Aktienanalyse:
LEVI’s: Da weiß man, was man hat

Aktuelle Analyse der Levi Strauss Aktie

Neben der heute ebenfalls analysierten LYFT-Aktie war die Rückkehr von Levi Strauss & Co. an die Börse der bemerkenswerteste US-Börsengang der vergangenen Wochen und Monate. Die Aktie war bereits in den 70er Jahren an der Wall Street notiert, wurde dann aber Anfang der 80er Jahre privatisiert, d.h. die Aktien wurden von der Börse genommen.

Jetzt ist der Erfinder der Jeans zurück – und im Gegensatz zu manch anderem IPO (Initial Public Offering) hält sich die Aktie äußerst stabil, legte am Montag in einem ruhigen Gesamtmarkt sogar stattliche 6,8 Prozent zu und notiert damit nur knapp unter dem bisherigen Verlaufshoch, markiert am 1. April bei 24,19 US-Dollar. Der Chart wirkt zwar, als würde die LEVI’s-Aktie nur lustlos vor sich hindümpeln. Aber das täuscht, der Kurs liegt im Vergleich zum Ausgabepreis, d.h. zu dem Kurs, zu dem diejenigen die Aktie bekamen, die bei der Zeichnung erfolgreich waren, sehr deutlich im Plus.

LEVI’s wurde zu 17 US-Dollar ausgegeben, damit errechnet sich für diese Erstzeichner ein Gewinn von beeindruckenden 40 Prozent. Und auch diejenigen, die gleich zum ersten Börsenkurs am 21. März zugegriffen hatten, liegen derzeit knapp acht Prozent vorne. Was unterscheidet diese Aktie von einem bislang fatal laufenden Börsengang wie dem von Fahrdienstleister LYFT?

Expertenmeinung: Der Unterschied ist, dass LEVI’s in einer konservativen Branche agiert, fest etabliert ist und profitabel arbeitet. Da, um es mal salopp auszudrücken, weiß man, was man hat. Und das belegte LEVI’s am Abend des 9. April, als die ersten Quartalszahlen seit dem Börsengang veröffentlicht wurden und diese klar besser ausfielen, als man vom Prospekt zum Börsengang her hätte vermuten können. Tief stapeln und dann positiv überraschen, so kann man Erfolg haben.

Wer mit schillernden Hoffnungen agiert und dann hinter dem Vorhang nur graue Tristesse zu bieten hat, scheitert. LEVI’s machte auf dieses Zahlenwerk hin am 10. April einen ordentlichen Sprung nach oben und zog nach gleich wieder einsetzenden Gewinnmitnahmen am Montag erneut an, als gleich vier Analysten ihre ersten Kursziele für die Aktie vorlegten. Die vier wichtigsten US-Banken waren da vertreten, die Kursziele für LEVI’s in Klammern: Bank of America (25), Morgan Stanley (23), J.P. Morgan (26) und Goldman Sachs (21).

Nimmt man den Schnitt, kommt man auf 23,75 US-Dollar. Und dort wäre die Aktie bereits angekommen … damit wird es jetzt spannend. Wird das die Anleger von weiteren Käufen abhalten? Denn „billig“ wäre die Aktie vom Kurs/Gewinn-Verhältnis her nicht. Zudem ist LEVI’s ein Markenhersteller und damit bei schwachem Wachstum schnell unter Druck, weil es billigere Ausweichartikel gäbe.

Derzeit sollte man mit Käufen daher zwar vorsichtig sein. Aber eine solche Aktie zu „shorten“ wäre wohl nicht mit allzu großem Potenzial versehen, denn wie gesagt: Das ist ein solides Unternehmen, das wohl nie zur Kursrakete wird, aber andererseits weiß man hier eben, was man da als Anleger im Depot hat.

Chart vom 15.04.2019, Kurs 23,97 US-Dollar, Kürzel LEVI | LYNX Aktienempfehlungen

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