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Commerzbank AG: Historische Analysen der letzten 6 Monate

Aktien-Portrait und Kursentwicklung: Commerzbank
Datum

Titel

Analysis

Ein großer Verlierer des ersten Halbjahrs saust nach oben – warum? Die Letzten werden die Ersten sein … an der Börse ist das eher nicht üblich. Es sei denn, es gäbe gute Gründe, warum ein Verlierer zum Gewinner wird. Gäbe es die bei der Commerzbank-Aktie?

Eigentlich nicht, es sei denn, man würde seitens der Marktteilnehmer auf einmal sehr weit in die Zukunft blicken statt auf das Hier und Jetzt, das eine schwerfällige, durch die Niedrigzinsphase behinderte Erholung der Ertragslage zeigt. Denn irgendwann, so wurde es in den letzten Tagen kolportiert, könnte es in der Tat zu der ab und an schon als Möglichkeit gesehenen Fusion der Deutschen Bank und der Commerzbank kommen. Die Bundesregierung als großer Anteilseigner solle sich angeblich nicht sperren. Allerdings soll Deutsche Bank-Chef Sewing erklärt haben, dass eine solche Fusion zumindest für die nächsten anderthalb Jahre noch kein Thema sein könne. Und wenn es dazu käme, würde das erst einmal viel kosten, bevor es später vielleicht viel Gewinn bringt.

Zwar wäre die Commerzbank diejenige Bank, die dann wohl verschwinden, sprich geschluckt würde, so dass es dann zu einem Übernahmeangebot für die freien Aktionäre käme, das über dem dann geltenden Marktpreis liegt. Aber wer wollte ernsthaft daraufhin schon heute kaufen … vielleicht kostet die Aktie ja in zwei, drei Jahren noch weniger als heute und das Abfindungsangebot würde dennoch einen Verlust für einen heutigen Käufer bedeuten. Nein, das kann kein Grund sein, warum die Aktie seit zwei Wochen fast täglich steigt. Also?

Expertenmeinung: Also bleiben zwei Aspekte, die sich ergänzen könnten: Der heute anstehende Abrechnungstermin für Optionen an der Terminbörse und die Charttechnik. Sie sehen, dass es gelang, die Aktie knapp über dem bisherigen Jahres-Verlaufstief von Ende Juni bei 7,92 Euro zu drehen. Ein erster erfolgreicher Test dieses Tiefs im August hielt ebenso, führte aber nicht allzu weit nach oben. Dass der nächste Versuch, dieses Tief zu unterbieten, gelingen würde, war Anfang des Monats relativ wahrscheinlich.

Aber im Gegenteil, die Aktie drehte erneut nach oben – und diesmal mit mehr Dynamik. Daraus entstanden ein kleines Doppeltief und damit ein zumindest auf kurzfristiger Ebene relevantes bullisches Signal.

Das dürfte viele im bärischen Lager überrumpelt haben. Und so hätten hier die Stillhalter am Optionsmarkt jetzt eine perfekte Situation, denn das Gros der Akteure dürfte hier auf Put-Optionen gesetzt haben, die, zwanzig Prozent über dem Tief und auf dem höchsten Kursniveau seit dem letzten „großen“ Verfalltermin im Juni, mehrheitlich wertlos verfallen und den Stillhaltern einen perfekten Gewinn einbringen, da sie nichts auszahlen müssen bzw. man ihnen keine Aktien andienen wird. Was aber, siehe dazu auch unsere heutige Analyse zum TecDAX, die Tragfähigkeit dieses jetzt erreichten Kurslevels zumindest fraglich macht. Denn ab kommender Woche, wenn dieser Abrechnungstermin vorüber ist, würde dieses Argument, die Aktie „oben“ zu halten, wegfallen.

Chart vom 20.09.2018, Kurs 9,48 Euro, Kürzel CBK

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Wie bereits in unserer letzten Analyse auf die Aktie der Commerzbank besprochen, war es die Marke bei 8 EUR, welche mit hoher Wahrscheinlichkeit den weiteren Weg des Wertpapiers bestimmen würde. Bei einem Durchbruch nach unten hätte das nächste technische Kursziel bei 6.70 EUR gegriffen. Die Bullen konnten dies jedoch verhindern und hielten dem Verkaufsdruck Stand. Der Boden konnte gehalten werden und seit einigen Tagen bildet sich leicht positives Momentum. Auch die wichtigen gleitenden Durchschnitte der Perioden 20 und 50 wurden inzwischen zurückerobert. Ein nicht unwichtiger Schritt in die richtige Richtung. Der Trend bleibt vorerst auf der neutralen Ebene.

Expertenmeinung: Die äußerst negativen Vorzeichen haben sich mittlerweile wieder deutlich abgeschwächt und wir nehmen dies zum Anlass, unsere Aussichten leicht nach oben zu revidieren. Erst wenn der anvisierte Boden bei 8 EUR gebrochen werden würde, wäre es wieder an der Zeit, verstärkt auf mögliche Warnsignale zu achten. Derzeit befinden sich die Kurse auf dem Weg in Richtung des nächsten Widerstands, welcher sich bei 9.30 EUR befindet. Wenn eine nachhaltige Trendwende beibehalten werden soll, müsste diese Marke als nächstes fallen. Zuerst bleibt jedoch abzuwarten, ob und vor allem wie das Papier sich diesem Niveau in den kommenden Tagen nähern wird.

Aussicht: NEUTRAL

Commerzbank Chart vom 17.09.2018 Kurs: 8.89 Kürzel: CBK

Die Commerzbank ist das zweitgrößte Geldhaus Deutschlands mit Standorten in knapp 50 Ländern. In den beiden Geschäftsbereichen Privatkunden und Firmenkunden wird jeweils ein breites Spektrum an Finanzdienstleistungen angeboten.

Wo soll man nur anfangen?

Dass die Commerzbank ernsthafte Probleme hat, muss man wohl niemandem mehr mitteilen. Das Zahlenwerk ist ein Trauerspiel.
Der Umsatz stagniert selbst auf Sich von zehn Jahren und ist seit 2010 fast kontinuierlich rückläufig, von 12,6 Mrd. auf zuletzt 9,04 Mrd. Euro.

Beim Gewinn ist ebenfalls kein klarer Aufwärtstrend zu erkennen. Man hangelt sich vielmehr knapp über der Null-Linie entlang. Im Vorjahr wurde beispielsweise ein Ergebnis von 0,12 Euro je Aktie erzielt, nach 0,22 und 0,90 Euro zuvor.

Kapitalerhöhung in Extremform

Wirklich erschreckend ist aber der Blick auf die Zahl der ausstehenden Aktien.

Der Umfang, in dem das bei der Commerzbank passiert ist, ist geradezu beispiellos. Für die bisherigen Anteilseigner ist das ein echtes Problem, denn mit jeder weiteren Aktie, die auf den Markt geworfen wird, sinkt der Wert der Papiere. Auf jede Aktie entfällt ein immer kleinerer Anteil des Gewinns.

Verdoppelt sich die Zahl der Aktien beispielsweise, halbiert sich das Ergebnis je Aktie bei gleichbleibendem Unternehmensgewinn.

Im Falle der Commerzbank könnte man sich über eine Verdopplung der Aktienzahl aber noch freuen. Seit der Finanzkrise ist die Zahl der ausstehenden Papiere von 84 Millionen auf 1,25 Milliarden gestiegen, also nahezu um den Faktor 15.

Die Aktie wird nie mehr die alten Hochs erreichen

Selbst wenn die Commerzbank den selben Gewinn wie vor der Finanzkrise erzielen würde, wäre das Ergebnis je Aktie satte 83% niedriger.
Um wieder das selbe Ergebnis je Aktie zu erzielen, müsste ein Gewinn 1.500% über dem Vorkrisenniveau erreicht werden. Das scheint doch etwas unrealistisch.

Die Kapitalerhöhungen und die damit einhergehenden Kursverluste verschleiern auch eine wichtige Tatsache: Die Commerzbank ist an der Börse heute genauso viel Wert, wie vor der Finanzkrise. Leidtragende sind die Altaktionäre.

Tal der Tränen zu Ende?

Doch es gibt auch einen Lichtblick, denn im vergangenen Jahr wurden erstmals seit einer Dekade keine neuen Aktien mehr ausgegeben.
Das operative Ergebnis hat sich im ersten Halbjahr deutlich verbessert. Kreditvolumen und Erträge steigen wieder.

Es scheint fast so, als hätte man die Finanzkrise endlich überwunden.

Für das Gesamtjahr wird ein Ergebnis von 0,73 Euro je Aktie erwartet, im Folgejahr 0,83 Euro. Darüber hinaus möchte man wieder eine Dividende zahlen, die Rendite liegt aktuell bei 2,2%
Die Commerzbank kommt, im bereits zur Hälfte abgeschlossenen Geschäftsjahr, somit auf ein KGVe von 12.

Charttechnik

Das Sentiment könnte also langsam drehen und das Vertrauen in die Bank wieder zurückkehren. Auf Sicht von einem Monat ist die Commerzbank tatsächlich die stärkste Aktie im Dax. Das gab es auch lange nicht mehr.
Derzeit sieht es nach einer Bodenbildung nahe der Unterstützung bei 8,00 Euro aus. Der mittelfristige Abwärtstrend wurde überwunden. Gelingt ein nachhaltiger Ausbruch über 9,00 Euro, kommt es zu einem Kausignal mit einem Kursziel bei 9,30 und 9,60 Euro. Darüber wäre der Weg in Richtung 10,25 Euro frei.

Unterhalb von 8,00 Euro würde sich das Chartbild hingegen nachhaltig eintrüben.

20180917-commerzbank-ploetzlich-mit-relativer-staerke-ist-das-der-boden20180917-commerzbank-ploetzlich-mit-relativer-staerke-ist-das-der-boden-langfristig

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Erneut seit Juli dieses Jahres müssen wir unsere Aussichten auf die Aktie der Commerzbank auf die bärische Seite revidieren. Das Papier hat in den letzten Wochen wieder deutlich negative Tendenzen gezeigt und droht aktuell endgültig nach unten abzustürzen. Dabei sah das Gesamtbild bis Ende Juli noch recht vielversprechend aus. Die Bullen hatten erstmals seit Monaten ein höheres Hoch produziert und auch die wichtigen gleitenden Durchschnitte der Perioden 20 und 50 konnten nach oben gebrochen werden. Doch die Freude währte nur kurz. Das erste klare Warnsignal war der erneute Einbruch der Kurse unter die Marke von 8.75 EUR, wo sich das letzte Pivot-Hoch von Anfang Juli befand. Ein erneuter Test der alten Unterstützung bei rund 8 EUR war somit unausweichlich. Zwar gab es hier in Folge eine kleine technische Gegenreaktion nach oben, doch aktuell bildet sich gerade eine bärische h-Formation aus.

Expertenmeinung: Eine h-Formation ist zwar in den meisten technischen Chartbüchern nicht zu finden, doch viele Trader verwenden diese recht häufig vorkommente Situation für professionelle Short-Einstiege. Hierbei wird eine Aktie, welche gerade stark gefallen ist, nach einer technischen Gegenbewegung zum 20-Tage-Durchschnitt gerne geshortet. Meist drehen die Kurse an diesem Indikator – so auch die Aktie der Commerzbank. Sollte jetzt noch die Unterstützung bei 8 EUR gebrochen werden, droht den Kursen ein weiterer scharfer Abverkauf. Das Kursziel läge in Folge bei 6.70 EUR.

Aussicht: BÄRISCH

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Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Ähnlich wie in der Aktie der Deutschen Bank war bei der Commerzbank Anfang August die Hoffnung groß, dass die Abwärtsspirale nun endlich ihr Ende nehmen würde. Kurzfristig sah das Chartbild überaus zufriedenstellend aus. So konnte ein höheres Hoch generiert werden und die wichtigen gleitenden Durchschnitte der Perioden 20 und 50 wurden nach oben durchbrochen. Die Freude war jedoch nur von kurzer Dauer und so übernahmen die Bären rasch wieder das Ruder. Der Ausbruchsversuch hätte wesentlich länger gehalten werden müssen und die Bullen haben eine weitere Chance in Richtung einer nachhaltigen Trendwende vertan. Aktuell wird gerade das Jahrestief bei 7.91 EUR getestet.

Expertenmeinung: Was aber, wenn dieser Boden nicht gehalten werden kann? Aus technischer Sicht wäre dies absolut fatal und könnte die Aktie eine weitere Etage nach unten bringen. Kurse im Bereich von 7 EUR oder darunter könnten in Folge drohen und der Abwärtstrend der letzten Monate würde frische Impulse bekommen. Noch haben die Bullen die Chance dieses mögliche Szenario zu verhindern, doch hierzu muss es in den kommenden Tagen rasch wieder zu deutlichen Kursanstiegen kommen.

Aussicht: NEUTRAL

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Die mit Spannung erwartete Quartalsbilanz der Commerzbank, die am Dienstag letzter Woche auf den Tisch kam, fiel herzlich wenig inspirierend aus. Da waren die hier Long investierten Marktteilnehmer wohl froh, mit einem nur kleinen Minus davonzukommen. Die Perspektive einer Zinswende in Europa, die den Banken wieder taugliche Gewinnspannen ermöglichen würde, war zuletzt von der EZB erneut vage gehalten worden. Kurzfristig wäre darauf nicht zu hoffen.

Und jetzt geht auch noch die Angst vor einer neuen Eurokrise um, ausgelöst durch die schnell instabiler werdende wirtschaftliche Lage in der Türkei. Wobei die Banken auch als Gläubiger und Besitzer türkischer Anleihen betroffen sind. Da taucht die Commerzbank zwar nicht allzu weit oben auf der Liste auf, aber in solchen Situationen, in denen die Branche ohnehin nicht gerade begeisternde Perspektiven zeigt und der Gesamtmarkt immer nervöser wird, fackelt man nicht lange und schert die ganze Branche über einen Kamm.

Ob beim DAX oder beim Euro Stoxx 50, die Banken belegten am Freitag Spitzenplätze in den langen Verliererlisten. Und sieht man sich den Chart der Commerzbank-Aktie an, müssten sich die Bullen in dieser Woche schon sehr strecken, um zu erreichen, dass das Minus des Freitags eine Eintagsfliege bliebe, denn:

Expertenmeinung: Das Chartbild ist ernüchternd … bzw. verheißungsvoll, sofern man bärisch ist. Ende Juli hatte es die Aktie noch knapp über die Januar-Abwärtstrendlinie hinaus geschafft, eine Wende schien greifbar nahe. Aber statt Anschlusskäufen tauchten Verkäufe auf. Die Commerzbank-Aktie fiel umgehend kraftlos unter den Januar-Abwärtstrend zurück, hielt sich aber wenigstens in Schlagdistanz zu dieser Linie. Ein erneuter und dann nachhaltigerer Ausbruch wäre jederzeit denkbar gewesen – bis zum Freitag.

Da durchbrach der Kurs die 20-Tage-Linie, die der Aktie bis dahin noch etwas Halt gegeben hatte. Damit wäre der Weg an das bisherige Jahrestief bei 7,92 Euro aus charttechnischer Sicht frei. Und nur sehr optimistische Naturen würden in dieser Gesamtsituation darauf wetten, dass sich mit diesem Rücksetzer nur eine hängende rechte Schulter einer umgekehrten Schulter-Kopf-Schulter-Trendwende ausbildet und die Aktie somit nur Anlauf nimmt, statt ihren Weg nach unten fortzusetzen, denn den Bullen gehen hier mehr und mehr die Kaufargumente aus.

Chart vom 10.08.2018, Kurs 8,45 Euro, Kürzel CBK

 

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Wieder einmal versuchen die Bullen die Abwärtsspirale beim Finanzkonzern Commerzbank zu beenden. Bereits im Mai dieses Jahres konnten sich die Kurse kurzfristig stabilisieren, der 50-Tage-Durchschnitt verhinderte jedoch eine nachhaltige Bewegung nach oben und drückte die Kurse. Jetzt hat das Papier erneut mit selbigen Indikator zu kämpfen und es bleibt abzuwarten, ob das Kaufinteresse groß genug ist, um hier eine nachhaltige Wende zu schaffen. Zumindest der erste Schritt nach vorn wurde getan und es bildete sich bereits ein höheres Hoch aus. Der Abwärtstrend ist gebrochen und die Aktie befindet sich in einer neutralen Lage.

Expertenmeinung: Eine endgültige Wende kann nur dann geschaffen werden, wenn sich die Kurse eine Zeit lang über dem 50-Tage-Durchschnitt halten können – idealerweise mehr als zwei Handelswochen. Ein kurzfristiger Sprung nach oben hat noch nichts zu bedeuten und kann wieder abverkauft werden. Es bedarf also noch etwas mehr, als nur einer kurzen Zwischenrallye. Noch also stehen die Ampeln nicht auf Grün und wir belassen unsere Aussichten vorläufig auf der neutralen Seite.

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 03.08.2018 Kurs: 8.897 Kürzel: CBK

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Im gestrigen Handel konnte die Aktie der Deutschen Bank deutlich an Wert zulegen. Grund hierfür waren vorläufig veröffentlichte Quartalsergebnisse, welche weitaus besser als erwartet ausfielen. Die endgültigen Zahlen werden am 25. Juli präsentiert. Die Frage stellt sich, ob sich dieser Trend jetzt durch die gesamte Bankenlandschaft ziehen wird, oder ob dies nur ein Einzelfall bleibt. Bei der Commerzbank müssen sich Anleger noch bis zum 07. August gedulden, bis die nächsten Quartalsergebnisse offengelegt werden. Bis dahin bleibt fraglich, ob sich auch hier eine Wende nach oben einstellen wird. Im Bereich von rund 8.70 EUR hat sich ein recht hartnäckiger Widerstand gebildet, welcher in den letzten Wochen nicht gebrochen werden konnte. Der Trend selbst zeigt nach wie vor deutlich in Richtung Süden.

Expertenmeinung: Nach wie vor zeigen hier alle Indikatoren auf Verkauf. Auch die wichtigen gleitenden Durchschnitte der Perioden 20 und 50 signalisieren negatives Momentum und sind schon seit Monaten nach unten gerichtet. Solange diese nicht gebrochen werden, ist wohl auch bis zum Bilanztermin mit eher negativen Tendenzen zu rechnen. Sollte der eingangs genannte Widerstand gebrochen werden, könnte sich der Kursverlauf zumindest vorläufig etwas stabilisieren.

Aussicht: BÄRISCH

20180717-commerzbank-kann-die-aktie-von-den-positiven-nachrichten-der-deutschen-bank-profitieren

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Nach der überaus beeindruckenden Rallye der Aktie der Commerzbank im letzten Jahr, verlor das Papier seit März deutlich an Wert. Der Wechsel vom Aufwärtstrend in eine neutrale Korrekturphase, bis hin zum eingeleiteten Abwärtstrend ist klar im Chart zu erkennen und wurde von uns schon mehrmals analysiert. Die Bären haben das Ruder in der Hand, was durch eine klare Folge von tieferen Hochs und tieferen Tiefs zu erkennen ist. Auch der 50-Tage-Durchschnitt zeigt als mittelfristiger Trendindikator nach unten und gibt die weitere Trendrichtung vor.

Expertenmeinung: Wo befinden sich die nächsten Kursziele? Hier ist ein Blick auf den Wochenchart hilfreich. Die nächsten Pivot-Tiefs in dieser Zeitbetrachtung befinden sich bei 7.80 und 6.96 EUR. Knapp darüber ist auch noch eine offene Kurslücke (Gap) zu finden, welche ebenfalls noch geschlossen werden will. Wir sehen demnach noch weiteres Potential nach unten und behalten daher unsere bärische Gesamthaltung auf die Aktie bei. Derzeit scheint also noch kein guter Einstiegspunkt vorhanden zu sein.

Aussicht: BÄRISCH

Chart vom 19.06.2018 mit Kurs 8.887 Kürzel: CBK

Wenn eine Aktie aus dem DAX an einem Tag, an dem der Index beeindruckende 216 Punkte zulegt, mit knapp zwei Prozent Minus als Tagesverlierer aus dem Handel geht, ist das für die Aktionäre einer solchen Aktie natürlich hartes Brot. Aber im Fall der Commerzbank, die diese Rolle am Donnerstag einnehmen musste, ist das nachvollziehbar. Denn die Entscheidung der EZB, die Perspektive, die sie für die kommenden zwölf Monate gezeichnet hatte, indem man die Anleihekäufe noch ein Weilchen länger, bis Dezember, aufrechterhält und klar kommuniziert, dass die Leitzinsen wenn, dann nicht vor Sommer 2019 angehoben werden, mag für nahezu alle Branchen der Eurozone positiv sein. Aber nicht für die Finanztitel. Denn dort hätten höhere Zinsen, und seien es auch zunächst nur steigende Renditen am Anleihemarkt (die aber nach der EZB-Entscheidung fielen, statt zuzulegen), eine bessere Gewinnmarge im Kreditgeschäft bedeutet. Die Hoffnung, dass sich diese seit Jahren massiv auf die Gewinne drückende Situation bessert, war am Donnerstag erst einmal dahin.

Expertenmeinung: Mit diesem schwachen Donnerstag ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Aufwärtsbewegung der Aktie seit Ende Mai nicht mehr ist als eine normale Gegenbewegung in einem Abwärtstrend, deutlich gestiegen. Der Weg hin zu einem zumindest auf kurzfristiger Ebene relevanten Befreiungsschlag wäre ohnehin steinig gewesen, man hätte sich an der Widerstandszone 9,80/10,05 Euro ebenso vorbeikämpfen müssen wie an der mittelfristigen Abwärtstrendlinie bei 10,35 Euro. Aber schon im Vorfeld der EZB-Entscheidung war es scheinbar mühelos gelungen, diese Gegenreaktion bereits am unteren Ende dieser Widerstandszone abzuweisen. Mit dem Minus des Donnerstags fiel jetzt mit der 20-Tage-Linie auch noch die einzige Charthürde, die es zuvor im Zuge der zögerlichen Käufe zu überbieten gelang. Wenngleich es wohl nicht gerade ein Spaziergang würde, die Aktie auch noch unter das immerhin bei nur 8,68 Euro liegende, bisherige Jahres-Verlaufstief zu drücken: Unmöglich scheint das in dieser Konstellation nicht. Solange die Commerzbank-Aktie nicht über 10,35 Euro schließt, ist und bleibt der Trend bärisch!

Chart vom 14.06.2018, Kurs 9,29 Euro, Kürzel CBK

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Es ist gerade eine Woche her, als wir der Aktie der Commerzbank ein Kursziel im Bereich von 8.50 bis 9.00 EUR gegeben haben. Dass die Reise gen Süden derart schnell gehen würde, hat sogar uns etwas überrascht, aber wieder einmal haben wir rechtzeitig vor weiteren Kursverlusten gewarnt. Das Mitte Mai eröffnete Verkaufssignal glich dem Signal von Mitte März. Auch damals setzte es für die Aktie herbe Kursverluste und das Papier verlor nahezu zwei Euro. Diese Spanne wurde nun erneut zurückgelegt, was auch die Basis unserer Kurszielberechnung darstellte. Der Abwärtstrend geht somit mit voller Härte weiter und die Bären haben derzeit das Ruder fest in der Hand.

Expertenmeinung: Kurzfristig befinden sich die Kurse nun in einer stark überverkauften Phase. Dies ist vor allem durch den hohen Abstand zum 50-Tage-Durchschnitt leicht erkennbar. Eine technische Gegenreaktion nach oben ist somit sehr wahrscheinlich, wenngleich wir hier keine wirklich gute Kaufgelegenheit erkennen oder in Aussicht stellen wollen. Im Wochenchart wäre theoretisch noch viel Platz nach unten und wir belassen unsere Aussicht auf die Commerzbank vorläufig weiter auf der bärischen Seite.

Aussicht: BÄRISCH

20180530-commerzbank-kursziel-bei-8-50-bis-9-00-eur-bereits-erreicht

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Es war die Kerze vom 15. Mai, welche im Chart die Hoffnung aufkeimen ließ, dass die Aktie der Commerzbank möglicherweise dem stetigen und immer noch intakten Abwärtstrend entkommen könnte. Doch anstatt ein neues, höheres Hoch zu generieren, übernahmen abermals die Bären das Ruder und antworteten tags darauf mit einer starken Ausverkaufskerze. Damit einhergehend wurde in Folge auch das eingezeichnete Dreieck nach unten gebrochen. Die Situation ähnelt stark der vom März dieses Jahres, als eine ähnliche Formation nach unten gebrochen wurde. Kurz danach setzte es einen Kursverlust von über 15 Prozent. Der Trend bleibt somit bis auf Weiteres auf der bärischen Seite.

Expertenmeinung: In der technischen Analyse geht es darum, die Signale zu deuten und die nächst mögliche Bewegung mit hoher Wahrscheinlichkeit herauszufiltern. Derzeit sieht es danach aus, als ob die Kurse noch deutlicher fallen könnten. Ein Kursziel im Bereich von 8.50 bis 9.00 EUR würde uns nicht überraschen. Daher senken wir erneut unsere Aussichten auf das Papier von neutral auf bärisch. Der Chart würde sich frühestens bei Schlusskursen über dem Niveau von 11 EUR wieder von seiner freundlichen Seite zeigen. Bis dahin bleiben wir bei unseren eher negativen Erwartungen für die Commerzbank Aktie.

Aussicht: BÄRISCH

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: In unseren letzten Analysen hatten wir der Aktie von Commerzbank eine negative Prognose in Aussicht gestellt. Das Wertpapier befindet sich auch weiterhin in einem bestätigten Abwärtstrend, aber von Woche zu Woche scheinen sich immer positivere Signale zu entwickeln. So hat sich gegenüber dem Vormonat April ein höheres Tief ausgebildet. Die Kurse scheinen sich auf aktuellem Niveau weiter zu stabilisieren, was ein Zeichen von Kaufdruck darstellt. Auch die große grüne Kerze des gestrigen Handelstages war überaus positiv und könnte den Startschuss nach oben signalisieren. Aber noch ist es nicht soweit, nach wie vor ist ein klarer Widerstand bei 11.15 EUR zu sehen.

Expertenmeinung: Wir heben daher unsere Prognosen von bärisch auf neutral an. Das Gesamtbild hat sich doch deutlich aufgehellt und es könnte sich gar eine Trendwende nach oben ergeben. Sobald die Schlusskurse über dem erörterten Widerstand zu sehen wären, wäre somit auch der Abwärtstrend technisch beendet und der Weg in Richtung neuer Hochs wäre wieder frei. Nach unten hin ist vor allem darauf zu achten, dass das frische Pivot-Tief von Mai nicht mehr nach unten verletzt wird. Das würde die Bären schnell wieder auf den Spielplan bringen.

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 15.05.2018 Kurs: 11.006 Kürzel: CBK

Trendbetrachtung auf Basis 12 Monate: Bereits im Laufe der vorigen Woche haben wir vor einem neuerlichen Verkaufssignal beim Finanzkonzern Commerzbank gewarnt. Die eingezeichnete bärische Unterstützungslinie wurde nun entsprechend unseren Erwartungen nach unten durchbrochen und es hagelt frische Verkaufssignale. Der Trend war ohnehin bereits auf die bärische Seite gerichtet und bekommt nun neuen Kraftstoff. Die Bären fühlen sich wohl und bleiben vorerst die spielbestimmende Mannschaft. Beim Blick auf die letzten beiden Abwärtsimpulse ist jeweils eine Spanne von rund zwei Euro erkennbar. Würde sich dieser Impuls erneut wiederholen, könnte die Aktie sogar auf bis zu 9 EUR fallen.

Expertenmeinung: Somit bleibt unsere negative Gesamthaltung für die Aktie vorerst weiter bestehen. Vor allem der fallende 50-Tage-Durchschnitt zeigt derzeit den mittelfristigen Trend unverblümt an, und solange dieser nicht überwunden werden kann, bleibt der Trend gen Süden gerichtet. Aus technischer Sicht sehen wir erst wieder bei Schlusskursen über dem Niveau von ca. 11.30 EUR Licht am Ende des Tunnels. Darunter werden sich die Bullen weiterhin sehr schwer tun.

Aussicht: BÄRISCH

20180504-commerzbank-warum-die-aktie-auf-9-eur-fallen-koennte

Trendbetrachtung auf Basis 12 Monate: In unserer letzten Analyse von Ende März hatten wir unsere Aussichten für die Aktie des deutschen Finanzunternehmens auf die bärische Seite gegeben und kurz danach ging es mit der Aktie deutlich nach unten. Nach dem Bruch der Zwischenunterstützung bei 11.75 EUR übernahmen die Bären recht eindrucksvoll das Ruder und brachten die Kurse bis hin zur psychologisch wichtigen Marke von 10 EUR. Hier setzte eine Gegenbewegung nach oben ein, welche jedoch nicht sehr stark wirkt. Derzeit bildet sich gerade eine bärische, trendbestätigende Formation im Rahmen einer Flagge aus.

Expertenmeinung: Das technische Gesamtbild wirkt schwer angeschlagen. Selbst die jüngste Stärke des deutschen Aktienmarktes konnte das Papier nicht mit nach oben ziehen und so sehen wir weiterhin relative Schwäche. Die Wahrscheinlichkeit ist daher hoch, dass die eingezeichnete Unterstützung nach unten gebrochen wird. Dies würde die Gefahr erhöhen, dass die Kurse der Aktie schon bald wieder einstellig werden könnten. Wir belassen unsere Aussicht weiterhin auf der bärischen Seite. Erst bei Kursen über dem Niveau von 11.25 bis 11.50 EUR würde sich das Gesamtbild etwas aufhellen.

Aussicht: BÄRISCH

Chart vom 27.04.2018 Kurs: 10.75 Kürzel: CBK

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