Börsenblick

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Aktienanalyse:
Einkaufsliste für den Crash 2020

Aktuelle Analyse der Amazon Aktie

Das ist essenziell

Die Welt verändert sich, die menschliche Natur aber nicht. Daher wiederholt sich an der Börse auch alles, die Muster sind dieselben. Ich könnte heute exakt mit denselben Worten beginnen, wie im April 2018:

Die Aktienmärkte haben eine kleinere Korrektur von rund 10% vollzogen, beim Dax war es noch etwas mehr. Bisher nichts Ungewöhnliches, vor allem nach dem stetigen Anstieg im vergangenen Jahr. Ein Rücksetzer war überfällig und gesund.
Obwohl nicht viel passiert ist, geht bereits wieder die Angst um.

Damals war es der Handelskrieg, dann der Anleihenmarkt, zwischenzeitlich die invertierte Zinskurve. Heute ist es der Coronoa-Virus. Morgen und übermorgen wird sich ebenfalls etwas finden lassen.
Der einzige Unterschied zwischen damals und heute? Die Aktien, die ich damals vorgestellt hatte, stehen heute durchschnittlich 56% höher. Siehe Musterdepot 2 auf Guidants.
Mit einem klaren System kann man den Markt schlagen, man muss es nur durchziehen.

In dem Artikel geht es aber nicht nur um gute Unternehmen und deren Aktien, sondern um den grundlegenden Umgang mit dem Auf und Ab der Börse.
Der Artikel hat heute dieselbe Gültigkeit wie damals. Vielleicht möchten Sie sich ja die Zeit nehmen.

Schlachtplan und Einkaufsliste für den Börsen-Crash

Brechen die Märkte weiter ein oder nicht? Sie sollten sich auf alle Szenarien vorbereiten und sie geistig bereits jetzt durchspielen.
Ich kann es nur wiederholen: Sie brauchen einen Schlachtplan.
Es wird Ihnen das Börsenleben ungemein erleichtern. Sie sind vorbereitet, wissen in jedem Fall, was zu tun ist und müssen nicht spontan oder emotional reagieren. Damit sind Sie einem Großteil der Anleger überlegen und können bessere Entscheidungen treffen.

Was steht aktuell auf der Watchlist?

Unter dem Strich ist nicht viel passiert. Kurstechnisch haben wir die Zeit nur wenige Monate zurückgedreht.
Quasi alle Aktien, die im zuvor verlinkten Artikel besprochen wurden, würde ich auch heute wieder empfehlen. Es sind überragende Unternehmen, aber der Preis muss eben auch stimmen.

Was steht also aktuell auf der Watchlist? Die damalige Nummer 1 ist es auch heute noch.

– Updates mit weiteren Aktien folgen – 

Amazon ist eine Maschine

Eine ausführliche Analyse finden Sie hier: Amazon packt den Hammer aus

Amazon ist übergeordnet bullisch und ein Outperformer, wie er im Buche steht. Grundsätzlich ist die Bewertung bereits auf diesem Niveau attraktiv.
Die Aktie läuft weitgehend in 100-USD-Schritten. Als antizyklische Kaufmarken bieten sich dementsprechend 1.900 sowie 1.800 und 1.700 USD an. Im Glücksfall auch 1.600 USD.

Sind Sie mit Ihrem Broker wirklich zufrieden? Ich bin bei LYNX.

Chart vom 27.02.2020 Kurs: 1.963 Kürzel: AMZN - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

Intuitive Surgical: Für das Investorenherz

Intuitive Surgical ist der Technologieführer im Bereich Roboter-unterstützter minimalinvasiven Chirurgie.

Die minimalinvasive Chirurgie ist ein klarer Wachstumsmarkt. Steht diese Option zur Verfügung, entscheidet sich wohl kein Patient für einen regulären Eingriff. Die Anwendungsfelder werden immer zahlreicher und die Technologie dürfte auch in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen.

Das Zahlenwerk spricht eine klare Sprache. In den letzten zehn Jahren stieg der Umsatz von 1,41 auf 4,48 Mrd. USD. Das Ergebnis kletterte im selben Zeitraum von 1,98 auf 12,76 USD je Aktie.
Es geht mit enormem Tempo vorwärts und die Expansion finanziert sich aus dem laufenden Cashflow. Schulden oder Kapitalerhöhungen? Fehlanzeige. Das lässt das Investorenherz höherschlagen.

Man kann nur hoffen, dass die Aktie nochmal das untere Ende des Trendkanals ansteuert. Kurse um 500 USD würden einer forward P/E von 36 entsprechen. Dazu wäre ich bereit.

Mehr als 8.100 Trader & Investoren folgen mir und meinen täglichen Ausführungen auf Guidants.

Chart vom 27.02.2020 Kurs: 557 Kürzel: ISRG - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

Progressive Corp: Kennen Sie nicht?

Sie kennen Progressive Corp nicht? Damit dürften Sie nicht alleine sein. Dem Unternehmen wird wenig Aufmerksamkeit zuteil, dabei handelt es sich um womöglich den besten Versicherer der Welt. Selbst Warren Buffet hat für den direkten Konkurrenten von Geico nur Worte des Lobes.

Schaut man sich die Zahlen an, wird klar warum. Während andere Versicherer zu kämpfen haben, gibt es bei Progressive nur eine Richtung.
Der Umsatz ist in den letzten zehn Jahren von 14,96 auf 36,29 Mrd. USD gestiegen. Der Gewinn kletterte von 1,06 auf 3,16 Mrd. USD.

Man hat keine nennenswerten Schulden und Kapitalerhöhungen waren auch nicht notwendig, ganz im Gegenteil. Die Zahl der ausstehenden Papiere wurde im selben Zeitraum von 672 auf 587 Millionen reduziert.
Dadurch gestützt legte der Gewinn von 1,57 auf 5,34 USD je Aktie zu.

Bewertungstechnisch pendelt Progressive wie ein Uhrwerk um eine P/E von 15. Aktuell entspräche das einem Kurs von 78,75 USD. Werden die Prognosen erfüllt, sollte die Aktie 2022 bereits bei 93 USD stehen.
Kommt es jetzt zu einer Korrektur, wäre das Chance-Risiko-Verhältnis nahe 72 USD aussichtsreich.
Im Idealfall könnte man bei 60 USD nachlegen.

Chart vom 27.02.2020 Kurs: 79,65 Kürzel: PGR - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

Adobe: Lizenz(en) zum Gelddrucken

Adobe Systems ist der führende Anbieter von Software zur Bearbeitung digitaler Inhalte. Die bekanntesten Produkte sind sicherlich der Acrobat Reader und die dazugehörigen PDF-Dateien.
Ausführliche Analyse: Adobe: Ziel Allzeithoch plus X?

Die beste Entscheidung, die Adobe jemals getroffen hat, war wohl die Umstellung auf ein Abo-Modell. Seitdem läuft es mehr als rund.
In den letzten fünf Geschäftsjahren ist der Umsatz von 4,79 auf 11,17 Mrd. USD gestiegen. Das Ergebnis ist von 2,08 auf 7,87 USD regelrecht explodiert.
Das Unternehmen ist eine Cashflow-Maschine.

Keiner Wunder also, dass die Aktie ein massiver Outperformer und notorisch hoch bewertet ist. Bei einem erwarteten Gewinnwachstum von 18-24% pro Jahr ist das aber auch angebracht.

Nach der letzten Analyse ging die Aktie vollkommen durch die Decke. Wer noch nicht investiert ist, kann nur auf eine Korrektur hoffen.
Mögliche Anlaufstellen liegen bei 336 sowie 300 – 315 und 276 USD.

Ihre Ordergebühren sind zu hoch? Mein Broker ist LYNX.

Chart vom 27.02.2020 Kurs: 346,60 Kürzel: ADBE - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

Google: Man muss kein Genie sein

Ich könnte nicht mal schätzen, wie oft ich Google bereits empfohlen habe. Dafür bekommt man sicherlich keinen Preis für Innovation, aber eine ordentliche Performance im Depot.

Wer meine Seminare (derzeit sind alle Plätze vergriffen) besucht hat, wird auch folgenden Satz bereits kennen: Man muss kein Genie sein, um an der Börse gutes Geld zu verdienen. Man benötigt lediglich ein funktionierendes System. Ein Eckpfeiler von meinem System: Ich kaufe nur die besten Unternehmen der Welt. Warum sollte ich auch etwas anderes tun? Ich habe schließlich die Wahl. Einige dieser Top-Unternehmen kennt jeder, zum Beispiel Google.

Google war Ihnen auch vor zehn Jahren ein Begriff. In diesem Zeitraum ist die Aktie von 169 auf 1.369 USD gestiegen. Mehr muss man dazu nicht sagen. Jeder hätte damals und zwischenzeitlich zugreifen können. Es wäre geradezu egal gewesen, wann man gekauft hätte.

Nutzt man eine Korrektur, umso besser. Aktuell gibt es auch noch eine kleine Besonderheit. Die Aktie mit Stimmrechten und dem Ticker GOOGL ist günstiger als die Aktie ohne Stimmrechte und dem Ticker GOOG.

Antizyklische Gelegenheiten ergäben sich bei 1.270 – 1.300 und 1.200 USD. Im Idealfall bei 1.100 USD.

Chart vom 27.02.2020 Kurs: 1.369 Kürzel: GOOGL - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

Booking: Cashmaschine

Booking gehört zu den weltweit führenden Online-Reiseportalen. Das Unternehmen ist zum Branchenprimus aufgestiegen. Man hat das beste Produkt, eine starke Kundenbindung und außerordentlich hohe Margen.

Der Umsatz ist den letzten zehn Jahren von 3,09 auf 15,07 Mrd. USD gestiegen. Das Ergebnis hat sich selben Zeitraum nahezu verzehnfacht, von 13,49 auf 112,93 USD je Aktie.

Das Geschäft ist nicht kapitalintensiv und erwirtschaftet einen enormen Cashflow. Daher konnte man das Wachstum aus den laufenden Einnahmen finanzieren. Kapitalerhöhungen waren nicht notwendig und man hat auch keine Nettoschulden.

Ausführliche Analyse: Coronavirus-Hysterie: Booking auf Talfahrt

Dank Coronavirus ist die Aktie in die antizyklische Kaufzone zwischen 1.600 und 1.700 UDS zurückgekommen.
Darunter wäre der Bereich von 1.460 bis 1.360 USD interessant.

Auf der Suche nach dem optimalen Broker? Ich empfehle LYNX.

Chart vom 27.02.2020 Kurs: 1.630 Kürzel: BKNG - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

Paypal: Alles auf Grün

PayPal ist einer der weltweiten Marktführer im Bereich digitaler und mobiler Zahlungsabwicklung.

Seit 2015 ist man eigenständig an der Börse notiert. In diesem Zeitraum kletterte der Umsatz von 9,25 auf 17,78 Mrd. USD und der Gewinn von 1,29 auf 3,10 USD je Aktie.
In dieser Art dürfte es weitergehen, denn auch im laufenden und kommenden Jahr werden Gewinnsprünge um 10-20% erwartet.

Das Unternehmen ist top positioniert, wächst schnell, ist hochprofitabel, erwirtschaftet einen enormen freien Cashflow und benötigt wenig Kapital. Was will man mehr?
Ausführliche Analyse: PayPal: Würde ich hier kaufen?

Für Antizykliker dürften die Unterstützungen bei 100 sowie 95 USD interessant sein.

Chart vom 27.02.2020 Kurs: 107,60 Kürzel: PYPL - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

Tencent: China im Griff

Tencent ist ein Phänomen, einer der weltweit größten Internetkonzerne überhaupt und einer der Platzhirsche im Reich der Mitte und Südostasien. Zum Unternehmen gehören die Instant-Messenger WeChat, Weixin und QQ.

Es ist kaum vorstellbar, doch auf WeChat entfallen inzwischen rund zwei Drittel der gesamten mobilen Internetnutzung in China mit mehr als einer Milliarde monatlich aktiver Nutzer.
Die Möglichkeiten der Monetarisierung erscheinen langfristig geradezu grenzenlos. Mit dem Bezahldienst WeChat Pay hat man einen wichtigen Schritt in diese Richtung unternommen.

Zum Konzern gehören auch das soziale Netzwerk Qzone, Tenpay, QQ Wallet, Tencent Games, QQ Music, E Sports, Now Live Streaming, Interest Tribe, Tencent Classroom, Nextradio, QQ Browser, Tencent Maps, QQ Mail, Software-Anwendungen wie Pitu, Tencent AI Lab, Tencent Machine Learning und zuletzt natürlich Tencent Cloud.

All das war und ist nur möglich, weil die chinesische Regierung die internationale Konkurrenz aussperrt. Dadurch konnte Tencent den Umsatz in den letzten zehn Jahren von 1,78 auf 44,62 Mrd. USD steigern. Der Gewinn legte um den Faktor 15 zu.

Kunden von LYNX können die Aktie am US-Markt unter dem Tickersymbol TCEHY handeln. Dort sind Spread und Gebühren deutlich geringer als in Frankfurt.
Der Aufwärtstrend ist intakt, der Chart klar bullisch. Antizykliker müssen auf einen Rücksetzer in die Nähe von 42 USD hoffen.

Chart vom 27.02.2020 Kurs: 51,00 Kürzel: TCEHY - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

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