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Aktienanalyse:
Commerzbank: Das sieht nach Bodenbildung aus, aber …

Mit einem Zugewinn von 2,5 Prozent stemmte sich die mittlerweile in den MDAX abgestiegene Aktie der Commerzbank gegen eine am Mittwoch in Europa eher verhaltene Tendenz. Grund genug, sich das Chartbild einmal genauer anzusehen. Mittlerweile hat die Deutsche Bank-Aktie vom Kurs her mit der Commerzbank gleichgezogen – ein Szenario, das lange Zeit niemand für denkbar hielt. Dabei war es die „Deutsche“, die zuletzt vor allem aufgrund der erneuten, extrem hart gefahrenen Restrukturierungsrunde von oben auf den Level der Commerzbank-Aktie abrutschte. Aber das bedeutet auch:

Die Commerzbank hält die Spur. Das letzte markante Tief dieser Aktie, im Dezember bei 5,50 Euro markiert, wird bislang erfolgreich auf Distanz gehalten. Der Kurs „arbeitet“ an einer Bodenbildung auf Höhe des Zwischentiefs vom Februar (6,03 Euro), das den Bären bislang seit mehreren Wochen standhält. Dabei fällt auf, dass der Kurs seit einigen Tagen um 6,58 Euro ausgebremst wird. Sollte dieser Level auf Schlusskursbasis überwunden werden, könnte nach oben einiges drin sein, ein Test der bei aktuell 7,25 Euro verlaufenden, im Chart dick schwarz hervorgehobenen 200-Tage-Linie wäre dann allemal denkbar. Aber wäre auch mehr drin, womöglich eine mittelfristige Aufwärtstrendwende?

Expertenmeinung: Das wäre in der momentanen Gemengelage nur denkbar, wenn endlich doch noch ein „White Knight“, ein weißer Ritter, daherkäme, die Bank übernehmen will und den freien Aktienären ein lukratives Abfindungsangebot macht. Aber nachdem die Fusionsgespräche mit der Deutschen Bank beendet wurden, winkten bereits drei europäische Banken ab.

Darauf zu wetten, dass da noch ein Geldhaus auftaucht, das plötzlich feststellt, dass die Commerzbank hervorragend ins eigene Konzept passt, wäre gewagt. Und dass die Commerzbank gerade erst eine Milliarde Euro über eine hochverzinste, aber nachrangige Anleihe aufnehmen musste, um das Kernkapital zu stärken, deutet nicht an, dass man hier auf Rosen gebettet ist. Was sich vor dem Hintergrund nachgebenden Wachstums in Deutschland und einem weiteren Drücken des ohnehin negativen Zinsniveaus über die EZB kurzfristig nicht ändern dürfte.

Daher sollte man auch dann, wenn die Aktie mit Schlusskursen klar über 6,58 Euro ihre kurzfristige Bodenbildung erfolgreich abschließt, nicht zu viel erwarten. Eine technisch induzierte Rallye in Richtung 7,25 und damit an die 200-Tage-Linie wäre denkbar, aber dass es diese Aktie in einen mittelfristigen Aufwärtstrend schafft, wäre derzeit nahezu ein Wunder. Nur für Trader mit Freude am Risiko!

Chart vom 10.07.2019, Kurs 6,41 Euro, Kürzel CBK | LYNX Aktienempfehlungen

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