehn Jahren von 0,22 auf 0,75 je Aktie, dennoch liegt die Ausschüttungsquote lediglich bei 20%.

Gerichtsurteil: Fresenius muss Akorn nicht übernehmen

Im Rechtsstreit um die geplatzte Übernahme von Akorn kann Fresenius vorerst aufatmen.

Das zuständige Gericht im US-Bundesstaat Delaware sah ausreichend Gründe für einen Rückzug der Deutschen.
Das Urteil ist aber noch nicht rechtskräftig und selbstverständlich will Akorn in Berufung gehen.

Fresenius hatte im April überraschend einen Rücktritt von der Übernahme angekündigt und schwere Vorwürfe erhoben. Akorn habe der US-Arzneimittelbehörde FDA demnach wissentlich gefälschte Testergebnisse vorgelegt. Selbst von Betrug durch den Vorstand des US-Konzerns war die Rede.

Für beide Seiten geht es um eine Menge Geld, denn der Übernahmepreis hätte bei 4,75 Mrd. USD gelegen.
Nach der Urteilsverkündung brachen die Papiere von Akorn um mehr als 50% ein. Derzeit ist das Unternehmen an der Börse nur noch 672 Mio. USD Wert, also weit entfernt vom damaligen Kaufpreis.

Ausblick und fundamentale Bewertung

Fresenius kommt im Vergleich dazu auf einen Börsenwert von 38,1 Mrd. Euro, also kaum mehr als den eigenen Jahresumsatz. Die Dividendenrendite beträgt knapp 1,3%.

Das KGVe liegt im laufenden Geschäftsjahr bei 19,8 und für 2019 bei 18,2.
Im historischen Vergleich ist der Wert somit günstig bewertet, in den letzten fünf Jahren lag das KGV durchschnittlich bei 23,6.

Der freie Cashflow liegt in den meisten Jahren über dem Gewinn und dementsprechend ist der Multiplikator hier noch etwas besser.
Die Chance stehen also gut, dass ein Investment überdurchschnittliche Rendite erzielen und den Dax outperformen wird.

Charttechnik

Die langfristigen Aufwärtstrends sind vollkommen intakt und die Aktie hat nahe 60 Euro einen Boden ausgebildet.

In den letzten Monaten ist Fresenius mehrfach am Widerstand bei 70 Euro gescheitert. Gelingt nun endlich ein nachhaltiger Ausbruch, kommt es zu einem Kaufsignal mit Kurszielen bei 72,50 sowie 75 und 80 Euro.

Antizyklische Käufe bieten sich zwischen 62,50 und 65 Euro an.

20181002-fresenius-gerichtsurteil-zu-akorn-fliegt-jetzt-der-deckel20181002-fresenius-gerichtsurteil-zu-akorn-fliegt-jetzt-der-deckel-langfristig

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die erste Reaktion in der Aktie des Medizinkonzerns Fresenius SE auf die Ende Juli veröffentlichen Zahlen zum abgelaufenen Quartal war alles andere als positiv. Einige Marktteilnehmer zeigten sich enttäuscht und die wichtige Unterstützung knapp über dem Niveau von 65 EUR wurde im Verlauf bereits zum zweiten Mal getestet. Die Wahrscheinlichkeit, dass dieser Support jetzt gebrochen werden könnte, war beim zweiten Anlauf aus technischer Sicht wesentlich höher, als noch Mitte des Monats. Die Bullen hielten jedoch Stand und konnten bislang Schlimmeres verhindern. Zahlreiche Käufe folgten und die Aktie befindet sich bereits wieder auf einem höheren Niveau, als noch vor dem dargelegten Konzernergebnis. Der Trend bleibt neutral.

Expertenmeinung: Die Kursschwäche wurde also schnell gekauft, doch auch die Stärke der letzten Tage wurde auffallend schnell wieder verkauft, denn die gestrige Tageskerze war alles andere als überzeugend. Somit ist es durchaus möglich, dass die Aktie sich auch in den kommenden Wochen weiterhin in der Trading Range zwischen 65 und 72 EUR aufhalten dürfte. Daher belassen wir vorerst unsere Aussichten auf der neutralen Ebene und warten auf weitere Signale. Noch ist völlig unklar, ob es hier zu einer nachhaltigen Bewegung nach oben kommen wird.

Aussicht: NEUTRAL

20180807-fresenius-se-wohin-will-die-aktie-eigentlich

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Lange Zeit über konnte sich das deutsche Medizintechnik- und Gesundheitsunternehmen Fresenius vom Gesamtmarkt abkoppeln und zeigte insbesondere in den letzten Wochen relative Stärke gegenüber dem DAX. Diese könnte jetzt aber vorbei sein, zumal die Aktie mit Ende der vorigen Wochen nicht nur den Aufwärtstrendkanal verletzt hat. Erstmals seit März ist auch ein tieferes Tief erkennbar, weshalb der bislang intakte Aufwärtstrend jäh beendet wurde. Negativ ist vor allem auch die Tatsache, dass der Wochenschlusskurs unter der Unterstützung bei 67 EUR lag, was das Verkaufssignal noch deutlicher zum Ausdruck bringt. Die Aktie befindet sich somit in einer neutralen Verkaufsphase.

 

Expertenmeinung: Unsere Erwartungen für die Fresenius Aktie müssen wir somit unverzüglich von bullisch auf neutral senken. Der weitere Verlauf ist ungewiss und das positive Momentum der letzten Wochen und Monate dürfte vorerst beendet sein – so zumindest die Signale des Chartbildes. Um wieder positive Tendenzen zu entwickeln, müssten die Kurse über der Marke von 70 EUR schließen. Solange dies nicht der Fall ist, sollten Marktteilnehmer äußerst vorsichtig agieren, denn auch eine schärfere Korrektur nach unten ist derzeit nicht mehr auszuschließen.

Aussicht: NEUTRAL

20180716-fresenius-se-welche-folgen-hat-dieses-verkaufssignal

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Zu Beginn der vorigen Woche haben wir die Aktie des deutschen Medizintechnik- und Gesundheitsunternehmens Fresenius als möglichen Kaufkandidaten favorisiert. Das Papier zeigt schon seit Monaten relative Stärke gegenüber dem DAX und liefert eine klare Folge von höheren Hochs und höheren Tiefs. Die Wahrscheinlichkeit war somit groß, dass die Kurse nach der jüngsten Korrektur hin zum 50-Tage-Durchschnitt, ihren Weg nach oben fortsetzen würden. Die Bullen haben abermals das Ruder übernommen und sorgten zum Ende der vorigen Woche für ein klares Kaufsignal. Nachdem die Abwärtstrendlinie der letzten Wochen gebrochen wurde sorgte dies für einen positiven Impuls.

Expertenmeinung: Auch die in der letzten Analyse erwähnte Unterstützung bei 67 EUR konnte punktgenau gehalten werden. Ein Chart mit klaren und soliden technischen Signalen – wie aus dem Lehrbuch.  Jetzt gilt es, mögliche Kursziele nach oben auszumachen. Wenn wir die letzten Pivot-Hochs miteinander verbinden und davon ausgehen, dass die Kurse bis Ende Juli den Aufwärtstrend weiter fortführen, wäre ein Ziel im Bereich von rund 73 EUR anzusetzen. Aus aktueller Sicht durchaus ein attraktives Setup, zumal das Risiko bei einem eventuellen Einstieg gerade einmal rund zwei Euro betragen würde. Wir bleiben weiterhin bullisch auf die Fresenius Aktie.

Aussicht: BULLISCH
20180709-fresenius-se-eine-starke-aktie-mit-neuen-kaufsignalen

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Es war ein harter und steiniger Weg für die Aktie des deutschen Medizintechnik- und Gesundheitsunternehmens Fresenius. Erst Ende April konnte sich der Titel von den Fesseln des Abwärtstrends lösen. Seither zeigt das Papier relative Stärke gegenüber dem DAX und bildet seit Monaten eine Serie von höheren Hochs und höheren Tiefs im Chart. Diese wird jedoch immer wieder von recht scharfen Zwischenkorrekturen begleitet, bei welchen sich Marktteilnehmer selten sicher sein können, ob der Trend gehalten werden kann, oder ob gar eine nachhaltige Korrektur nach unten droht. Derzeit wird erneut der steigende 50-Tage-Durchschnitt auf die Probe gestellt. Solange sich die Kurse über diesem Indikator halten können, bleibt die positive Stimmung erhalten.

Expertenmeinung: Bereits im Mai haben wir unsere positiven Aussichten auf das Papier bekräftigt. Bislang hat uns Fresenius nicht enttäuscht und auch das bisherige Jahreshoch rund um die Marke von 71 EUR wurde bereits getestet. Bislang jedoch recht erfolglos, denn die Kurse konnten dieses Niveau nur kurzfristig nach oben durchbrechen. Jetzt müssen die Böden im Bereich zwischen 67 und 68 EUR gehalten werden, um nicht Gefahr zu laufen, den intakten Aufwärtstrend jäh zu beenden. Schlusskurse unter der Marke von 67 EUR wären ein klares Warnsignal für eine bevorstehende Korrektur.

Aussicht: BULLISCH

20180702-fresenius-se-noch-kann-der-aufwaertstrend-gehalten-werden

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Nun hat es die Aktie des deutschen Medizintechnick- und Gesundheitsunternehmens Fresenius endlich geschafft. Das Chartbild wird durch ein neues Hoch geprägt und erstmals seit Beginn des Jahres befindet sich das Papier nun wieder in einem technischen Aufwärtstrend – das sieht richtig gut aus. Dennoch gibt es ein Haar in der Suppe. Der Widerstand bei 68 EUR konnte nur kurzfristig gebrochen werden und ein wenig sieht die Gesamtsituation nach einem Fehlausbruch aus. Wichtig wird nun, dass die Kurse die steigenden gleitenden Durchschnitte nicht mehr nach unten verletzten.

Expertenmeinung: Beide gleitenden Durchschnitte der Perioden 20 und 50 zeigen aktuell nach oben und signalisieren somit positives Momentum. Solange die Kurse den 20-Tage-Durchschnitt nicht nach unten durchbrechen, können wir davon ausgehen, dass die Aktie weiter nach oben will. Daher belassen wir vorerst unsere Aussichten auf der bullischen Seite. Die nächste wichtige Unterstützung befindet sich erst wieder bei 62.20 EUR. Somit hat das Papier viel Spielraum, um den Aufwärtstrend zu halten. Dennoch  sollte es aus kurzfristiger Sicht vorerst nicht unter das Niveau von rund 66.50 EUR gehen.

Aussicht: BULLISCH

20180525-fresenius-se-das-sieht-richtig-gut-aus

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Zusammen mit dem DAX konnte sich auch die Aktie des deutschen Medizintechnik- und Gesundheitsunternehmens Fresenius wieder positiv entwickeln. Der kurze Abverkauf von Ende April wurde negiert und die Kurse haben sich aktuell wieder dem Widerstand bei 68 EUR angenähert. Hier wird sich mit hoher Wahrscheinlichkeit auch der weitere Trend der Aktie entscheiden. Bislang fehlte dem Papier jegliche Energie, um diese Hürde zu brechen. Sowohl im Februar, als auch im April wurde die Aktie auf diesem Niveau schnell wieder nach unten befördert. Jetzt hätten die Bullen die Chance, das Ruder endgültig wieder in die Hand zu nehmen. Der Trend bleibt bisweilen auf der neutralen Ebene.

Expertenmeinung: Aktuell gehen wir eher davon aus, dass sich hier eine kleinere Zwischenkonsolidierung bilden dürfte. Der Anstieg der letzten Tage war doch etwas zu steil und ein Breakout im Laufe der Woche würde mit hoher Wahrscheinlichkeit wohl eher zu einem Fehlausbruch führen. Es wäre demnach nicht gerade unwichtig für die weitere Kursentwicklung, hier ein wenig zu verschnaufen, um in Folge genügend Energie für einen bedeutenden Ausbruch nach oben zu haben. Der nächste Widerstand wäre dann bei 70.78 EUR zu finden. Wir bleiben vorerst neutral auf die Fresenius Aktie.

Aussicht: NEUTRAL

20180511-fresenius-se-schafft-die-aktie-den-ausbruch

Trendbetrachtung auf Basis 12 Monate: Zusammen mit dem DAX ging es auch mit den Kursen des Medizintechnikunternehmens Fresenius SE in den letzten Monaten deutlich nach unten. Dabei wurden inzwischen sogar die Tiefs von Februar, als auch von November nach unten gebrochen. Doch exakt dieser Durchbruch erwies sich als Fehlsignal. Die bärische Verkaufskerze vom 26. März wurde Tage später negiert und führte in Folge zu einem klaren Kaufsignal. Die Stärke des Impulses sorgte für eine nachhaltige Kursbewegung nach oben. Inzwischen konnte sowohl das letzte Zwischenhoch von April als auch die bislang existierende Abwärtstrendlinie deutlich gebrochen werden. Die Bären sind somit vorerst geschlagen und der Übergang in eine neutrale Phase ist geglückt.

Expertenmeinung: Wichtig war in den letzten Tagen vor allem auch der Bruch der wichtigen gleitenden Durchschnitte der Perioden 20 und 50. Die Kurse konnten sich bereits seit Tagen über diesen Indikatoren halten – Ein überaus positives Zeichen. Damit einhergehend sollten diese auch in den kommenden Tagen und Wochen für Rückenwind sorgen. Die Chancen auf mittelfristig weitere Kursgewinne stehen äußerst gut.

Aussicht: BULLISCH

20180420-fresenius-der-abwaertstrend-ist-vorbei-deutliche-kaufsignale

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