Börsenblick

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Aktuelle Analyse:
Norma: Nein das ist kein Supermarkt, aber aussichtsreich

Die Norma Group ist ein internationaler aufgestellter Anbieter von hoch entwickelter und standardisierter Verbindungstechnologie. Zum Portfolio gehören mehr als 40.000 Produkte, die beispielsweise in der Emissionskontrolle, Luftansaugung, in Kühl- und Induktionssystemen, sowie bei Infrastruktureinrichtungen verwendet werden.
Mit 27 Produktionsstandorten und zahlreichen Vertriebsniederlassungen verfügt Norma über ein globales Netzwerk und beliefert mehr als 10.000 Kunden in über 100 Ländern.

Das Zahlenwerk stimmt

Das Geschäftsmodell hört sich wenig spektakulär an, in Wirklichkeit finden die Produkte jedoch in zahlreichen Branchen Anwendung. Norma ist daher breit aufgestellt und nicht von der Entwicklung eines einzelnen Sektors abhängig.

Seit 2010 ist der Umsatz von 490 auf 1,02 Mrd. Euro geklettert. Gleichzeitig hat sich die Profitabilität verbessert und dementsprechend legte der Gewinn überproportional von 1,21 auf 3,76 Euro je Aktie zu.

Seit 2012 schüttet Norma auch eine Dividende aus, die in diesem Zeitraum von 0,60 auf 0,95 Euro je Aktie erhöht wurde.

Jüngste Zahlen und Ausblick

In den ersten beiden Quartalen des laufenden Geschäftsjahres konnte an die positive Entwicklung angeknüpft werden. Die Performance im zweiten Quartal war allerdings stark von negativen Währungseffekte beeinträchtigt.

Insgesamt legte Umsatz im ersten Halbjahr von 519 auf 549 Mio. Euro zu und das Ergebnis stieg von 1,47 auf 1,50 Euro je Aktie.

Die im Mai angehobene Prognose musste teilweise angepasst werden. Beim Umsatz wird weiterhin ein organisches Wachstum von 5-8% erwartet, darüber hinaus 15 statt 5 Mio. Euro aus Akquisitionen. Die bereinigte EBITA-Marge soll allerdings bei 16-17% liegen, bisher war man von mehr als 17% ausgegangen. Das bereinigte Ergebnis je Aktie soll weiterhin stark steigen.

Fundamentale Bewertung

Das Unternehmen erfüllt grundsätzlich alle Bedingungen für ein Investment, doch wie immer muss auch der Preis in einem gesunden Verhältnis zum Potenzial stehen.

Genau zu diesem Schluss kamen wir auch in der letzten Analyse. Damals notierte der Wert aber noch deutlich höher und war dementsprechend teurer. Das Votum war klar, es handelte sich nicht um ein Schnäppchen, die positiven Nachrichten waren im Kurs und auch charttechnisch gab es bereits Warnsignale. Anschließend bildete sich ein Doppeltop und es ging von 68,50 auf unter 52 Euro abwärts.

Nach dem Gewinnsprung im Vorjahr, von 2,38 auf 3,76 Euro je Aktie, geht der Konsens vorerst von einer Seitwärtsbewegung aus.
Norma kommt daher derzeit auf ein KGV von 15 und ein KGVe von 16 im laufenden Geschäftsjahr.

Aus fundamentaler Sicht ist Norma auf diesem Niveau moderat bis attraktiv bewertet. In den letzten fünf Jahren lag das KGV durchschnittlich bei 20. In Kombination mit der technischen Konstellation könnte sich eine schöne Gelegenheit ergeben.

Charttechnischer Ausblick

Der Wert ist auf das zentrale Unterstützungsband zwischen 50 sowie 52 und 54 Euro zurückgekommen und hat somit einen äußerst interessanten Bereich angesteuert. Es ist wahrscheinlich, dass Norma hier einen Boden ausbilden und wieder zur Oberseite drehen wird.

Rücksetzer in diesen Bereich stellen demnach Einstiegsmöglichkeiten dar. Erste Kursziele auf der Oberseite liegen bei 56 und 58,50 Euro.
Ein prozyklischer Einstieg würde sich über 58,50 Euro anbieten, denn hier kommt es zu einem Kaufsignal mit Potenzial in Richtung 63,80 Euro.

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