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Aktienanalyse:
Lanxess: Geht die Rallye weiter?

Lanxess ist ein weltweit führender Spezialchemie-Konzern und entstand im Jahr 2004 durch die Ausgliederung der Chemiesparte und von Teilen der Polymersparte der Bayer AG.

Das müssen Sie wissen

Das Kerngeschäft des Unternehmens bilden Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Kunststoffen, Kautschuken, synthetischen Fasern, Spezialchemikalien und chemischen Zwischenprodukten.

In den letzten zehn Jahren schwankte der Umsatz zwischen 5,06 und 9,67 Mrd. Euro und das Ergebnis zwischen Minus 1,91 und Plus 6,11 Euro je Aktie.
Zuletzt lagen die Einnahmen bei 7,20 Mrd. und der Gewinn bei 4,71 Euro je Aktie.

Ein klarer Aufwärtstrend ist also nicht zu erkennen. Lanxess wächst also auch langfristig nicht und das in einer konjunkturanfälligen Branche. Keine gute Mischung.

Ein Blick auf den Cashflow offenbart weitere Probleme.
Das Geschäft ist kapitalintensiv und nahezu der gesamte operative Cashflow muss reinvestiert werden. Das wäre für sich allein genommen noch kein Beinbruch, führen enorme Investitionen aber nicht zu Wachstum und steigenden Gewinnen, ist das alles andere als erfreulich.

Als langfristiger Investor sollte man sich wohl andere Betätigungsfelder suchen. Mit Blick auf die zuvor aufgezeigten Probleme und Charakteristiken ist es unwahrscheinlich, dass die Aktie zu einem Outperformer werden kann.

Ausblick und Bewertung

Das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres passt hier recht gut ins Bild.

Der Umsatz war mit 1,82 Mrd. Euro weitgehend unverändert. Das Konzernergebnis legte zwar um 3,7% auf 84 Mio. Euro zu, der Cashflow aus operativer Tätigkeit lag allerdings nur bei 32 Mio. Euro.

Man sollte sich also unbedingt die Frage stellen, ob der gemeldete Gewinn auch der ökonomischen Realität entspricht. Ich würde behaupten nein.
Diese These wird auch dadurch gestützt, dass die Nettofinanzverbindlichkeiten seit dem Jahreswechsel von 1,92 auf 2,39 Mrd. Euro deutlich gestiegen sind.

Das Ergebnis lag bei 0,93 Euro je Aktie und die Prognose wurde bestätigt.

Der Gewinn dürfte demnach von 4,71 auf 4,00 Euro je Aktie sinken. Lanxess kommt somit auf ein KGV von 11,0 und ein KGVe von 13,0.

Die Bewertung wäre in Ordnung, wenn sie nicht so zweifelhaft wäre und der Cashflow ebenfalls passen würde. Beim EV/FCF kommt Lanxess allerdings auf einen Wert nahe 30.
Das ist schwer zu rechtfertigen.

Charttechnik

Die Aktie bewegt sich seit nahezu einem Jahrzehnt seitwärts und ist ein klarer Underperformer. Dennoch konnte man mit Käufen zwischen 35 und 40 Euro in der Vergangenheit einen Gewinn erzielen.

Von dieser Zone sind wir allerdings weit entfernt und kurzfristig belastet der EMA 50 im Wochenchart. Es droht eine Korrektur in Richtung 50 Euro. Darunter wäre der Weg bis 45 Euro frei.

Gelingt hingegen ein Anstieg über 55 Euro, hellt sich das Chartbild weiter auf.

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Chart vom 02.07.2019 Kurs: 52,34 Kürzel: LXS - Tageskerzen | LYNX Online BrokerChart vom 02.07.2019 Kurs: 52,34 Kürzel: LXS - Wochenkerzen | LYNX Online BrokerChart vom 02.07.2019 Kurs: 52,34 Kürzel: LXS - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

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