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Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA: Historische Analysen der letzten 6 Monate

Aktien-Portrait und Kursentwicklung: Fresenius Medical
Datum

Titel

Analysis

Die Fresenius Medical Care ist der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Dialysetechnik. FMC betreibt weltweit 3.600 eigene Dialysekliniken und verfügt über Produktionsstandorte auf allen Kontinenten.
Das Produktspektrum umfasst Dialysegeräte und -zubehör, Medikamente sowie Labordienstleistungen und weitere Produkte im Bereich der Dialysetechnik.

Fresenius Medical Care (FMC) wurde im Jahr 1996 als eigenständiges Unternehmen ausgegliedert und an die Börse gebracht. Die ehemalige Muttergesellschaft Fresenius SE ist weiterhin mit 30,6% beteiligt.

Der langfristige Trend stimmt

Leider läuft das Geschäft von Fresenius Medical blendend, denn immer mehr Menschen erkranken und benötigen dauerhafte Unterstützung. Aber natürlich ist es auch ein Glücksfall, dass der Zugang zu notwendigen Anwendungen stetig zunimmt.
Der Umsatz ist in den letzten zehn Jahren von 7,62 auf 17,78 Mrd. Euro gestiegen, eine der besten Wachstumsraten aller Dax-Unternehmen.

Der Gewinn konnte allerdings nicht ganz mitziehen und legte von 1,97 auf 4,16 Eure je Aktie zu. Der freie Cashflow entwickelt sich quasi im Gleichklang.
Die Dividende wurde in jedem einzelnen Jahr erhöht und kletterte von 0,54 auf 1,06 Euro.

Es wäre noch viel mehr möglich

Es ist ein unglücklicher Umstand, dass Aktienrückkäufe in deutschen Vorstandsetagen kaum eine Rolle spielen. Das stabile, planbare und stets profitable Geschäftsmodell von Fresenius Medical wäre geradezu prädestiniert dafür und es könnte ein erheblicher Mehrwert entstehen.
Sicherlich hätte man in den letzten 10-15 Jahren locker ein Drittel aller Aktien zurückkaufen können.

Ausblick und fundamentale Bewertung

Im laufenden Geschäftsjahr erwartet das Fresenius Medical ein vergleichbares Umsatzwachstum von 5-7% und einen Anstieg des vergleichbaren Nettoergebnisses um 13-15%. Der bereinigte Gewinn soll um 7-9% steigen.

Ein weiterer Pluspunkt ist die Tatsache, dass man die Leverage deutlich reduzieren konnte. Seit 2015 ist das Verhältnis von Nettoschulden zu EBITDA von 2,6 auf 2,0 gesunken.
Die langfristigen Verpflichtungen konnten in diesem Zeitraum von 7,8 auf 5,5 Mrd. Euro reduziert werden.

Das Geschäftsmodell ist sicher, planbar und kaum konjunkturanfällig. Unternehmen mit derartigen Charakteristiken kommen im Verhältnis zum Wachstum naturgemäß auf eine hohe Bewertung.

Fresenius Medical kommt derzeit auf ein KGV von 21,2 und ein KGVe von 20,7. Die Dividendenrendite beträgt knapp über 1,4%.
Im historischen Vergleich liegt die Bewertung somit im Mittelfeld und erscheint fair.

Charttechnik

Die Aktie weist tendenziell eine geringe Volatilität auf und ist eher für Buy & hold geeignet. Doch auch Fresenius Medical kann sich dem Gesamtmarkt nicht entziehen.
Kommt es zu einer Rezession oder einem Crash, sollte dieser Wert ganz oben auf Ihrer Kaufliste stehen. Ein Rücksetzer auf die Unterstützung bei 72 Euro wäre für Investoren ein gefundenes Fressen.

Für kurzfristiger orientierte Anleger bietet sich der Bereich nahe 82 Euro für antizyklische Käufe an.

Man sollte sich aber auch nicht täuschen lassen. Mit Blick auf die Jahre 2014 und 2015 dürfte klar sein, dass die Aktie auch impulsiv durchstarten kann. Damals legte Fresenius Medical in wenigen Monaten um über 70% zu und das KGV stieg zeitweise auf 26. So etwas könnte sich durchaus wiederholen.
Vom aktuellen Niveau würden sich in diesem Szenario rund 30% Potenzial ergeben. Ein KGV von 26 wäre bei FMC auch weitaus besser zu begründen, als in den meisten anderen Fällen.

20180927-fresenius-medical-der-duracell-hase-lagebestimmung20180927-fresenius-medical-der-duracell-hase-lagebestimmung-langfristig

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Zuletzt konnte die Aktie des deutschen Medizinunternehmens Fresenius Medical einen wichtigen Widerstand, welcher sich im Bereich von 87 EUR befand, nach oben durchbrechen. Die Folge war ein starker Kaufimpuls, welcher die Kurse auf ein neues Hoch brachte und somit den Übergang in einen neuen Aufwärtstrend ebnete.  Kurzfristig präsentierte sich die Aktie Ende August ein wenig überkauft und es bildete sich daraufhin eine geordnete Zwischenkorrektur im Chart, welche gerade das bisherige Ausbruchsniveau erneut testet. Hier befinden sich aktuell auch die wichtigen gleitenden Durchschnitte und die Marke bei 87 EUR bleibt weiterhin heiß umkämpft. Der Trend befindet sich noch immer in einer bullischen Gesamtphase.

Expertenmeinung: Auch weiterhin bleiben wir Fresenius treu und gehen davon aus, dass sich die positive Gesamttendenz weiter fortsetzen dürfte. Wenn die Kurse von hier aus nach oben drehen, würde dies eine hervorragende Kaufgelegenheit darstellen, welche in den kommenden Wochen wohl eine Chance von 10 Prozent mit sich bringen könnte. Unser Kursziel liegt nach wie vor bei 97 EUR. Dennoch ist Vorsicht gebote: Sollte die Aktie den Drehpunkt nach oben nicht finden und die Kurse noch eine Etage nach unten rutschen, wäre die bullische Phase schnell wieder vorüber, der jüngste Ausflug nach oben würde sich in Luft auflösen und das Kaufsignal verpuffen.

Aussicht: BULLISCH

Fresenius Medical Chart vom 11.09.2018 Kurs: 86.40 Kürzel: FME

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die letzten Tage verliefen für die Aktionäre des Medizinunternehmens Fresenius Medical äußerst zufriedenstellend und erstmals seit Monaten konnten wieder stare Kursgewinne beobachtet werden. Bislang war es nicht gerade das beste Börsenjahr für die Aktie, doch der längerfristige Aufwärtstrend blieb trotz der Schwächephase zu Beginn des Jahres immer erhalten. So wurde gerade die Aufwärtstrendlinie, welche seit dem Jahr 2015 den Trend nach oben bestimmt, erfolgreich gehalten. Gepaart mit dem Breakout über die technisch wichtige Marke bei 87 EUR ergab dies ein kleines Kursfeuerwerk und somit gehörte die Aktie in den letzten beiden Wochen zu den Top Gewinnern im DAX. Der Trend zeigt jetzt auch mittelfristig wieder in die positive Richtung.

Expertenmeinung: Das Kursziel nach oben scheint aber noch nicht erreicht worden zu sein, denn der längerfristige Aufwärtstrend bildet im oberen Bereich des Trendkanals erst bei rund 97 EUR wieder einen klar definierten Widerstand. Dies ist auch unser Kursziel für die kommenden Monate. Wir heben unsere Aussichten von neutral auf bullisch an. Nach unten hin hat sich jetzt beim ehemaligen Widerstand im Bereich von 87 EUR eine solide Unterstützung gebildet. Solange die Kurse sich oberhalb dieses Niveaus aufhalten, bleiben die Ampeln vorerst auf Grün.

Aussicht: BULLISCH

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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Im April schaffte die Aktie des Medizinunternehmens Fresenius Medical die lang erwartete Trendwende. Der Abwärtstrend konnte gebrochen und die Serie von tieferen Hochs und tieferen Tiefs beendet werden. Anfang Mai wurde dann das erste klare Kaufsignal initiiert, welches jedoch gleich am nächsten Tag wieder negiert wurde. Es kam kurzzeitig die Frage auf, ob die Bären erneut das Zepter übernehmen würden. Doch die Bullen konnten Schlimmeres verhindern und setzten sich in den folgenden Tagen durch. Zum Ende der vorigen Woche wurde das Chartbild durch ein weiteres höheres Hoch deutlich verbessert. Denn jetzt befindet sich die Aktie offiziell wieder in einem Aufwärtstrend – erstmals seit Januar dieses Jahres.

Expertenmeinung: Das Gesamtbild der Aktie wirkt aktuell wesentlich stabiler als noch Anfang Mai. Auch die wichtigen gleitenden Durchschnitte haben recht deutlich nach oben gedreht und unterstützen die intakte Aufwärtsbewegung. Unter diese Durchschnitte sollten die Kurse aber keinesfalls mehr fallen, um die positive Stimmung nicht sofort wieder zu beenden. Wir geben unsere Aussichten auf Fresenius erstmals seit Monaten wieder auf die bullische Seite und sehen gute Chancen auf weiter steigende Kurse. Der nächste Widerstand befindet sich bei 94 EUR.

Aussicht: BULLISCH

Chart vom 18.05.2018 Kurs: 86.54 Kürzel: FME

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Wie bereits in unseren letzten Analysen zum deutschen Medizinkonzern erörtert, wurde der nach wie vor intakte Abwärtstrend im Februar eingeleitet. Der Startschuss in Richtung Korrektur war der 01. Februar. Hier bildete sich eine große rote Powercandle, welche im Chartbild fast nicht zu übersehen war. Immerhin war diese Kerze die größte in über einem Jahr und hatte demnach auch eine große Signalwirkung. Seither konnte sich das Papier kaum fangen und die Serie von tieferen Hochs und tieferen Tiefs ist nach wie vor ungebrochen. Jegliche Versuche den Abwärtstrend zu brechen scheiterten in den letzten Wochen immer wieder nahe dem fallenden 50-Tage-Durchschnitt.

Expertenmeinung: Damit einhergehend bleibt auch unsere Aussicht bis auf Weiteres auf der bärischen Seite. Ein Wechsel im Trend wäre erst über dem letzten Pivot-Hoch bei 84 EUR erkennbar. Diesen Bereich müsste die Aktie überwinden, um den Bären Einhalt zu gebieten. Alles unter diesem Niveau bleibt technisch schwierig und die Wahrscheinlichkeit auf weiter fallende Kurse ist höher.

Aussicht: BÄRISCH

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