Börsenblick

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Aktienanalyse:
Oracle: Beim SAP-Konkurrenten sieht es schlecht aus

Aktuelle Analyse der Oracle Aktie

Oracle ist einer der weltweit führenden Anbieter für Unternehmenssoftware.

Pro

Die langfristige Entwicklung von Oracle ist durchaus beeindruckend. In den letzten zehn Jahren konnte der Umsatz von 23,25 auf 39,83 Mrd. USD gesteigert werden.

Die operative Marge ist mit 35% außerordentlich hoch. Darüber hinaus ist das Geschäft nicht kapitalintensiv, daher liegt der freie Cashflow meist noch weit über dem Gewinn.

Die freien Mittel nutzt der Konzern vor allem für stetige Aktienrückkäufe sowie steigende Ausschüttungen.

Die Dividende wurde in der letzten Dekade von 0,05 auf 0,76 USD je Aktie erhöht.

Das Ergebnis kletterte im selben Zeitraum von 1,44 auf 3,12 USD je Aktie.

Und das dürfte auch in Zukunft so bleiben, denn kaum ein namhaftes Unternehmen greift nicht auf die Services von Oracle zurück.

Es hört sich fast zu gut an, um wahr zu sein.

Contra

Wären das alle Eckdaten und Fakten, würde es für die Aktie wohl kein Halten mehr geben.

Tatsächlich gibt es aber eine ganze Reihe junger Unternehmen, die Oracle das Leben schwer machen.
Sie drängen in den Cloud-Markt und drohen technologisch vorbeizuziehen.

Dieser Umstand ist Oracle glücklicherweise nicht entgangen und man nutzt den freien Cashflow von zuletzt 13,65 Mrd. USD für strategische Zukäufe.

In den letzten Jahren hat man mehr als ein halbes Dutzend Unternehmen aus den Bereichen Cloud, SaaS, Data-Science usw. übernommen.

Ob diese Zukäufe ein Erfolg werden, muss sich allerdings noch zeigen. Bisher schlägt es sich noch nicht auf den Umsatz und Gewinn des Konzerns nieder.

Tatsächlich stagnieren Umsatz, Gewinn und Cashflow seit einigen Jahren. Nur durch Buybacks legte das Ergebnis je Aktie zuverlässig weiter zu.

Ausblick und Bewertung

In welcher Geschwindigkeit Oracle derzeit eigene Aktien zurückkauft, ist aber geradezu atemberaubend.

In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres, wurde die Zahl der ausstehenden Papiere von 4,15 auf 3,72 Milliarden eingedampft.

Der Umsatz legte in diesem Zeitraum um 2,3% auf 19,9 Mrd. USD zu, der operative Gewinn um 1,0% auf 9,28 Mrd. USD.

Das Ergebnis je Aktie stieg durch die Rückkäufe um 13,6% auf 2,49 USD.

Im Gesamtjahr und anschließend werden Wachstumsraten von 7-10% erwartet. Wie nachhaltig das ist, sollte man jedoch hinterfragen.

Oracle kommt derzeit auf eine P/E von 16,6 und eine forward P/E von 15.

In den letzten fünf Jahren lag der Wert durchschnittlich bei 15,2. Die Aktie scheint bewertungstechnisch also eher ausgereizt zu sein.

Bei Großinvestoren stand die Aktie in den letzten beiden Quartalen ebenfalls auf der Abschussliste.

Charttechnik

Unter dem Strich kommt Oracle seit 2017 nicht mehr vom Fleck und pendelt seitwärts.

Kurzfristig scheint das Potenzial ebenfalls ausgeschöpft zu sein. Fällt die Aktie nachhaltig unter 52 USD, kommt es zu einem Verkaufssignal.

In diesem Fall droht eine Korrektur mit möglichen Kurszielen bei 48 sowie 47 und 44 USD.

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Chart vom 29.05.2019 Kurs: 51,75 Kürzel: ORCL - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

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