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Aktuelle Analyse:
Sixt: Das ergibt keinen Sinn

Sixt SE ist ein weltweit tätiger und Deutschlands führender Mobilitätsdienstleister. Zusammen mit Lizenznehmern und Partnern ist das Unternehmen in mehr als 100 Ländern präsent.

Das Kerngeschäft entfällt auf die Bereiche Autovermietung und Leasing sowie damit verbundene Dienstleistungen wie Service und Wartung. Darüber hinaus plant Sixt ein eigenes Carsharing-Angebot und expandiert derzeit in Nordamerika.

Starke Performance

Seit 2010 ist der Umsatz von 1,54 Mrd. auf 2,60 Mrd. Euro gestiegen. Gleichzeitig hat sich die Profitabilität spürbar verbessert und dementsprechend legte der Gewinn noch stärker, von 1,41 auf 4,09 Euro je Aktie zu.

Darüber hinaus hat sich das Wachstum in den letzten Jahren spürbar beschleunigt, denn 2015 lag der Gewinn noch bei 2,39 Euro je Aktie.

Ausblick und fundamentale Bewertung

Im laufenden Geschäftsjahr hat man nicht nachgelassen. In den ersten neun Monaten legte der Umsatz um 13% auf 2,22 Mrd. Euro zu.
Die Marge ist abermals gestiegen und der operative Gewinn kletterte um 25% auf 314 Mio. Euro.

Darüber hinaus hat man durch den Verkauf der Anteile an DriveNow weitere 196 Millionen Euro kassiert. Inklusive dieser einmaligen Einnahmen lag das EBT sogar bei 482 Mio. Euro.

Darüber hinaus wurde mit der Veröffentlichung der letzten Quartalszahlen auch die Prognose angehoben. Der Vorstand erwartet demnach einen „sehr starken“ Anstieg bei Umsatz und Gewinn.

Für das Gesamtjahr wird ein Gewinnsprung von 4,09 auf 5,96 Euro je Aktie erwartet. Im neuen Jahr erwartet der Markt dann einen Rückgang auf 5,44 Euro je Aktie.

Bei Sixt ist der Spread zwischen der Stamm- und Vorzugsaktie außerordentlich groß. Die Vorzüge mit dem Kürzel Six3 sind knapp ein Drittel günstiger und sollten daher präferiert werden. Die folgenden Berechnungen und Charts beziehen sich auf diese Aktie.

Sixt VZ kommt derzeit auf ein KGV von 9,0 und ein KGVe von 9,9.

Im Verhältnis zum langfristigen Wachstum erscheint die Bewertung sehr attraktiv zu sein. In den letzten fünf Jahren lag der Wert durchschnittlich bei 16.

Darüber hinaus könnten sich die Erwartungen für 2019 als zu niedrig herausstellen.
Die Dividendenrendite von über 5% kann sich ebenfalls sehen lassen.

Was sagt der Chart?

Sixt ist ein langfristiger Outperformer und der Aufwärtstrend wurde Ende Dezember noch einmal bestätigt. Während der Markt in die Knie ging, wurde hier ein Boden ausgebildet.

Ausgehend von der Unterstützungszone bei 45-47 Euro startet der Wert nun durch, der Weg in Richtung 55 Euro ist frei. Darüber kommt es zu einem prozyklischen Kaufsignal mit möglichen Kurszielen bei 60 und 65 Euro.

Antizyklische Einstiegsmöglichkeiten würden sich im Falle erneuter Verluste bei 50 und 45-47 Euro ergeben. Aus Sicht der Bullen sollte Sixt nicht unter diese Marke rutschen.

Chart vom 10.01.2019 Kurs: 53,70 Kürzel: SIX3 - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

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