Börsenblick

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Aktuelle Analyse:
Charter Communications wird vollkommen falsch verstanden

Charter Communications ist einer der größten US-Kabelbetreiber mit über 27 Mio. Kunden. Das Angebot umfasst ein weites Spektrum, dazu gehören auch Video on Demand sowie Pay-per-View und zahlreiche werbebasierte Onlineservices.

Kein Gewinn?

In den zurückliegenden zehn Jahren stieg der Umsatz von 6,00 auf 41,58 Mrd. USD und das bei anhaltend hohen Margen. Der operative Gewinn legte im selben Zeitraum von 0,77 auf 4,48 Mrd. USD zu. Der freie Cashflow lag im Vorjahr bei 4,08 Mrd. USD.

Dennoch hat Charter in den letzten zehn Jahren fast durchweg einen kleinen Verlust ausgewiesen. Man hat sich also wie ein privates Unternehmen verhalten und die gängige Börsenpraxis der geschönten Gewinne schlichtweg ignoriert.

Das erklärte Ziel des Vorstands ist es, den berichteten Gewinn möglichste gering zu halten! Von Steuern hält das Unternehmen nicht viel. Eigentlich eine absolut sinnvolle Vorgehensweise, im Normalfall von den Aktionären aber nicht gerade honoriert.

Die absolut positive Entwicklung des Unternehmens ist aber auch ohne Gewinn im steuertechnischen Sinn unbestreitbar.

Liebling der Großinvestoren

Anleger, die sich etwas eingehender mit den Unternehmenszahlen beschäftigen, bemerken diesen Umstand. Gerade bei Valueinvestoren ist der Wert seit jeher gefragt.

Jedes Quartal werte ich die Pflicht-Veröffentlichungen von US-Großinvestoren aus und im vergangenen Jahr waren vor allem Gewinnmitnahmen zu verzeichnen. Seit zwei Quartelen mehren sich die Käufe jedoch zunehmend und die Investoren scheinen die Korrektur wieder zum Einstieg zu nutzen.

Den Artikel zum Thema finden Sie hier:
Was kaufen Großinvestoren jetzt und wo steigen sie aus?

Charttechnischer Ausblick

Charter hat eine größere Korrektur hinter sich und das Doppeltop hat das Chartbild nachhaltig belastet. Der Wert scheint aber zwischen 250 und 275 USD einen Boden ausgebildet zu haben und wieder in einen Aufwärtstrend übergegangen zu sein.

Ausgehen von der aktuellen Lage gibt es zwei mögliche Trading-Setups. Prozyklische Kaufsignale ergeben sich im Falle eines Ausbruchs über 318 USD.
Kommt es zu einem vorgeschalteten Rücksetzer, würden sich nahe des Aufwärtstrends und 275 USD antizyklische Einstiegsmöglichkeiten ergeben.
Das erste Kursziel liegt in beiden Fällen bei 350 USD.

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